5+0

Heute beginnt die sechste Woche.
Allmählich haben wir uns dran gewöhnt, sprechen liebevoll von unserem „kleinen Zellhaufen“, diskutieren mal wieder über Namen und überlegen, wie es allgemein weitergehen soll.

Eigentlich stand immer fest, sobald ich schwanger bin, suchen wir uns eine neue Wohnung. Aber brauchen wir das wirklich? Rein theoretisch ist der Platz ja da, wir müssten nur das das Arbeitszimmer weitestegehend ausräumen. Darin enthalten: zwei Schreibtische inkl. Technikkram, mehrere volle Bücherregale und ein Fernseher. Dankbarerweise haben wir mit Keller- und Dachbodenabteil sehr viel Stauraum für das Gerümpel.
Und so viel Platz braucht ein Baby anfangs ja nicht. Wir haben also durchaus Zeit, die ideale Wohnung zu finden. Da muss der Traum von der eigenen Spülmaschine eben noch ein wenig länger warten. ;-)

Mir selbst geht es momentan sehr gut.
Ich bin weder müde noch ist mir übel. Ich merke nur, dass allmählich alles etwas anstrengender wird.
Für fehlende Wehwehchen bin ich einerseits sehr dankbar, andererseits mache ich mir schon etwas Gedanken. Aber es ist ja noch früh. In zwei Wochen werde ich mich wahrscheinlich nach der jetzigen noch einfachen Zeit zurücksehnen.

Ich weiß noch keine zwei Wochen, dass ich schwanger bin, aber es kommt mir jetzt schon vor wie eine Ewigkeit. Wie soll ich eigentlich die nächsten 8 Monate überstehen? Gut, dass ich kein Elefant bin.

Noch sinds zweieinhalb Wochen bis zum Arzttermin. Ich bin kein großer Ultraschallfan, freue mich aber trotzdem schon sehr, den kleinen Zellhaufen dann sehen zu können. Im Idealfall mit schlagendem Herz.
Meine ebenfalls frischschwangere Schulfreundin, die nur anderthalb Wochen weiter ist als ich, wurde im Gegensatz zu mir schon das dritte Mal einbestellt, weil man bei den ersten beiden Malen noch nichts erkennen konnte.
Find ich merkwürdig, man weiß doch in etwa, ab wann ein schlagendes Herz zu sehen ist. Da warte ich lieber noch ein Weilchen.

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Wöchentlicher Statusbericht II

Wie weit bin ich: 5+0
Bauchumfang: am Bauchnabel 79 cm
Gewicht: 56,5 kg (die Waage daheim)
Der beste Moment diese Woche: Das Kennenlerngespräch mit meiner potentiellen Hebamme, die einfach total lieb ist! Und als ich es meiner Mithibbelfreundin sagen konnte, die grade mal anderthalb Wochen weiter ist als ich. <3
Das war doof: O-Saft statt Sekt beim Chor. *lach*
Ich vermisse: Im Moment nichts. Aber ich hab mir mal angeschaut, was ich jetzt nicht mehr so unbedingt essen darf…
Heißhunger auf: nix
Wehwehchen/Symptome: sehr gelegentliches Ziehen im Unterleib
Ich freue mich: dass bald die erste Hälfte der kritischen Zeit geschafft ist. 6. Woche klingt ja schon nach was.
Gekauft/Bestellt: GU-Ratgeber Schwangerschaft und Geburt

Wöchentlicher Statusbericht I

Wie weit bin ich: 4+0 (gaaaanz am Anfang)
Bauchumfang: am Bauchnabel 78 cm
Gewicht: 56 kg (die Waage beim Sport)
Der beste Moment diese Woche: Der zweite Strich auf dem Test, und des Mannes Reaktion auf die Nachricht
Das war doof: Dass ich den FA-Termin erst am 17.03. zu einer etwas inoptimalen Zeit habe
Ich vermisse: Jetzt schon die Unbeschwertheit. Die Gedanken kreisen die ganze Zeit, ich überprüfe alles auf potenzielle Gefährlichkeit. Und fürchte mich vor Übelkeit und Müdigkeit.
Heißhunger auf: nix
Wehwehchen/Symptome: Ziehen im Unterleib
Ich freue mich: darauf, es Eltern und Freundinnen zu verkünden. Dauert noch ein bisschen.
Gekauft/Bestellt: Das Papa-Handbuch

3+5

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Es ist eindeutig, würde ich sagen.
Der Mann wurde kreidebleich, meinte dann, das sei mit Abstand der beste Tag seines Lebens, während ich nur zitterte und heulte.

