Schlaf – Update

Manchmal hab ich das Gefühl, es ginge hier um nichts anderes als des Kindes Schlaf. Vor allem auch auf Twitter, dass mich noch nicht alle entfolgt haben, wundert mich fast.

Es gibt einen schönen Spruch was das Thema Kinder angeht: Es wird nicht besser, es wird nur anders.
Naja. Hat sicherlich seine Richtigkeit, kann ich derzeit aber nicht so ganz bestätigen (Murphy, du liest mal woanders!).

Es ist besser geworden, seit dem Urlaub haben wir sogar sowas wie einen Rhythmus. Und ich sowas wie Freiheit.
Schon vor längerer Zeit fiel mir ja auf, dass das Kind recht pünktlich alle anderthalb bis zwei Stunden müde wird. Je später am Tag, desto länger die Wachphase.

Der Tag sieht derzeit typischerweise also so aus:
Wir stehen gegen acht Uhr auf (manchmal auch erst um neun Uhr, dann verschiebt sich das meiste entsprechend).
Waschen, anziehen, frühstücken, dann ist es halb zehn und ich kann schon wieder ins Schlafzimmer mitnehmen, lege mich mit ihr hin, stille sie, spätestens nach zehn Minuten ist sie dann eingeschlafen. Klappt das nicht, probiere ich es eine halbe Stunde später nochmal.
Wenn sie eingeschlafen ist, kann ich wieder aufstehen. Für gewöhnlich schläft sie dann 30-40 Minuten, wir hatten schon auch eine ganze Stunde.
Über Mittag habe ich meist irgendwas vor, Rückbildung, Babyschwimmen, Einkaufen o.ä.
Dann schläft sie im Kinderwagen, idealerweise auch noch danach in der Wohnung in der Tragetasche, da kann ich mich aber nicht drauf verlassen.
Je nachdem, wie lange wir unterwegs waren oder wie lange sie schläft, folgt nochmal ein SChläfchen, bis etwa 17 Uhr. Danach bleibt sie wach und wird ziemlich pünktlich um 20 Uhr sehr ungnädig und ich gehe mit ihr ins Bett. In den letzten Tagen hat das Einschlafen dann nur etwa 10 Minuten gedauert. Sehr angenehm, früher hat sich das auch gerne eine Stunde oder länger hingezogen.
Ich könnte dann vermutlich wieder aufstehen. Ich muss gestehen, dass ich mich das noch nicht so recht traue. Es erscheint mir auch sinnlos, irgendwas im Fernsehen anzusehen, wenn ich nach einer dreiviertel oder ganzen Stunde sowieso wieder zu ihr ins Bett muss.
Aber auch das wird sich einpendeln. Wir kommen zur Zeit also auf etwa 12 Stunden Nachtschlaf (mit Unterbrechungen, mal nur eine, mal alle zwei Stunden) und ca. 2,5 (selten drei) Stunden Schlaf tagsüber. Läuft.

Mein größtes Problem ist also derzeit: Werde ich ihr innerhalb ihres ersten Lebensjahres beibringen können, dass man im Bett auch einschlafen kann, in Anwesenheit eines Elternteils, aber ohne Brust? Wir werden sehen.

Es ist also momentan deutlich angenehmer, zumal ich sie auch außerhalb der Schlafphasen ganz gut mal ablegen kann und sie sich selbst beschäftigt. Mein Rücken dankt es sehr.

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One thought on “Schlaf – Update

  1. Das klingt sehr nach einer deutlichen Verbesserung, wie schön!

    Und zu Deinem größten Problem: klar, das wird schon. Meistens ergibt sich das ohne großes beibringen…

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