Hebammen-Vorsorge Nr. 6

Als meine Hebamme zur ersten Vorsorge bei mir war, erzählte sie mir etwas Interessantes.
Nämlich, dass die Messung der Länge der Gebärmutter, also vom Schambein bis zum Fundusstand genau soviel über das Wachstum des Kindes aussagt wie ein Ultraschall.
Da gibt es Studien zu und es tut sich wirklich nichts.

Und das bestätigte sich bei der gestrigen Vorsorge prompt. Nachdem die Kreuzchen in den letzten Monaten immer schön angestiegen waren, fiel das gestrige relativ deutlich nach unten ab. Sie meinte, ein Wert würde nicht viel aussagen, aber sie würde mich dann wohl doch mal zum Ultraschall schicken, wäre ich nicht eh schon unter der Kontrolle.

Der ganze Rest war soweit in Ordnung, Blutdruck, Urin und auch das CTG, das sogar im Sitzen brav aufzeichnete.
Wir unterhielten uns ein wenig über das Gerät und ich verzweifelte ein wenig, als sie meinte, angesichts der Anschaffungskosten und der Bezahlung für eine CTG-Untersuchung würde sich das Ding niemals ammortisieren.

Ich bin jedenfalls dankbar für die Möglichkeit, so kann ich mir den einen oder anderen Weg in die Praxis/ins Krankenhaus sparen.

Noch ein kleiner Punkt: Das Kind liegt seit längerem, mindestens drei Wochen in Beckenendlage, recht konsequent mit dem Rücken nach rechts.
Meine Hebamme meinte, es könnte jetzt durchaus sein, dass das Kind angesichts des ganzen Stress keine Lust auf eine Drehung hat und die Sache regelrecht aussitzen will. Wäre nicht so ideal.

Wir sollen es mal mit dem TAschenlampentrick versuchen, was ich gestern Abend auch gleich ausprobiert hab, ich fürchte aber, zu dem Zeitpunkt hat es grade geschlafen.

Nun, ich mach mir da keinen Stress. Die nächsten Tage werden ja, was Arztbesuche angeht, eher ruhiger und auch ich kann daheim entspannen. Vielleicht reicht das schon.

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2 thoughts on “Hebammen-Vorsorge Nr. 6

  1. Aber noch muss man sich ja keine Gedanken machen, dass das Baby noch in BEL liegt, oder? Mein Baby lag zu der Zeit auch noch so und hat sich vor zwei Wochen oder so gedreht.
    Ich drücke weiter die Daumen, dass es bei dir nun etwas ruhiger wird!

  2. Im Großen und Ganzen ist das noch nicht unbedingt besorgniserregend, nein.
    Ich bin auch noch recht entspannt.

    Allerdings wird es durch das wenige Fruchtwasser nicht unbedingt einfacher fürs Kind sich zu drehen.

    Ich hoffe einfach mal das Beste!

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