Und sonst so?

Grad sind spannende Tage.

Auf der Arbeit ist viel Action, übermorgen (wenn ich schon im Urlaub bin, hehe) findet ein großer Relaunch statt und alle sind im Stress. Ich arbeite meinen Chefs abwechselnd zu und langweilig wird es nicht.

Auch mit meinem großen Thema geht es langsam voran. Die Präsentation ist immer noch nicht fertig. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es wirklich so schwierig ist oder ich einfach nur prokrastiniere. Heute nachmittag ist der erste kleine Durchlauf meines Teils, nur mit $Chef2. Ich bin nervös, ich hab ewig keine Präsentationen mehr gehalten und Lampenfieber hab ich immer. Naja, wird schon schiefgehen.

Nächste Woche geht es direkt weiter, dann ist der Durchlauf zusammen mit $Chef1. Und übernächste Woche wirds dann ganz ernst.

Immerhin ist das Ganze dann vor dem Chorwochenende und meinem Geburtstag erledigt, ich kann das also alles entspannt angehen.

Erstmal ist Ostern. Ich hatte auch auf Frühling gehofft, aber der Winter hält sich wirklich hartnäckig. Wir haben aber immerhin seit einigen Tagen Sonnenschein, während es bei meinen Eltern jetzt eifrig angefangen hat zu schneien. Ich hoffe, dass sich das bis übermorgen beruhigt.

Heute abend noch spontaner Besuch eines Eishockey-Spiels. Eishockey interessiert mich nur so semi, ich gehe aus egoistischen Gründen dahin. Ich hätte nämlich sonst die letzten drei Tage vor meinem Abflug gar nichts von meinem Mann gehabt. Wobei ich da großenteils selbst schuld dran bin. :/

Ich schüttle den Kopf über Betreuungsplatzsuchen und sexuelle Übergriffe auf Kinder in Chats. Vielleicht sollten wir uns doch keine Kinder anschaffen. Ist auch billiger. o_O

Oh und ich war endlich in Les Misérables. Also in dem Film.
Ich bin etwas zwiegespalten. Ich kannte ja nur die grobe Story, das Musical hab ich nie gesehen.
Der Film an sich ist wirklich gut gemacht und schön umgesetzt, aber der Funken sprang nicht über. Maufeline empfahl dringend Taschentücher mitzunehmen und ich kenn mich ja -> nah am Wasser gebaut. Aber irgendwie tat sich zunächst nichts. Erst als im zweiten Teil lauter Menschen an den Barrikaden starben und später Jean Valjean, da brauchte ich doch mal dringend eins.

Der Gesang war insgesamt ganz gut, aber ich frage mich, ob sie nicht einen anderen Javert als Russell Crowe hätten finden können. Der hat ja so gar nichts transportiert, die Töne treffen ist nun mal nicht alles.
Lustig fand ich, dass sie sich die Mühe gemacht haben, die paar nicht gesungenen Sätze noch zu synchronisieren. Da hätten es doch auch Untertitel getan.

Nun, wie gesagt, der Funken sprang nicht über. Als ich mir ein Lied von Eponine als Bühnenversion ansah, war ich sehr viel mehr ergriffen als im Film. Ich glaube, ich muss mir das Musical mal wirklich ansehen, wenn sich denn eine Gelegenheit ergibt.

Ansonsten verabschiede ich mich jetzt mal für eine gute Woche. Ich wünsche frohe Ostern und einen baldigen Frühlingseinbruch. ;-)

Freitagskram

Die Lesson per day fällt heute mal aus. Ich hab einfach zu wenig gelernt, will sagen, notiert.

Immerhin weiß ich jetzt was ganz neues zum Thema Steuererklärungen und es gab eine Premiere, ich hab zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Der war aber negativ. Is auch noch besser so.

Die Arbeit fordert mich relativ stark momentan, beide Chefs wollen immer völlig unterschiedliche Dinge von mir. Gestern war ich unwahrscheinlich genervt, von mir, von der Arbeit, vom Wetter, von allem. Das legte sich zum Glück wieder und heute ist ja auch schon Freitag und ich muss nächste Woche nur drei Tage arbeiten.

