Freitag

Hier ist alles soweit tutti.

Das Kind ist die meiste Zeit wahnsinnig niedlich, besonders gestern Abend als eine Freundin da war und heute Mittag, als sie mich plötzlich richtig anlachte. Mit Ton! Und das Handy war natürlich ganz woanders.

Einige Zeit später folgte leider eine halbstündige Kreischarie, vermutlich aufgrund von Müdigkeit, aber auch das hat sich wieder beruhigt.

Ein wenig Schnupfen hat unsere Kleine, ich hoffe, das ist kein Hindernis für die Impfung am Montag. Da ist auch U4 und ich bin mal wieder wahnsinnig auf die aktuellen Maße gespannt!

Morgen kommen meine Eltern für zweieinhalb Tage zu Besuch, ich hoffe, es wird diesmal etwas ruhiger, als es um den Jahreswechsel herum war.

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Mein aktuelles Projekt ist immer noch: Elterngeldantrag.
Wider Erwarten konnte ich die Elterngeldstelle per E-Mail erreichen und so erfahren, was denn alles noch fehlt.
Einiges vom Mann, dessen gewünschte Zeiträume für die Elternzeit heute bestätigt wurden, und noch eine Bescheinigung von mir. Die hab ich direkt bei meinen Chefs angefordert und tatsächlich heute auch bekommen. Ohne, dass ich hinfahren und in Hintern treten musste.
Nun hoffe ich, dass ich im Februar endlich Geld kriege. Wird allmählich Zeit.

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Zeit wird auch, dass wir uns um eine neue Behausung kümmern. Unsere Wohnung ist wirklich sehr schön und auch nicht sehr teuer, aber eben einfach doch relativ Klein. Zwar zeigen unsere Nachbarn uns, dass man auch zu fünft bzw. viereinhalbt hier drin wohnen kann, aber so sehr wollen wir uns eigentlich nicht einschränken. Außerdem hab ich keinen Bock mehr von Hand zu spülen. ;-)
Nun begeben wir uns also auf die verhältnismäßig hoffnungslose Suche nach einer bezahlbaren Vier-Zimmer-Wohnung in Hamburg.
Samstag und Dienstag haben wir die ersten zwei Besichtigungstermine. Ich bin gespannt!

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Nächste Woche außerdem: Das erste große Ereignis dieses Jahr! Eine Hochzeit! Ende Januar, genau.
Eis und Schnee wird es wohl eher nicht geben, eher Regen. Und es ist eine Pralinenhochzeit. Die Braut ist schwanger und erwartet Anfang Mai ihr erstes Kind.
Unser aller Outfits sind soweit fertig, das Kind wird sehr pink bzw. fuchsia gekleidet. Ich muss stillbedingt auf mein Lieblingskleid für solche Gelegenheiten verzichten und trage grünes Oberteil zu schwarzem Rock. Dieser ist leider in der Bauchgegend etwas eng, wie ich gestern feststellen musste, so dass ich mir da noch einen Gürtel leihen muss. Naja, wird schon.

Ich freu mich schon! :)

Ein Vierteljahr

Drei Monate ist unsere kleine Kaulquappe nun alt!

Wobei, eine Kaulquappe ist sie schon lange nicht mehr. Wir nennen sie wahlweise Zappelbaby, Actionbaby, Duracellbaby, Speckmaus, Spackmaus, unsere süße Kleine, Mäusezähnchen oder schlicht und einfach Nervensäge. ;-)

Aus dem kleinen dünnen haarigen Neugeborenen ist ein richtiges Baby mit dicken Bäckchen und Ärmchen und knuddligen Speckbeinchen geworden, die wir immer wieder bewundern.
Sie hat nach wie vor dunkle Haare, die im Nacken länger sind. Am Hinterkopf zeigt sich die obligatorische Liegeglatze.

Doch das auffälligste an unserer Tochter sind eindeutig die Augen. Sie sind mit der Zeit etwas heller geworden, jetzt sind sie irgendwo zwischen blau und grau und sooo groß! Jeder kommentiert zuallererst ihre Augen, das Kindchenschema ist hier wirklich perfekt. ;-)

Von unseren Schlafproblemen hab ich ja schon ein paarmal berichtet, in den letzten Tagen ist es wieder etwas besser geworden, das Kind lässt sich tagsüber hin und wieder zum Schlafen überreden und auch nachts ist es ruhiger. Ich bin normal müde und nicht mehr so fertig.

