Na ihr?

Ich wünschte, ich hätte aus den letzten Tage spannende Erlebnisse zu erzählen, aber das ist das Schicksal bei einem eingefahrenen Leben. Es passiert nicht viel.
Na, ein bisschen vielleicht doch.

Samstag abend bekam ich plötzlich eine Nachricht von meiner verpeiltesten Freundin, sie hätte 1000 Neuigkeiten, wir müssten unbedingt telefonieren!
In meinem Kopf lief natürlich ein ganzer Film ab. Sie teilte mir aber dann doch nur mit, sie würde wieder in einer WG wohnen, in einer neuen Stadt. Und hätte jetzt eine Fernbeziehung. In einer knapp 200 km entfernten Stadt.
Immerhin ist sie jetzt im Berufsleben angekommen, wenn auch noch nicht ganz glücklich.

Es sind viele aus unserer ehemaligen Stufe, die jetzt mit Ende 20 immer noch nirgendwo angekommen sind. Klar, einige sind verheiratet, teils schon mit Kindern, aber andere? Von einer Beziehung in die nächste, immer noch oder wieder in einer Ausbildung oder im Studium. Ein paar Kandidaten wohnen tatsächlich noch bei Mama oder zumindest ganz nah beim Elternhaus.

Ich bin immer wieder froh, dass ich das Glück hatte, sowohl bald genug Abstand zu gewinnen, als auch schnell den richtigen Mann zu finden. Diese Unsicherheit oder meinetwegen auch Ungebundenheit scheint für einige erstrebenswert zu sein, für mich ist es das sicherlich nicht.

Gestern abend sah ich eine Sendung über Sylt im Winter. Ich bin ja schon immer ein großer Fan vom Meer gewesen und auch wenn Sylt mich nicht unbedingt reizt, gestern wurde die Sehnsucht wieder geweckt.
Ich hoffe, es ergibt sich noch vor der Hauptsaison, dass ich mal wieder ans Meer fahren kann.
Wegen des Meer an sichs, weil es Fisch gibt und wegen der berühmte ostfriesichen Teetied. Als ich das letzte Mal Gelegenheit dazu hatte, mochte ich noch kein Schwarztee und Hamburg gibt leider auch nichts dazu her. Das ist wohl noch ne Marktlücke.

Bis es so weit ist, trinke ich Tee mit Milch und Zucker (das tue ich sonst nie, ich bin Teepuristin!) und frage mich, warum man Hamburg nicht etwas näher ans Meer bauen konnte.

Apropos Meer. Wir haben ja derzeit ein Luxusproblem, nämlich die Frage „Wohin dieses Jahr in Urlaub?“
An sich ist meine Liste zu besuchender Orte und Länder ja lang genug. Nur leider nimmt der Mann sich seinen Jahresurlaub aus Gründen diesmal im August. Hochsaison. Sehr intelligent, ich weiß. Ich hab auch noch gar nicht gecheckt, ob ich in dem Zeitraum eigentlich auch Urlaub kriege. Möglicherweise erledigt sich es also von selbst.

Ich meine, wo ist es im August denn nicht voll? Außer in Arktis und Antarktis?

Schottland schwirrt seit einiger Zeit in meinem Kopf rum, aber zumindest Edinburgh soll im August besonders überlaufen sein. Ja, mit dem Auto rumfahren wäre das beste, aber Autos und wir, ihr wisst schon. Und dann noch Linksverkehr.

Naja. Zur Not Last Minute.

Was ich übrigens nicht kann: Trotz aller fragwürdigen Vorgänge in Russland, Olympia zu ignorieren.
Schon gar nicht die Eröffnungsfeier. Ich liebe solch pompösen Kram. Gut, dass ich nicht 70 Jahre eher lebe. Damals hätten sie mich mit ihren Inszenierungen wahrscheinlich gekriegt.

Ich schaue also höchst interessiert Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Biathlon und manchmal sogar Curling, nur mit den Skiabfahrten kann ich so gar nichts anfangen.

Heute ist Montag und heute findet der zweite Teil eines Workshops statt, an dem ich vor einer Woche teilgenommen habe.
Es handelte sich um einen Stimmimprovisations-Workshop, der über Umwege Teil einer Hausarbeit unseres Chorleiters ist. Geleitet wurde der aber von einer etwas wirren Frau.

Ich hatte im Kopf immer so eine Art Stimmbildung, aber leider lag der Schwerpunkt auf Improvisation und das kann ich ja höchstens beim Kochen.
Ich habe also zwei Stunden lang gelitten und mich gefreut, dass die Teilnahme nicht verpflichtend ist und ich den Teil heute ausfallen lassen kann.
Erwachsen sein ist schön. ;-)

Ich lerne heute in der Mittagspause Frau Frische Brise kennen. Ich bin gespannt! :D

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