Wieder daheim

Ich bin wieder zurück und auch schon quasi wieder im Alltagstrott.
Das Kind natürlich auch, nicht dass einer denkt, ich hätte sie auf der Insel gelassen.

Schön wars da übrigens, die Nordsee ist ja bei jedem Wetter toll, aber diesmal war es meistens gut und oft entgegengesetzt der Wettervorhersage in diversen Handy-Apps (Vorhersage für Sonntag und Montag: Regen; tatsächliches Wetter: strahlender Sonnenschein).
Das war auch ganz gut so, denn mein Vater und ich hatte im dortigen Badehaus ein paar Anwendungen gebucht und meine Mutter war als Babysitterin beauftragt (freiwillig, wohlgemerkt). Sie hat die Kleine sehr viel durch die Gegend geschoben und dabei ordentlich Strecke gemacht.
Ich bin ihr unendlich dankbar dafür, denn die Anwendungen waren ganz wunderbar und ich bin zum ersten Mal seit längerem rückenschmerzfrei.

Wir hatten außerdem eine tolle und wirklich gut ausgestattete Ferienwohnung und so konnten meine Eltern endlich mal richtig viel Zeit mit ihrer Enkelin verbringen. Die fand das zum Glück ziemlich gut. Und, eine gute Sache: Meine Mutter hat endlich kapiert, dass es mit dem Schlafen bei unserem Kind wirklich nicht so einfach ist, egal wie man sich anstrengt.

Immerhin konnte ich sie ein paar Mal erfolgreich ablegen, ich bin wohl fürs erste vor weiteren Kommentaren in diese Richtung sicher. Ansonsten war es mit dem Schlafen so Lala. In zwei Nächten durfte ich mal vier Stunden am Stück schlafen, tagsüber schlief sie meist im Kinderwagen oder auf meinem Bett und abends hab ich sie meistens ins Tuch gepackt, so dass ich im Prinzip auch einen Feierabend hatte.

Nur seit Freitag ist es tagsüber etwas anstrengend. Sie lässt sich oft nicht öfter als eine halbe Stunde am Stück zum Schlafen überreden und ist dementsprechend müde. Selbst im Kinderwagen wurde nur gemeckert oder zumindest mit großen Augen in die Gegend gestarrt.

Der 19-Wochen-Schub hat schon ein paar neue Fähigkeiten hervorgebracht. Pünktlich mit Monatsbeginn griff sie plötzlich energisch und begeistert nach Gegenständen und Spielzeug, vor allem dem Oball. Irgendwann drehte sie sich auf die Seite, um daran zu kommen und Freitag, zwei Wochen nach der ersten Drehung auf den Rücken, drehte sie sich erst auf die Seite und dann auf den Bauch. So schnell konnte ich gar nicht gucken! Lustigerweise gab es zwischen den beiden Drehungen keinerlei Versuche, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Ab morgen ist nun wieder vollends Alltag. Wir gehen zur Rückbildung, Dienstag zum Babyschwimmen und Mittwoch unbedingt in den Second-Hand-Laden, das Kind braucht ein paar Klamotten in Gr. 68. :)

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