Jahresendspurt

Ich hatte gehofft, das alte Jahr zumindest arbeitstechnische geruhsam ausklingen lassen zu können, aber nun bekam ich doch nochmal eine Präsentation aufgedrückt. Für den 23. Vernünftige Leute nehmen sich an dem Tag wahrscheinlich Urlaub. Aber dann hätte ichs Freitag machen müssen, von daher.
Das nervigste ist übrigens nicht das Halten, sondern das Erstellen der Präsentation.

Sechs Tage bis Heiligabend. Die Wetteraussichten sind genauso gruselig wie letztes Jahr. Ich brauche echt keine weißen Weihnachten, Schnee an den Feiertagen führt nur zu Chaos, aber ist denn Frost Ende Dezember zuviel verlangt?
Stattdessen Sturmböen. Wär ja auch langweilig sonst.

Mein Essensproblem hat sich nur teils gelöst.
Eigentlich war der Plan ja folgender: Heiligabend essen wir den traditionellen Fisch bei Schwiegermutter. Am ersten Weihnachtsfeiertag mache ich einen schönen Wildschweinbraten inkl. Suppe und Nachtisch und gegessen wird natürlich mit Schwiegermuttern und ihrem Lebensgefährten bei uns.
Jetzt ist besagter Lebensgefährter nicht mehr der Jüngste und zudem lungenkrank. Offenbar gehts ihm derzeit schlechter, jedenfalls sieht es so aus, dass wir unser leckeres Essen erstmal durch den halben Hamburger Osten transportieren müssen, um dann wieder bei Schwiegermutter zu essen.

Freude. Heiligabend werde ich also den ganzen Tag in der Küche stehen und bis auf die Beilagen alles vorbereiten, damit es am nächsten Tag aufgewärmt werden kann. Zum Glück haben wir die Möglichkeit, uns ein Car2go zu nehmen, mit der U-Bahn möchte ich das alles nicht transportieren.

Ich beginne zu verstehen, warum meine Mutter Weihnachten so nervig findet und hoffe sehr, dass wir nächstes Jahr Gründe haben werden, komplett zu Hause zu bleiben.

Ich finde Verwandtschaft ja grundsätzlich umso angenehmer, je weiter sie weg ist. 400km sind ne ganz gute Zahl…

Heute morgen in der U-bahn habe ich diese vielen Leute bewundert, die bei 6°C Außentemperatur mit Mütze und dicken Fäustlingen unterwegs sind.
Was machen die eigentlich, wenn es mal kalt ist?

So merkwürdige Menschen wie Frau Novemberregen sie beobachtet, sind mir dann aber doch noch nicht begegnet.

Mein aktuelles Strickprojekt ist so gut wie fertig. Es fehlen eigentlich nur noch vier Reihen plus die Abkettreihe, aber bei knapp 300 Maschen pro Reihe dauern die eben ihre Zeit. Ich denke nicht, dass ich noch mal ein Dreiecktuch stricken werde.

Nächstes Projekt: Ein Jäckchen fürs Yoga. Da brauche ich aber erst eine Maschenprobe und für die wiederum die aktuell noch vom Tuch besetzte Rundstricknadel.

Yoga fiel gestern übrigens aus. Das machte mich sehr traurig, damit war es das nämlich für dieses Jahr.
Es wäre alles besser, wenn ich schon eine Bestätigung für meine Teilnahme am dem Workshop Mitte Januar hätte, aber von den fünf geschickten Mails nur die letzte nicht zurückkam, bin ich mir nicht sicher, ob das geklappt hat…

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