Fast-Beinahe-Mama

Eine Woche Zeit, bevor es ernst wird. Den Termin zu kennen, hat eben auch seine Vorteile.

Also eine kurze Zusammenfassung, was ich in den letzten Tagen so gemacht habe.

Freitag: Vormittags kommt meine Hebamme vorbei und ich erzähle ihr von den neuesten Entwicklungen. Sie ist ebenfalls nicht sehr glücklich über die ganze Sache und bedauert besonders, dass mein Kind sich seinen Geburtstag nicht selbst aussuchen darf. Ich erhalte viele wertvolle Tipps zum Thema Bonding und Stillen und hoffe, möglichst viele davon umsetzen zu können.
Später drucke ich den Elterngeldantrag und den Antrag für die Familienversicherung der Krankenkasse aus. Macht ja soviel Spaß, der Formularkram.

Samstag: Mein Bruder kommt zu Besuch, hilft beim restlichen Entrümpeln, Einbau der Station vom MaxiCosi und Aufstellen des Beistellbettes. Als Belohnung gibts Lasagne. Abends vernähe ich die Babydecke endgültig und beschließe, sie erstens zu umhäkeln und zweitens noch Stoff auf die Rückseite zu nähen.

Sonntag: Ich treffe mich mit einer Freundin, um zu Körperwelten zu gehen. Die sehr lange Schlange und das schöne Wetter stimmen uns um und so sitzen wir stattdessen in der Sonne und trinken Kaffee. Ich entdecke Latte Macchiato für mich.
Abends schauen wir mehr oder weniger gleichzeitig American Football und Fußball und ich verpasse den offenbar besten Tatort der letzten Jahre. Ärgerlich, denn ich habe die nächsten Abende keine Zeit mehr, ihn nachzuholen.

Montag: Morgens Kontroll-CTG bei meiner Frauenärztin. Alles ist in Ordnung und ich erhalte die Überweisung zur Sectio ins Krankenhaus. Sie wiederholt zum x-ten Mal, dass das ja alles nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Ja, danke, das hab ich selbst mitgekriegt.
Über Mittag mache ich einen Abstecher in die Innenstadt, Stoff und Knöpfe kaufen, außerdem eine bequeme Hose fürs Krankenhaus, sowie zwei kleine Bodys und zwei kleine Hosen fürs Baby. Hess Natur hat es immer noch nicht geschafft, mir die gewünschten Bodys zu liefern.
Nachmittags schreibe ich einige Kitas an. Mittlerweile ist es ja normal und vor allem notwendig, schon sein ungeborenes Kind anzumelden.
Abends treffe ich mich ein letztes Mal zu dritt mit meinen Freundinnen. Wir essen unsere traditionelle Oktober-Maronensuppe. Sehr lecker!

Dienstag: Ich gönne mir vormittags noch einmal eine Rückenmassage. Auf dem Weg dorthin werde ich von einer Kita angerufen, mit positiven Nachrichten. Ich mache direkt für Mitte November einen Besichtigungstermin aus.
Später tausche dann in der Stadt die bequeme Hose in eine Nr. größer um. Da hatte ich mich geirrt, am Tag zuvor.
Abends ist ein letztes Mal Yoga. Meine Yogalehrerin ist etwas irritiert, wünscht mir aber natürlich nur das Beste für den großen Tag.
Später zu Hause nähe ich an der Babydecke weiter und stelle fest, dass ich mal wieder den ein oder anderen Denkfehler hatte.

Mittwoch: Meine To-Do-Liste ist einen gefühlten halben Meter lang und ständig fallen neue Sachen an. Unter anderem packe ich meine Sachen fürs Krankenhaus von der Tasche in den Koffer um, überprüfe die Adressen für die Geburtsanzeigen (die meisten sind veraltet, na, das läuft ja!), nähe Knöpfe an die Baby Surprise Jacke und mache mich nochmal hübsch.
Abends bestellen der Mann und ich Essen. Der letzte Abend zu zweit!

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