Sorgen, Sorgen (33+4)

Erstmal, der Heimaturlaub bei meinen Eltern war sehr schön. Das Wetter war zwar die meiste Zeit eher mies, aber wir haben die schönen oder trockenen Momente ausgenutzt.
Ich konnte mich lange mit meiner Schulfreundin, die ja quasi zeitgleich mit mir schwanger ist, unterhalten. Meine Cousine hat mir massig Babyklamotten geliehen, außerdem ein Beistellbett und dann hatte sie noch einen Maxi Cosi, inkl. Fußsack, garantiert unfallfrei, den konnte ich ihr direkt abkaufen.
Samstags war ich mit meiner Mutter auf einem Bauernmarkt, da haben wir noch einen warmen Strampelsack für den Winter erstanden. Und bei Ikea gabs ne Babybadewanne.

Schon sind auf einen Schlag viele Sachen erledigt. :)

Dann fiel mir ein, dass ich bei Gelegenheit wirklcih dringend mal das Mutterschaftsgeld beantragen muss, den eigentlichen Antrag zu finden, war nicht ganz easy (falls sich jemand fragt, auf der Rückseite der Bescheinigung über den Geburtstermin). Den muss ich dann jetzt mal einreichen.

—-

Und dann war heute wieder Kontrolle im Krankenhaus.
Das CTG war langweilig aber unauffällig. Dann ging es wieder zum Ultraschall, eigentlich nur Doppler, aber der Johnny-Depp-Verschnitt, der mich schallte, machte auch gleich eine Wachstumskontrolle.
Jedenfalls: Im Prinzip alles gut. Versorgung gut, Kind ist schön gewachsen und liegt mit dem geschätzten Gewicht von 1922 Gramm jetzt sogar auf der 9. Perzentilen (vorher war es die 4.).

Aber: Das Fruchtwasser. Es ist weiterhin wenig, offenbar allmählich besorgniserregend wenig, der Arzt sagte, ich müsse am Donnerstag auf jeden Fall zur Kontrolle wiederkommen.
Falls dann irgendwas nicht in Ordnung wäre (ein Wert, CTG, was auch immer), müsse man über eine vorzeitige Einleitung der Schwangerschaft nachdenken. In diesem Falle hieße das wohl Kaiserschnitt, da das Kind standhaft in Beckenendlage liegt/sitzt. Und das Drehen wird mit dem wenigen Fruchtwasser nicht einfacher.

Man kann sich vorstellen, dass ich schon ziemlich geschockt war.
Zwar glaube ich nicht, dass sich die Werte so rasch verschlechtern werden, bisher war ja immer alles in Ordnung und das Messen der Fruchtwasserdepots hängt auch immer vom Messenden ab.
Trotzdem ist die Vorstellung, dass mein armes Kind möglicherweise schon sechs Wochen vor Termin ans Licht der Welt gezerrt werden soll, eher unschön. Tatsächlich hab ich so einige Tränen vergossen, als ich wieder im Büro war.

Ich hab mir allerdings vorgenommen, mir einen Kaiserschnitt nicht direkt aufdrücken zu lassen (es sei denn natürlich, alles ist wer weiß wie dramatisch). Eine zweite Meinung ist sicher keine schlechte Idee und ich bin nächste Woche eh in einem weiteren Krankenhaus zur Anmeldung.

Ich hoffe, dass das Kind wenigstens noch drei Wochen in mir wachsen darf. Ab Donnerstag bin ich ja dann auch im Mutterschutz. Und dann wirds auch mal ruhiger. Teilweise jedenfalls. :)

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6 thoughts on “Sorgen, Sorgen (33+4)

    1. Ja, ich weiß.
      Aber ich treffe ein paar Risikofaktoren, nämlich das geringe Fruchtwasser und der Kopfumfang wird größer als der Bauchumfang geschätzt.

      Noch dazu bin ich Erstgebärende, es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass man mich eine Geburt in BEL versuchen lassen wird.

      Danke dir! Gedrückte Daumen kann ich gut brauchen! :)

  1. Puh. Ich finds klasse, dass du insgesamt so ruhig bleibst. Ich würde vor Sorge vermutlich durchdrehen, wenn einen alle Ärzte so verrückt machen.
    Hoffentlich ist am Donnerstag die Kontrolle besser! Und dein Baby soll bitte noch eine Weile im Bauch wachsen dürfen. *Daumen drück*

    1. Ich hab mir in der ganzen Zeit nie wirklich Sorgen um mein Kind gemacht, es sei denn, es war mal wirklich sehr ruhig.
      Ich bin weiter der festen Überzeugung, dass es ihm gut geht und ein Kaiserschnitt jetzt schon viel zu verfrüht wäre.

      Gedrückte Daumen kann ich immer brauchen, vielen Dank! :-*

  2. Ich drücke auch die Daumen. Hast du es schon mal mit der indischen Brücke versucht? Am besten turnen wenn das Kind gerade viel zappelt. Hat bei mir diesmal gut funktioniert, auch wenn sich der Bub lange nicht festlegen wollte. ;-) Bei der Prinzessin hatte ich eine spontane BEL-Geburt. Geht alles mit dem richtigen KH. Aber ich glaube du hast erst mal andere Sorgen. Was sagt denn deine Hebamme zur Fruchtwassergeschichte? Hat sie Tipps/Ideen oder aufmunternde Worte?

    1. Die indische Brücke hab ich bisher nur eher halbherzig versucht. Bin mir nicht sicher, ob die Ausführung so richtig ist. Das Kind hat sich erstmal nicht beeindrucken lassen, auch nicht von der Taschenlampe.
      Allerdings hab ich vielleicht auch immer den Zeitpunkt nicht so richtig gewählt, ich muss das mal in den aktiveren Phasen machen.

      Ich will die Kontrolle morgen abwarten und mich dann evtl. mit der Uniklinik in Verbindung setzen, da diese die Anlaufstelle für natürliche BEL-Geburten ist.
      Ich möchte einen Kaiserschnitt nach Möglichkeit vermeiden.

      Meine Hebamme ist zum Glück immer aufmunternd und sehr positiv. :) Aber beim Fruchtwasser kann man nicht viel machen, viel trinken soll ich sowieso und ansonsten ausruhen.

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