Am 17.03. habe ich einen Frauenarzttermin, leider zu einem etwas blöden Zeitpunkt. Ich hoffe, der Mann kann trotzdem mit.

Ich google nach Hebammen und freue mich, dass ich mir endlich eines dieser Schwangerschaftsbücher kaufen kann, die ich seit Monaten oder eher Jahren anschmachte. :D

Termin ist laut NFP übrigens der 30.10.

ÜZ 5. ES +12 – Und es hat Zoom gemacht!

Wovon ich ja nichts halte: Frühtesten. Hochlagentag 12. Mehr oder weniger lange vor NMT und dann ewig jammern, weil der Test negativ war.

Ich wollte auch immer frühestens Hochlagentag 14, eher 15 testen. Schon allein, weil die Schwangerschaftstests, die ich zu Hause habe, keine Frühtests sind und erst ab HL-Tag 15 anschlagen sollten. Und nochmal extra Geld ausgeben? Ach was.

Naja. Das schöne daran, eine Frau zu sein, ist, dass man jederzeit seine Meinung ändern kann.

Nach dem recht eindeutigen Ovu-Orakel heute morgen bin ich in der Mittagspause zu DM und habe ein Doppelpack Presense-Tests gekauft.

Dann hab ich drei Stunden gesammelt und schließlich den ersten Test ins Glas gehalten. Meine Gefühle waren gemischt.
Einerseits war ich mir recht sicher, ja, das ist es!
Andererseits kann ein positives Ovu-Orakel alles mögliche bedeuten, auch die nahende Regel.

Die werde ich jetzt aber wohl eine Weile nicht mehr kriegen. Der Test war positiv, schon nach etwa anderthalb Minuten war da ein leichter Strich. Und den muss man nicht mit der Lupe suchen!

Ich saß also auf dem Büroklo und stammelte etwa ein halbes Dutzend Mal „Oh Gott“ vor mich hin. Ausgerechnet.

Mal schauen, wie ich es dem Mann sage. Vermutlich einfach so. Morgen früh. Mit einem neuen, vielleicht noch deutlicheren Test. War schließlich ein Doppelpack.

Eigentlich

Eigentlich sollte hier ein Beitrag zum Thema Essen stehen. Den wollte ich schon vor Jahren mal schreiben, aber nach ein paar Sätzen verlässt mich immer der Schwung.

Eigentlich sollte man meinen, dass „Mann, bin ich müde, heute gehe ich früh ins Bett“ zu prima Schlaf führen sollte statt zu einer Nacht voll Hin- und Hergewälze.

Eigentlich könnte dann jetzt mal der Frühling kommen. Der Sonnenschein ist vielversprechend.

Eigentlich sind Bands in „Nicht mehr Originalbesetzung“ eher nicht so gut. Meine Freundin und ich lassen uns heute mal vom Gegenteil überzeugen.

Eigentlich sollte man nicht orakeln. Ich tu es trotzdem.

Eigentlich gehts mir ganz gut grade.

ÜZ 5. ES +12

20140217_074009

Zum ersten Mal habe ich ein Ovu-Orakel gemacht. Eigentlich finde ich das total doof, aber diesmal hatte ich das Bedürfnis dazu.

Nun, es sieht gut aus. Nachdem ich am Wochenende immer wieder ins Schlafzimmer gerannt war, um die hauchdünnen Striche auf den ersten beiden Tests zu begutachten, ist der heutige Strich eindeutig.

Morgen ist NMT. Ich schwanke zwischen Optimismus und der panischen Vorstellung, dass die Temperatur morgen plöztlich rapide sinkt und alles vergebens war.
Natürlich könnte ich mir einen Frühtest besorgen, aber will ich wirklich das Geld ausgeben und dann auf einen negativen Test starren? Zumal die Messung in jedem Fall vorher käme.

Potenzielle Anzeichen: latentes Ziehen im Unterleib, als käme demnächst meine Regel und ein gewisser Ekel vor Alkohol.

Na ihr?

Ich wünschte, ich hätte aus den letzten Tage spannende Erlebnisse zu erzählen, aber das ist das Schicksal bei einem eingefahrenen Leben. Es passiert nicht viel.
Na, ein bisschen vielleicht doch.

