Hausfrauen-Alptraum

Der Alptraum aller Hausfrauen ist?
Richtig, die kaputte Waschmaschine.

Nun ja, ganz kaputt ist sie nicht. Sie heizt nur nicht mehr. Das fiel uns vor ein paar Wochen schon mal auf, da holte ich kalte 40°-Wäsche aus der Maschine und ein T-Shirt des Mannes roch immer noch nach Rauch vom Abend zuvor.
Ich dreh bei sowas ja immer gleich durch. Wir haben dann einen Teil nochmal gewaschen, bei 50°C, da war wieder alles in Ordnung. Auch die 60°-Wäsche am nächsten Tag. War die Waschmaschine wohl zu voll gewesen.

Skeptisch war ich trotzdem. Und heute habe ich wieder Handtücher und Co gewaschen und sie kalt aus der Maschine geholt.

Freude über Freude. Die Maschine ist grad mal 4,5 Jahre alt, die Garantie ist natürlich abgelaufen.
Das größte Problem ist jetzt: Wie kriegen wir die repariert und vor allem wann? Handwerklich ist hier keiner bewandert. Also ein Handwerker. Zum Glück ist nicht weit weg ein Elektrofachgeschäft, die wohl auch Reparaturen durchführen. Leider haben die ungefähr dann Feierabend, wenn wir grad zu Hause ankommen.

Ich werde wohl mal dort anrufen müssen und auf Samstag hoffen.

So überflüssig solche Sachen.

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Kleine Film-Review: Pitch Perfect

Pitch Perfect bedeutet auf deutsch „absolutes Gehör“. Das hab ich aber auch erst erfahren, als ich gestern abend den Film auf Wikipedia nachgeschlagen habe. Das mache ich übrigens immer. Ich sehe einen Film und gehe dann auf Wikipedia. Selbst wenn ich den Film schon 5x gesehen habe.

Der Film gestern war jedenfalls wirklich toll! Im Großen und Ganzen gehts ums A capella-Singen und da hatte ich schon immer ein Faible für. Ok, ich liebe fast alles mit Gesang, aber ohne Instrumentalbegleitung isses einfach nochmal geiler.

Schauplatz: eine fiktive amerikanische Universität. Die üblichen Figuren, eine zickige Hauptdarstellerin, die geläutert wird und der gut aussehende Typ, der sie sich am Ende angelt. Außerdem eine dicke Frau mit verdammt viel Selbstbewusstsein, eine kontrollsüchtige Teamführerin, die aber auch mal loslassen kann (und dann alles vollkotzt) und der Gegner, ein Haufen singender Jungs.

Die kontrollsüchtige und ihre Freundin wollen eine neue Mädchen-a-capella-Gruppe gründen, um im furiosen Finale den ständigen Sieger (von der selben Uni, fuck logic) der letzten Jahre zu schlagen.

Man kann sich denken, wie alles ausgeht. Es gibt so einige Lacher und das Gesinge ist einfach toll!
Klar, jede Improvisation klappt auf Anhieb und muss scheinbar nie wieder geübt werden, aber das ist nun mal Film.

Den ganzen Film über habe ich mir gewünscht, ich könnte auch sowas machen. Nicht unbedingt das Tanzen (was natürlich auch vorkommt, a capella alleine reißt ja keinen vom Hocker heutzutage), aber das Gesinge. Mit anderen Leuten, einfach mal drauflos“jammen“. Wow! Ich weiß nicht, obs das wirklich so gibt, aber es wäre mein Traum.

Ich singe zwar in einem Chor, aber das ist einfach nochmal was völlig anderes. Auch wenn unsere Chorwochenenden schon ein bisschen in die Richtung gehen.

Der Film ist also durchaus zu empfehlen. Zwar eher seicht, aber wer Gesang liebt und etwas Unterhaltung sucht, der soll ihn sich ansehen.

Und unter uns gesagt, ich bin jetzt ein klein bisschen in Skylar Astin verknallt. *hm hm*