Kleine Buch-Review: Die Kunst des Feldspiels von Chad Harbach

Im Prinzip kann ich auf Die liebe Nessy verweisen, die das Buch im Oktober empfahl. Passenderweise kurz nachdem wir aus den USA zurückgekehrt waren, wo wir unter anderem ein Baseball-Spiel gesehen hatten. Der Sport, um den es im Buch geht. Möglicherweise ist es von Vorteil, die Regeln und ein paar Fachbegriffe zu kennen, obwohl ich wie gesagt, schon ein Spiel gesehen hatte und mir auch die Regeln habe erklären lassen… manchmal war ich schon verwirrt.

Mein erster Gedanke, als ich das Buch anfing: „Das verfilmen die garantiert.“ Es wird ja eh alles verfilmt, was ich lese, – letztens brauchte ich drei Sekunden eines völlig unbekannten Trailers, um zu erkennen, dass da der Medicus verfilmt wurde und das Buch hab ich vor fast 15 Jahren gelesen – jedenfalls, ich wette, dass „Die Kunst des Feldspiels“ innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre verfilmt wird. Es bietet sich geradezu und zwar trotz der wunderbar objektiv beschriebenen zwischenmenschlichen Aktivitäten, die des öfteren vorkommen. Geschlechter sind übrigens egal.

Schwierigkeiten hatte ich lediglich mit der Hauptperson Henry. So ein ständig zweifelndert Typ, der nie das Maul aufkriegt. Nervig. Kann ich mich nicht mit identifizieren.

Lesenswert ist es aber auf jeden Fall.

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Ich warte…

.. auf den Winter. Übermorgen soll er wieder aufkreuzen. Das wird nach drei Wochen grau in grau mit Niesel aber auch Zeit.
.. auf den Menschen, der mir meinen neuen Büro-Computer bringen soll. Der alte ist pünktlich am letzten Tag des Jahres 2012 abgerauscht. Ich sollte eh einen neuen kriegen, aber es wäre besser gewesen, wenn der vorherige noch etwas durchgehalten hätte. Es sieht nämlich so aus, als könnte man keine Daten retten.
.. auf einen Anstieg in meiner „Kurve“. Die Gänsefüßchen deshalb, weil meine Kurve eher wie eine Gerade aussieht. Ein hüpfendes Ei ist nicht in Sicht, nach neun Jahren Pille wahrscheinlich kein Wunder, aber ich wäre irgendwie beruhigter.
.. auf gute Nachrichten von Freundinnen-Seite. Mehr kann ich dazu allerdings grad noch nicht sagen.

Altersvorsorge?

Meine Mutter erbte was. Davon sollen wir was abkriegen. Unter einer Bedingung: Wir sollen uns um unsere Altersvorsorge kümmern!

Zu Befehl! Der Mann hatte sich schon für eine betriebliche Altersvorsorge entschieden, aber ich?

„Geh doch mal zu so einem Vertreter!“ Nein danke, das ist mir nicht unabhängig genug.
Was ist unabhängig? Genau, die Verbraucherzentrale.

Da war ich dann jetzt heute und hab ich ausführlich zum Thema Altersvorsorge, Geldanlagen und (obwohl das gar nicht dran stand) Berufsunfähigkeitsversicherung beraten lassen. Zu letzterer kriege ich in ~zwei Wochen Informationen, was für mich geeignet ist.

Ich werde riestern und mal ein bisschen Geld anlegen. Wo, da werde ich mich jetzt noch etwas informieren.

Leider, leider habe ich vergessen, zu fragen, wie es aussieht, wenn ich mal nur Teilzeit arbeite. Die Elternzeit kam zur Sprache, aber das andere irgendwie nicht. Zum Glück hab ich mich mit der Dame super verstanden und sie war auch ganz begeistert von mir. Sie meinte jedenfalls, ich darf ihr gerne eine E-Mail schreiben, wenn noch Fragen sind. Juchhu!

Wieder ein großer Schritt (fast) getan!

Hausfrauen-Alptraum

Der Alptraum aller Hausfrauen ist?
Richtig, die kaputte Waschmaschine.

Nun ja, ganz kaputt ist sie nicht. Sie heizt nur nicht mehr. Das fiel uns vor ein paar Wochen schon mal auf, da holte ich kalte 40°-Wäsche aus der Maschine und ein T-Shirt des Mannes roch immer noch nach Rauch vom Abend zuvor.
Ich dreh bei sowas ja immer gleich durch. Wir haben dann einen Teil nochmal gewaschen, bei 50°C, da war wieder alles in Ordnung. Auch die 60°-Wäsche am nächsten Tag. War die Waschmaschine wohl zu voll gewesen.

Skeptisch war ich trotzdem. Und heute habe ich wieder Handtücher und Co gewaschen und sie kalt aus der Maschine geholt.

Freude über Freude. Die Maschine ist grad mal 4,5 Jahre alt, die Garantie ist natürlich abgelaufen.
Das größte Problem ist jetzt: Wie kriegen wir die repariert und vor allem wann? Handwerklich ist hier keiner bewandert. Also ein Handwerker. Zum Glück ist nicht weit weg ein Elektrofachgeschäft, die wohl auch Reparaturen durchführen. Leider haben die ungefähr dann Feierabend, wenn wir grad zu Hause ankommen.