Grundsätzlich ist unsere Kleine ein freundliches Baby. Sie lacht und lächelt viel, man macht sich ja auch einfach gerne zum Affen, bloß damit man angestrahlt wird. Die Schreierei abends ist besser geworden. Wenn man sie nicht rechtzeitig zum Schlafen bringt, muss sie erst eine Weile ihre Unruhe rausschreien. Wenn man das akzeptiert hat, ist es in Ordnung.

Ich habe lange drauf gewartet, dass sie irgendwas „macht“. Den Kopf hebt. Greift. Aber ganz am Anfang passiert da natürlich noch nicht viel. Dafür geht es jetzt fast Schlag auf Schlag.
Ich lege sie täglich unter ihren Spielebogen und jeden Tag werden die Griffe und Aktionen gezielter. Sie hat ihre Hände entdeckt und es wahnsinnig niedlich, wie sie sie immer wieder anschielt oder mit Eifer drauf rumlutscht. Sie greift mir in die Haare, wenn ich ihr meinen Kopf hinhalte. Oder nach meinen Fingern. Spielzeug ist sonst noch nicht ganz so interessant, doch der kleine Elefant mit den Knisterohren, den meine Freundin genäht hat, wird allmählich akzeptiert.

Allgemein macht sie uns wahnsinnig viel Freude! Wir vergehen regelmäßig vor Niedlichkeit, wenn sie uns mit großen Augen anschaut und „Hau?“ sagt. Oder „Hu?“ Im Prinzip spricht sie schon englisch. :D

Es heißt immer so schön, man kann sich gar nicht vorstellen, dass es je anders war. Als ob sie schon immer da gewesen wäre. Als Kinderlose konnte ich das nicht nachvollziehen, doch es tatsächlich so.

Ich habe mir immer ein Kind gewünscht (naja, eigentlich mindestens zwei, aber mit einem muss man anfangen) und nun bin ich wunschlos glücklich!

Die nächsten Monate werden noch viel spannender. Ich kann es kaum erwarten!

Bücher und Filme 2014 – Auswertung

Letztes Jahr hab ich 61,5 Bücher gelesen. Normalerweise zähle ich halbe Bücher nicht, aber das war so ein dicker Schinken, das war im Prinzip ein ganzes Buch.

Es sind nicht viel weniger als das Jahr davor geworden, obwohl ich ab Oktober natürlich eher weniger Zeit zum Lesen hatte. Ich hab aber mal wieder eine meiner geliebten Buchreihen gelesen, die ich fast auswendig kann und so sind fünf Bücher in kürzester Zeit verschlungen. Aber gelesen ist gelesen.

Vom Genre her hab ich am häufigsten Thriller, Krimis und Fantasy bzw. Science Fiction gelesen.
Immerhin waren auch ein paar Sachbücher und (Auto-)Biografien dabei.

Dank des nichtschlafenden Kindes komme ich derzeit, wie gesagt, eher wenig zum Lesen. Allerdings schenkte mir der Mann letzten vor ein paar Tagen ein Kindle Paperwhite (ich hatte bloß müßige Überlegungen angestellt, mir evtl. einen E-Reader zu holen o_O) und nun kann ich auch abends im Bett lesen, wenn das Kind schläft. Oder zumindest so tut.

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Hatte ich letztes Jahr schon beklagt, 2013 sei mit neun Filmen ein schwaches Jahr gewesen, dann war 2014 mit 4 Kinofilmen ja wohl unterirdich.
Bis Oktober hätte ich Zeit genug gehabt, aber offenbar war die Auswahl nicht sehr toll.

Die Filme waren ok bis gut, nur zwei davon, nämlich The Wolf of Wall Street und Monsieur Claude und seine Töchter würde ich mir wieder ansehen.

Den 3. Hobbitfilm hab ich logischerweise verpasst, aber ich denke, er wird nicht enttäuschend gewesen sein. Wir holen ihn nach.

Immerhin, wir haben jetzt den letzten Teil der Blood and Icecream-Trilogie nachgeholt und der war tatsächlich enttäuschend. Merkwürdige Story und eher nicht witzig. Sehr schade!

