2. US: Es macht den Mund auf und zu

Freitag der 13, auf zum Ultraschall.

Ich musste mich direkt wieder aufregen, um 8:30 Uhr war der Termin, es war auch gar nix los in der Praxis, aber erst um 9 Uhr durften wir zum Ultraschall. Zwischendrin musste ich ins Labor und mich auf die Waage stellen und mich in den Finger pieksen lassen („Ihre Hebamme kontrolliert ja nie den Eisenwert!!“ *vorwurfsvoll*). Keine Ahnung, wie mein Eisenwert jetzt ist, aber ich gehe mal von gut aus.
Außerdem wurde mir mehrfach ans Herz gelegt, einen Zuckertest machen zu lassen. Um des lieben Friedens Willen hab ich eingewilligt und darf in vier Wochen wieder antanzen. Google zufolge muss ich dabei nicht mal nüchtern sein.

Dann also Ultraschall. Zum ersten Mal über die Bauchdecke.
Es ist soweit alles in Ordnung, Organe ließen sich prima darstellen, ich habe eine Vorderwandplazenta (wirklich keine Überraschung) und es hat gewunken und mit der Nabelschnur gespielt. Sehr süß!
Ein Outing gabs nicht, meine Ärztin konnte nichts erkennen. Auch recht.

Allerdings ist es ein bisschen klein geraten und sie meinte, ich hätte auch zu wenig zugenommen. Alles kein Grund zur Sorge, aber zusätzlich zum besagten Test in vier Wochen soll dann nochmal kontrolliert werden.

Dann hab ich mich noch ein bisschen (ein bisschen sehr) gewundert, dass ich Immunschutz gegen Cytomegalie und Toxoplasmose habe. Kann mir letzteres gar nicht erklären. Es sei denn, Kaninchen übertragen das auch, dann käme es hin, wir hatten längere Zeit welche.

Allerdings, dieser Zuckertest. Halte ich ja für überflüssig, aber gut. Bei erneutem Googlen und nachfragen auf Twitter, hieß es, auf jeden Fall nüchtern bleiben.
Ähm ja, der Termin ist um kurz nach 10 Uhr. Bis dahin bleibe ich bestimmt nicht nüchtern.
Allerdings wurde mir wiederum nichts von nüchternsein gesagt.
Möglichkeiten: Nochmal anrufen, nachfragen und evtl. Termin ändern (in der Hoffnung, dass es um 8 Uhr was gibt) oder einfach hingehen und das Beste hoffen, mal abgesehen davon, dass es deren Pflicht ist, mich aufzuklären.

Es stellte sich allerdings auch raus, dass man für den „kleinen“ Test nicht nüchtern bleiben muss, dafür ist der kaum aussagekräftig. Wird aber von der Kasse übernommen. Sehr sinnvoll das alles. Jedenfalls gehe ich jetzt einfach so hin und wenn es nicht klappt, dann Pech.

Allmählich wird es ernst. Meine Chefs möchten bald konkrete Aussagen über meine Zukunft. Auch das Stichwort Betreuung fiel. Wir müssen uns wohl doch sehr viel eher darum Gedanken machen als gedacht.
Nach einem Jahr will ich wieder arbeiten. Wie, das besprechen wir bald.

Die Vorstellung, für mein ungeborenes Kind einen Krippenplatz zu suchen… Irgendwie makaber.

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