Ich werde wohl mal dort anrufen müssen und auf Samstag hoffen.

So überflüssig solche Sachen.

Kleine Film-Review: Pitch Perfect

Pitch Perfect bedeutet auf deutsch „absolutes Gehör“. Das hab ich aber auch erst erfahren, als ich gestern abend den Film auf Wikipedia nachgeschlagen habe. Das mache ich übrigens immer. Ich sehe einen Film und gehe dann auf Wikipedia. Selbst wenn ich den Film schon 5x gesehen habe.

Der Film gestern war jedenfalls wirklich toll! Im Großen und Ganzen gehts ums A capella-Singen und da hatte ich schon immer ein Faible für. Ok, ich liebe fast alles mit Gesang, aber ohne Instrumentalbegleitung isses einfach nochmal geiler.

Schauplatz: eine fiktive amerikanische Universität. Die üblichen Figuren, eine zickige Hauptdarstellerin, die geläutert wird und der gut aussehende Typ, der sie sich am Ende angelt. Außerdem eine dicke Frau mit verdammt viel Selbstbewusstsein, eine kontrollsüchtige Teamführerin, die aber auch mal loslassen kann (und dann alles vollkotzt) und der Gegner, ein Haufen singender Jungs.

Die kontrollsüchtige und ihre Freundin wollen eine neue Mädchen-a-capella-Gruppe gründen, um im furiosen Finale den ständigen Sieger (von der selben Uni, fuck logic) der letzten Jahre zu schlagen.

Man kann sich denken, wie alles ausgeht. Es gibt so einige Lacher und das Gesinge ist einfach toll!
Klar, jede Improvisation klappt auf Anhieb und muss scheinbar nie wieder geübt werden, aber das ist nun mal Film.

Den ganzen Film über habe ich mir gewünscht, ich könnte auch sowas machen. Nicht unbedingt das Tanzen (was natürlich auch vorkommt, a capella alleine reißt ja keinen vom Hocker heutzutage), aber das Gesinge. Mit anderen Leuten, einfach mal drauflos“jammen“. Wow! Ich weiß nicht, obs das wirklich so gibt, aber es wäre mein Traum.

Ich singe zwar in einem Chor, aber das ist einfach nochmal was völlig anderes. Auch wenn unsere Chorwochenenden schon ein bisschen in die Richtung gehen.

Der Film ist also durchaus zu empfehlen. Zwar eher seicht, aber wer Gesang liebt und etwas Unterhaltung sucht, der soll ihn sich ansehen.

Und unter uns gesagt, ich bin jetzt ein klein bisschen in Skylar Astin verknallt. *hm hm*

Neuer Blog, neues Glück

2013. Wir haben den fünften Tag des neuen Jahres. Das Wetter ist mies (ich rede viel über das Wetter, gewöhnt euch schon mal dran) und ich muss feststellen, dass mich das Bloggen nicht loslässt.

Mein alter Blog wurde in den letzten Monaten nur spärlich gefüllt, eigentlich nur einmal Monat. Trotzdem war ich täglich online, um meine Blogroll durchzugehen und hin und wieder auch, um meinen eigenen Kram durchzulesen.

So schnell wie die Zeit vergeht, ist es gar nicth schlecht, wenn man hin und wieder Rückschau halten kann.

Nun bin ich also hier. Als jukefrosch. Warum jukefrosch? Einfach: Frösche sind im Prinzip meine Lieblingstiere (so ich denn welche habe, ich hege ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Tieren aller Art), aber jedenfalls sammle ich die Viecher und ich freue mich immer, wenn ich Frösche sehe.
Das juke stammt von Jukebox; „meine kleine Jukebox“, so nennt mich mein Mann, denn ohne Singen kann ich nicht, ob alleine (also eher ohne Publikom) oder im Chor.

Nun denn, jukefrosch.

Wovon werde ich hier so reden? Von allem, was mir in den Kopf kommt. Ob es jemanden interessiert oder nicht.

Mein alter Blog war als Seifenblog angelegt. Wie so viele Hobbys und Interessen war bei mir auch der Seifenvirus bald wieder verflogen.

Ich stelle gerne Dinge her. Ich stricke, häkle, nähe manchmal, backe Brot oder siede eben Seife. Ich fotografiere und oft trinke ich Tee. Meine Leidenschaft fürs Wetter habe ich ja bereits erwähnt.

Außerdem: Lesen. Auch wenn ich durch meine Berufstätigkeit nicht mehr so viel Zeit zum Lesen habe, ich verschlinge immer noch so einige Tausend Seiten im Jahr.

Anklingen wird sicher hin und wieder auch mein Kinderwunsch. Niemals möchte ich ein klassischer Hibbelblog sein. Das kann ich nicht ertragen, auch bei anderen Menschen nicht… um solche Ergüsse dann doch wieder zwanghaft zu lesen.

Derzeitiger Status: Ich hibbele aufs Hibbeln und übe mich in NFP. Damit müsste alles gesagt sein.

Das wäre dann meine erster Artikel im noch neuen Jahr 2013 gewesen.

Heute abend gehe ich mit meinen Mädels ins Kino. In „Pitch Perfect“. Passend zu meinem Nick. :)