Das Überraschungsei ist da!

Die meisten werden es schon über andere Kanäle erfahren haben.

Am 16.10. wurde um 9:14 Uhr unsere Tochter geboren. Sie war genau 50 cm groß und brachte 2670 Gramm auf die Waage.

Sie ist unwahrscheinlich niedlich, hat schon mindestens zwei Dutzend Spitznamen (der ungewöhnlichste ist sicher „kleines Klappmesserchen“) und wir sind sehr glücklich. Und müde. Aber das ist wohl normal.

Die letzten Tage waren sehr aufregend. Der Kaiserschnitt an sich war gar nicht schlimm und auch der Mann hat es gut neben mir im OP ausgehalten. Er war zunächst ja etwas skeptisch.
Die Leute im OP waren alle sehr nett, manchmal sogar witzig und ja, wir durften das Geschlecht unseres Kindes selbst erkunden. Wir haben uns sehr gefreut, dass uns unser Bauchgefühl all die Monate lang nicht getäuscht hat und wir nun eine kleine Tochter haben.

Diese ist übrigens topfit, trotz aller Bedenken, die die Ärzte während der Schwangerschaft hatten. Zwar meinten die Operateure, es wäre gut, dass sie nun geholt wurde, aber da hab ich nicht weiter nachgefragt.

Die Beckenendlage hat sich relativ deutlich ausgewirkt, jeder mit etwas Ahnung fragt direkt nach.
Da ständig meine Lungen auf ihren Kopf gedrückt haben, ist dieser ein bisschen abgeplattet und recht stark nach hinten ausgeprägt. Das wird sich aber bald geben.

Zudem streckt sie immer ihre Beine ganz grade nach vorne oder oben aus, weil sie so lange mit hochgeschlagenen Beinen im Bauch lag. Daher auch der obengenannte Spitzname. ;-)

Die Zeit nach der OP war schmerzhaft, es ging mir zwar mit jedem Aufstehen besser, aber allein die Narbenschmerzen waren und sind teilweise noch sehr unangenehm.

Zu allem Überfluss wurde unsere Kleine auch noch ziemlich gelb, woraufhin erstmal zur schnelleren Ausscheidung des Bilirubin mit einer Sonde ein wenig zugefüttert wurde und sie dann Sonntag Nacht unters Photolicht kam. Über diese Nacht breite ich mal den Mantel des Schweigens, das war wirklich nicht schön.

Insgesamt habe ich die ersten vier Nächte im Krankenhaus etwa 6 Stunden geschlafen. Zum Glück gibt es Stillhormone. ;-)

Nachdem es gestern morgen schon gut für die Entlassung aussah, mussten wir trotzdem bis abends warten, bis wir endlich entlassen waren. Der Bilirubinwert muss aber morgen beim Kinderarzt nochmal überprüft werden.

Zuhause ist es schon deutlich angenehmer als im Krankenhaus. Der Mann ist wunderbar und unterstützt mich, wo er kann.
Heute Vormittag war meine Hebamme da und sie ist sehr zufrieden mit uns.

Wir kommen allmählich an und ich freue mich darauf, allmählich etwas entspannter und sicherer zu werden.
Bisher prägt großer Respekt vor der Zukunft meine Psyche. :)

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3 thoughts on “Das Überraschungsei ist da!

  1. Ach, wie schön, dass ihr endlich daheim seit! Hehe, eure Maus hat ganz ähnliche Werte wie die Prinzessin damals (nur 5g schwerer), die auch so schön seit der 25. SSW in BEL saß. Ich finde die Maße für die Schwangerschaftswoche (unsere kam auch bei 38+0, aber spontan) ganz normal und kann gar nicht verstehen, dass bei dir alle bei der Ultraschall-Vermessung so ein Drama draus gemacht haben. Bei mir hieß es nur immer „das wird eher ein zartes Kind“, was aber vollkommen ok ist in Bezug auf mich und meine Statur.
    Damals haben übrigens alle Schwestern im KH gesagt, dass die Kinder in BEL die schöneren Hinterköpfe haben (so schön rund). :-) Und das mit der Beinhaltung kenne ich auch… bei uns wars eher die Froschstellung. In allen Stramplen war unten Luft, weil sie die Beine immer angezogen hatte, hehe. ;-)

    Dann lebt euch mal gut daheim ein. Und ich drücke die Daumen, dass der Bili-Wert morgen schon besser ist.

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