Schlaf – Ein Drama in vielen Akten

Ich habe vor einiger Zeit mal das schöne Zitat gelesen: Kinder – Entweder sie schlafen nicht, sie essen nicht oder sie gehorchen nicht.

Ich kann das bestätigen. Mein Bruder und ich aßen nicht. Dafür schliefen wir. Von Anfang an, wo und wann uns hinlegte. Auch allein im Zimmer. Ich schlief nach zwei Wochen durch, mein Bruder nach sechs (oder acht, ich weiß es nicht genau). Das erzählt meine Mutter andauernd, aber selbst wenn Verklärung dabei ist, im Großen und Ganzen wird es stimmen.

Ich hatte die Hoffnung, meine Tochter würde nach mir kommen. Die ersten Wochen waren sehr anstrengend, klar, woher soll so ein frisches Baby wissen, dass man nachts schläft. Nachdem ich sie zu mir ins Bett genommen hatte, wurde es besser, es folgten manchmal Schlafphasen von 4-5 Stunden.

Dass man tagsüber auch schlafen kann, war ihr nach einigen Wochen allerdings nicht mehr so klar. Außer im Tragetuch oder im Kinderwagen bei Bewegung ist sie nicht zum Schlafen zu bewegen, nicht einmal auf meinem Arm.

Seit dem Jahreswechsel sind auch die Nächte anstrengender geworden. Sie ist übermüdet und gereizt, findet nicht in den Schlaf, schläft unruhig. Dass unsere nicht vorhandene Routine nicht wirklich ideal ist, war mir schon immer klar, aber nun wird dran gearbeitet. Continue reading „Schlaf – Ein Drama in vielen Akten“

WMDEDGT Januar 2015

Heute ist kein spannender Tag, aber wann hat man das schon mal.

Die Nacht ist unruhig, so wie alle Nächte der letzten 5-6 Tage. Ich bin auf jeden Fall wach gegen halb drei und gegen halb sechs, aber wirklich viel schlafe ich dazwischen auch nicht. Das Kind zappelt.
Der Mann steht um halb sieben auf und wickelt das Kind. Sie zappelt weiterhin. Ich stille.
Bis der Mann um halb acht geht, bin ich so halbwegs eingeschlafen, er verabschiedet sich nur ganz leise.

Wir dösen, stillen und zappeln bis kurz nach halb zehn, irgendwann fange ich an, meine Twitter-Timeline nachzulesen.
Nachdem das Kind ein paarmal vernehmlich in die Windeln gemacht hat, stehen wir endlich auf. Es ist etwa viertel vor zehn.
Ich schließe grade den letzten Knopf am Strampler, da ruft meine Mutter an. Sie erzählt mir, dass sie die Trempelwand aufgeräumt haben und sogar mehr altes Spielzeug als erwartet gefunden haben. Duplo, Bauklötze, Puppenwagen, Ritterburg, Lastwagen (die letzten beiden von meinem Opa selbstgebaut), alles noch da. Das gibts jetzt alles nach und nach zum Geburtstag und zu Weihnachten. Sehr praktisch!
Ich erzähle ihr von unseren Nächten, sie macht sich Sorgen. Außerdem gab es am Abend zuvor eine Erkenntnis in Sachen Muttermilch. Das Zeug lässt sich nicht einfrieren, nach dem Auftauen schmeckt sie ziemlich widerlich. Mein restlicher Vorrat wird demnächst zu Seife verarbeitet.

Ich ziehe mich endlich an und mache mir Frühstück. Das Kind liegt erst im Bett unterm Mobile und später in der Wippe. Das toleriert sie aber nicht lange und so esse ich die Hälfte vom Frühstück mit Kind auf dem Arm oder wahlweise im Raum spazierend.

Wir stillen. Das Kind schläft ein. Beim Ablegen gehen die Augen natürlich auf, ich nutze aber die kurze Ruhe zum Zähneputzen.

Windelcheck. Dabei Anfängerfehler: Ich bespaße das Kind, ohne vorher eine frische Windel unterzulegen und bekomme prompt die Quittung. Die Unterlage ist dreckig.
Ich will einige Dinge erledigen und lege das Kind in die Wippe. Nach ein paar Minuten fordern mich gewisse Geräusche zum erneuten Wickeln auf. Hach, ich liebe es.