Der Frühling lässt, wie überall in Deutschland auf sich warten, aber immerhin, Sonne. Auch die nächsten paar Tage. Dazu Ostwind, ich hoffe, der Schnee schmilzt trotzdem. Vielleicht ab Ostern, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben und bei meinen Eltern ist es meist eh wärmer als hier.

Letzten Samstag war ich ja bei unserem wunderbaren Stricktreffen. Wir hatten sehr viel Spaß und haben natürlich stundenlang gestrickt. Ich musste mein Tuch leider zwischenzeitlich wieder aufribbeln, da die Maschenanzahl partout nicht stimmte. Erst waren es zu viele, dann zu wenige. Nun läuft es ganz gut und ich bin optimistisch, dass ich kein ganzes Jahr (grob geschätzt) brauchen werde, um es fertig zu stricken. ;-) Ich werde dann auf jeden Fall ein Bild hier zeigen.

One lesson per day #10

Samstag: Die Hauptcharaktere aus Spongebob Schwammkopf basieren auf den sieben Todsünden.
Sonntag: In Russland gibt es eine Hirschart, die regelrechte, aus dem Maul ragende, Vampirzähne hat. Die Hirsche ernähren sich von Flechten.
Montag: Die Raiffeisenbanken haben ihren Namen vom Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
Dienstag: Wie man eine Business-Präsentation erstellen. Mit Mood Images und Icons und so nem Kram. *schauder*
Mittwoch: Aus einem Punk-Song kann man auch einen Folk-Song machen. Faszinierende Sache!
Donnerstag: Der neue Papst Franziskus ist seit 913 (damals Papst Lando) der erste, der einen neuen einzelnen Papstnamen angenommen hat.
Freitag: Es gibt eine ungarische Stadt namens Papa. Das Pendant dazu, Mama, liegt in Russland.

Mein Leben ist so spannend,

dass ich tagelang nix poste.

Das hier erwähnte Projekt ist jetzt mal einen Schritt weiter. Das Konzept wurde zwar nicht besprochen, aber mein Chef fand es offenbar gut. Na immerhin. Nun muss das ganze in eine wunderbare Power Point Präsentation gequetscht werden. Aber nicht irgendeine! Es muss schon businessmäßig sein. Mit so überflüssigen Dingen wie Mood Images (irgendwelche Bilder halt) und Icons (schön bunt) und alles grafisch aufbereitet. Das geht so an meinem Pragmatismus vorbei. Brr.

Nun sitze ich also hier und jongliere mit bunten Dingen und habe Vorstellungen, welche Icons ich verwenden möchte. Die ich aber nicht umsetzen kann, weil die entsprechenden Icons gar nicht vorhanden sind.

Bis Montag hab ich Zeit und dann wirds erst richtig ernst. o_O

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Andere spannende Dinge: Am Samstag fahre ich nach Bremen, um die Damen Federschwarze (Blog grad privat) und Mudder Seemann zu besuchen. Zum endlich in real kennenlernen und vor allem Stricken.
Erfreulicherweise wurde heute die Lacewolle verschickt, die ich für eine Stola angedacht habe, so dass ich auch was ordentliches zu stricken habe. Ansonsten versuche ich grade meine Wollreste in Frühchensachen, wie Mützen und Söckchen umzuwandeln, aber das führte dazu, dass ich noch mehr Wolle kaufen musste. Ich hab nämlich nur eher lahme Farben wie schwarz, grau und blau am Start, aber für solche Frühchen möchte man ja doch eher was buntes. Nu mach ich viel gestreiftes. Wird schon.

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Heute abend machen Schatz und ich noch in Kultur. Das Ukulele Orchstra of Great Britain ist mal wieder in Hamburg und weil es uns letztes Jahr schon so gut gefallen hat, gehehn wir wieder hin.

Hätte ich Mittwochs nicht normalerweise Chor, würde ich nächste Woche wieder in ein Konzert gehen. Da treten nämlich die King’s Singers auf und die wollte ich auch immer mal live sehen. Leider geht mein Pflichtgefühl vor und so hoffe ich darauf, dass sie bald wieder hier auftreten.