Samstag abend bekam ich plötzlich eine Nachricht von meiner verpeiltesten Freundin, sie hätte 1000 Neuigkeiten, wir müssten unbedingt telefonieren!
In meinem Kopf lief natürlich ein ganzer Film ab. Sie teilte mir aber dann doch nur mit, sie würde wieder in einer WG wohnen, in einer neuen Stadt. Und hätte jetzt eine Fernbeziehung. In einer knapp 200 km entfernten Stadt.
Immerhin ist sie jetzt im Berufsleben angekommen, wenn auch noch nicht ganz glücklich.

Es sind viele aus unserer ehemaligen Stufe, die jetzt mit Ende 20 immer noch nirgendwo angekommen sind. Klar, einige sind verheiratet, teils schon mit Kindern, aber andere? Von einer Beziehung in die nächste, immer noch oder wieder in einer Ausbildung oder im Studium. Ein paar Kandidaten wohnen tatsächlich noch bei Mama oder zumindest ganz nah beim Elternhaus.

Ich bin immer wieder froh, dass ich das Glück hatte, sowohl bald genug Abstand zu gewinnen, als auch schnell den richtigen Mann zu finden. Diese Unsicherheit oder meinetwegen auch Ungebundenheit scheint für einige erstrebenswert zu sein, für mich ist es das sicherlich nicht.

Gestern abend sah ich eine Sendung über Sylt im Winter. Ich bin ja schon immer ein großer Fan vom Meer gewesen und auch wenn Sylt mich nicht unbedingt reizt, gestern wurde die Sehnsucht wieder geweckt.
Ich hoffe, es ergibt sich noch vor der Hauptsaison, dass ich mal wieder ans Meer fahren kann.
Wegen des Meer an sichs, weil es Fisch gibt und wegen der berühmte ostfriesichen Teetied. Als ich das letzte Mal Gelegenheit dazu hatte, mochte ich noch kein Schwarztee und Hamburg gibt leider auch nichts dazu her. Das ist wohl noch ne Marktlücke.

Bis es so weit ist, trinke ich Tee mit Milch und Zucker (das tue ich sonst nie, ich bin Teepuristin!) und frage mich, warum man Hamburg nicht etwas näher ans Meer bauen konnte.

Apropos Meer. Wir haben ja derzeit ein Luxusproblem, nämlich die Frage „Wohin dieses Jahr in Urlaub?“
An sich ist meine Liste zu besuchender Orte und Länder ja lang genug. Nur leider nimmt der Mann sich seinen Jahresurlaub aus Gründen diesmal im August. Hochsaison. Sehr intelligent, ich weiß. Ich hab auch noch gar nicht gecheckt, ob ich in dem Zeitraum eigentlich auch Urlaub kriege. Möglicherweise erledigt sich es also von selbst.

Ich meine, wo ist es im August denn nicht voll? Außer in Arktis und Antarktis?

Schottland schwirrt seit einiger Zeit in meinem Kopf rum, aber zumindest Edinburgh soll im August besonders überlaufen sein. Ja, mit dem Auto rumfahren wäre das beste, aber Autos und wir, ihr wisst schon. Und dann noch Linksverkehr.

Naja. Zur Not Last Minute.

Was ich übrigens nicht kann: Trotz aller fragwürdigen Vorgänge in Russland, Olympia zu ignorieren.
Schon gar nicht die Eröffnungsfeier. Ich liebe solch pompösen Kram. Gut, dass ich nicht 70 Jahre eher lebe. Damals hätten sie mich mit ihren Inszenierungen wahrscheinlich gekriegt.

Ich schaue also höchst interessiert Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Biathlon und manchmal sogar Curling, nur mit den Skiabfahrten kann ich so gar nichts anfangen.

Heute ist Montag und heute findet der zweite Teil eines Workshops statt, an dem ich vor einer Woche teilgenommen habe.
Es handelte sich um einen Stimmimprovisations-Workshop, der über Umwege Teil einer Hausarbeit unseres Chorleiters ist. Geleitet wurde der aber von einer etwas wirren Frau.

Ich hatte im Kopf immer so eine Art Stimmbildung, aber leider lag der Schwerpunkt auf Improvisation und das kann ich ja höchstens beim Kochen.
Ich habe also zwei Stunden lang gelitten und mich gefreut, dass die Teilnahme nicht verpflichtend ist und ich den Teil heute ausfallen lassen kann.
Erwachsen sein ist schön. ;-)

Ich lerne heute in der Mittagspause Frau Frische Brise kennen. Ich bin gespannt! :D

Lieblings-Tweets Januar 2014

Wetter-Spezial

Weitere Lieblings-Tweets wie immer bei Anne.