Erneutes Stillen. Ich rufe währenddessen beim Kinderarzt an, um den U4-Termin zu verschieben. Ausgerechnet an dem Tag sind meine Eltern da, blödes Timing. Die Sprechstundenhilfe ist etwas konsterniert und fragt, ob man es nicht doch irgendwie einrichten könne. Sie seien mit ihren Terminen schon bei Ende Februar angelangt. Ich sehe das ein und verspreche, es einrichten zu können.

Nun kommt das Kind unter den Spielebogen und sie übt Boxen. Ich bestelle solange zwei weitere Adapter für meine Kumja. Anfang März mache ich mit meinen Eltern Urlaub an der Nordsee und sie wollen das Kind auch mal tragen. Ohne Jackenerweiterung geht es da nicht. Ärgerlicherweise unterscheiden sich ihre Reißverschlüsse nur in der Anzahl der Schieber, sonst hätte ein Adapter gereicht.

Das Kind meckert, wir stillen. Wir wickeln. Ich singe ihr vor und frage mich, wo wohl meine Mundorgel ist. Dann stelle ich mich mit ihr vor den Spiegel im Flur (wir nennen das „das Spiegelbaby besuchen“) und singe weiter.
Es ist jetzt 12 Uhr.

Gegen halb eins kommt sie ins Tuch. Ich hänge Wäsche ab und setze mich dann hin, um zu bloggen.

Als ich soweit bin, ist mir schlecht vor Müdigkeit (vielleicht ist es auch Hunger) und ich lege mich ein bisschen aufs Sofa. Leider nur etwa 10 Minuten, dann wacht das Kind so halb auf und schlägt mir den Kopf auf die Kehle. Nichts wird einem gegönnt.
Ich esse zur Stärkung eine Schokokugel und mache mich an den Abwasch. Immer wieder faszinierend: unser Verbrauch an kleinen Löffeln. Abtrocknen und wegräumen darf übrigens der Mann, wenn er nach Hause kommt.

Das Kind schläft wieder, ich mache mir Mittagessen warm. Zum Glück kocht Schwiegermutter Sonntags immer so viel, dass noch für mindestens einen Tag das Mittagessen gesichert ist. Heute gibt es Brühe mit Gemüse, ein Stück Schweinebraten, Rotkohl und den Ringelmiezschen Linsensalat, der tatsächlich sehr lecker ist und mir sogar mit meiner Linsenabneigung schmeckt.

Mittlerweile ist es 15 Uhr. Ich setze mich hin, um zu stricken.

Na gut, nicht ganz. Erstmal suche ich 20 Minuten lang auf DaWanda nach der perfekten U-Hefthülle. So ganz bin ich noch nicht fündig geworden.

Danach stricke ich endlich, allerdings nicht nur hin, sondern weil ich manchmal dämlich bin, auch zurück.

Gegen 16 Uhr wird das Kind endlich wach. Komischerweise strahlt sie mich an, als ich sie aus dem Tragetuch hole. Wir stillen, dann müssen wir dringend mal die Windel checken. Wieder stillen. Wieder Windelstopp. Unglaublich, was aus dem Kind so rauskommt.

Ich singe ihr vor, mein Repertoire ist nach 22 Jahren Chor recht ergiebig. Wir besuchen das Spiegelbaby, mir fällt der Kriminaltango ein. So mache ich Peter Alexander auf Youtube an und tanze mit dem Kind Tango durchs Wohnzimmer.

Um meinen Rücken auszuruhen, lege ich sie kurz unter den Spielebogen.
Dann wieder wickeln, stillen, das übliche.

Danach parke ich sie in der Wippe, weil ich endlich das Lavendelöl ansetzen will, das ich eigentlich schon im Herbst herstellen wollte.
Es ist zwanzig vor sechs.

Nun hat das Kind keine Geduld mehr, sie möchte bitte die ganze Zeit getragen werden.
Weil ich mal die Hände freihaben will, binde ich mit dem Tuch die Kreuztrage, die meine Freundin mir mal empfohlen hatte.
Das hatte ich vor ein paar Wochen schon mal probiert, da mochte das Kind sie nicht. Leider hat sich daran nichts geändert, nach fünf Minuten wird gebrüllt.

Ich bin genervt und hoffe, dass der Mann bald heimkommt. Vorher teile ich ihm mit, was er mir einkaufen soll.