One lesson per day #9

Samstag: Die Ersatznahrung für Ameisenbären in Zoos besteht aus über 20 verschiedenen Zutaten, darunter Quark und Torf.
Sonntag: Aus Algen kann man Kraftstoff herstellen und damit sogar ein Modellflugzeug antreiben. Man erhofft sich, in Algen die Lösung unserer Energieprobleme zu finden.
Montag: An diesem Tag hatten wir sehr dichten Nebel und dazu Raueis. Dieses entsteht oft bei hohen Windgeschwindigkeiten und Temperaturen von -2 bis -10°C aus unterkühlten Nebelwassertröpfchen. Das Eis ist dann eher körnig oder schwammartig.
Dienstag: Deutsche Stecker lassen sich in Südkorea problemlos verwenden.
Mittwoch: Es gibt Menschen, die kennen Gollum nicht. Also Menschen in Deutschland.
Donnerstag: Das Prinzip der Kettensäge existiert schon seit 1830. Damals aber noch als handbetriebene Knochensäge.
Freitag: Der englische/amerikanische Begriff für Studentenverbindungen ist „The Greek Life“, abgeleitet von den griechischen Buchstaben, mit denen die Verbindungen bezeichnet werden.

Frühling!

Seit zwei Tagen haben wir Sonnenschein pur und bis zu 15°C. Wundervoll!
Ganz Hamburg kommt aus seinen Löchern und ich hab jede Mittagspause genutzt und mich in die Sonne gesetzt.
Dass wir am Wochenende schon wieder 0°C und Schnee kriegen sollen, verdränge ich jetzt mal.

Am Freitag gehen wir erneut zu einer 90er Party, wie schon vor vier Wochen. Ich freu mich schon total!
Und wir sammeln grade so eine Menge Leute an, die alle mit wollen, dass wir den Club wahrscheinlich ganz alleine voll kriegen. Nun, es würde zumindest weniger Raucher bedeuten. *g*

Vor zwei Wochen bat mein Chef mich zu einem Gespräch, in dem er etwas aufgriff, was er vor Weihnachten schon mal angedeutet hatte. Ich soll mehr Verantwortung kriegen und zwei Leute unter mich, die mich in meinen Aufgaben unterstützen sollen. Dazu müssen die aber erstmal gebrieft werden. Das hieß, Vortragskonzept erarbeiten, besprechen, in eine Präsentation basteln, dem anderen Chef zeigen und dann den Mitarbeitern. Der ursprüngliche Plan war, das alles bis letzte Woche Freitag über die Bühne zu bringen. Nun haben wir schon ein paar Tage später und wir sind bei „Konzept ist erarbeitet“. Naja.
Ich hoffe doch sehr, dass das nicht mehr all zu lange auf sich warten lässt. Denn erstens möchte ich das rumhaben und zweitens will ich die Gelegenheit nutzen und mehr Gehalt verlange. Und das möglichst noch vor Ostern.

Ah ja, Ostern. Da fliege ich zu meinen Eltern. Ich war seit November nicht mehr da. Ich freu mich!

One lesson per day #8

Samstag: James Bond wurde in Wattenscheid geboren. Ok, ich glaube, das hatte ich schon mal gehört, aber hätte man mich gefragt…
Sonntag: Gelernt, wie man eine Herzchenferse strickt. :)
Montag: Im Rheintal gab es nach dem Ersten Weltkrieg für einige Jahre einen Freistaat namens „Flaschenhals“. Der „Staat“ entstand durch einen Vermessungsfehler, der wiederum die flaschenhalsartige Form bedingte. Den Freistaat an sich hatte der damalige Lorcher Bürgermeister ins Leben gerufen.
Dienstag: Besonders tiefe Bässe werden Oktavisten genannt. Sie haben jedoch kein oberes Register und kommen auch nur in den Chören der russisch-orthodoxen Kirche vor.
Mittwoch: False friend im Italienischen: „visitare“ wird nur im Sinne von besichtigen verwendet, wie eine Kirche besichtigen. Besuchen, z.B. einen Freund besuchen heißt „trovare“, was aber auch finden bedeutet. – Solche wichtigen Sachen lern ich erst 8 Jahre nachm Abi. *kopfschüttel*
Donnerstag: Sido hat ein eigenes Tattoo-Studio namens „Ich und meine Katze“.
Freitag: Es gibt Opern auf klingonisch. *kopfschüttel*