Um kurz nach halb sieben taucht er endlich auf und teilt mir mit, wie müde ich aussähe. Tja nun, was soll ich machen.
Das Kind ist unterdessen an meiner Brust eingenickt, wacht aber sofort auf, als wir uns unterhalten.

Der Mann nimmt sie mir ab, ich kann bloggen und zu Abend essen.

Nochmal Stillen, dann gehe ich in die Küche und fange an, das Lavendelöl abzuseien. Ziemliche Sauerei.

Meine Freundin schreibt mir per Whats App und schickt ein Foto von ihrer Tochter im BabyBjörn. Ausgerechnet. Ich mag Einmischerei eigentlich nicht, aber da kann ich nicht wegsehen. Ich mache ihr klar, was das Problem beim BabyBjörn ist und dass es da wirklich bessere Tragen gibt. Zum Glück haben sie das Ding nur ausgeliehen und sie sieht es offenbar ein.

Beim nächsten Stillen schläft das Kind ein, aber natürlich nur bis ich sie dem Mann überreiche.
Nach der Tagesschau geh ich kurz duschen. Der Mann trägt solange das Kind herum und singt ihr vor.

Ein bisschen Fernsehen, stricken und bloggen, gegen 22 Uhr gehen wir ins Bett.

Schlaf ins neue Jahr

Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen!

Unser Jahreswechsel war nur so mitteleinfach.

Am 30. reisten meine Eltern an. Das gefiel dem Kind nicht und sie begann umgehend zu brüllen. Tatsächlich hatte sie so eine Schreikrise wie normalerweise abends gegen 22 Uhr. Irgendwann hat sie sich beruhigt, blieb aber knötterig und das quasi bis zum 2.1.
Tagsüber schlafen war noch viel weniger drin als sonst. Meine Eltern waren so lieb und haben sie viel durch die Gegend geschoben, aber so richtig entspannt hat sich madame dabei auch nicht.
Silvester war besonders anstrengend, kaum waren alle Gäste da (insgesamt waren wir sieben Erwachsene, anfangs acht) begann wieder die Schreierei und sie hörte für fast eine Stunde nicht mehr auf. Pünktlich zum Abendessen.

Der Mann hat sich dann geopfert und den Rest des Abends mit ihr im Tragetuch im Arbeitszimmer verbracht. Naja, so ein großes Opfer war es doch nicht, hatte er doch seine Ruhe und konnte Football gucken. Wir andern haben solange gespielt und uns unterhalten. Pünktlich um Mitternacht waren die einen auf dem Klo, die anderen Schuhe anziehen, das hab ich auch noch nie gehabt. o_O
Wir sind dann auf den Balkon, von dem man eine prima Aussicht auf das Feuerwerk hatte. Das Kind hat alles verschlafen.

Nun ja, jedenfalls ist es seitdem anstrengend. Meine Eltern waren fasziniert bis entsetzt, dass das Kind einfach nicht müde wird. Bzw. müde ist, aber sich einfach nicht entspannen kann oder will.
Normalerweise war dafür zumindest nachts Ruhe, aber auch das hat sich jetzt geändert. Wir haben ein Duracellbaby, das die ganze Nacht zappelt und ächzt und stillt und mich wirklich wahnsinnig macht. Nie ist wirklich Ruhe und dementsprechend kaputt bin ich auch. Schon das Einschlafen gestaltet sich schwierig, sie schläft anscheinend beim Stillen ein, doch kaum docke ich sie ab und lege mich ein bisschen bequemer hin, sind die Augen wieder auf und es wird gemeckert. Das geht dann zwei-, dreimal so, bis sie doch irgendwann einschläft. Dauer: eine bis anderthalb Stunden.

Ich hoffe, dass das nur eine Phase, am besten eine kurze, ist. Wir hatten nämlich auch schon Nächte mit nur einem Stillstopp.
Wobei, sie muss ja wirklich nicht durchschlafen, das verlange ich gar nicht. Aber drei Stunden ruhigen Schlafs zwischen den Stopps finde ich eigentlich nicht zu viel verlangt.

Und tagsüber wird weiterhin nur im Tragetuch geschlafen, Mittagsschlaf ist also für mich auch nicht drin.

*ächz*

Lieblings-Tweets im Dezember 2014

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