WMDEDGT Juli 2015

Es ist heiß. Und schwül. Vor allem letzteres. Eigentlich muss ich zu diesem Tag nicht mehr schreiben.
Er beginnt um ca. 1 Uhr, ich liege im Bett und lechze nach einem Luftzug. Obwohl es draußen etwas abgekühlt hat, steht die Luft im Schlafzimmer. Die nächsten zweieinhalb Stunden stehe ich auf, öffne die Tür vom Balkon, wasche mich, schalte den Ventilator ein, das Kind wird wach und turnt ca. eine Stunde herum. Gegen halb vier ist wieder Ruhe und ich schaffe es, noch knapp drei Stunden zu schlafen.

Um halb sieben ist das Kind endgültig wach, der Mann steht mit ihr auf. Ich schlafe wieder ein, bis halb acht. Ich döse noch etwas, bis mir der Mann gegen acht Uhr das Kind wieder bringt. Sie quakt herum, schläft jedoch noch nicht wieder ein. Ich stehe auf, wechsle schon mal die Handtücher im Bad wie jeden Sonntag und fange an, mir Frühstück zu machen. Das wird unterbrochen von einmal wieder Kind ins Bett bringen.
Ich frühstücke in Ruhe und schreibe mit meiner Freundin, um zu besprechen, wann ich vorbei komme.
Um halb zehn bin ich abmarschbereit, da wacht das Kind auf. Ich schaffe es leider nicht, sie wieder zum Schlafen zu bringen und übergebe sie dem Mann.

Auf zum Bus. Es ist noch gar nicht so heiß, aber sehr schwül draußen. Der Bus kommt bald und ist leider umklimatisiert. Ich habe meinen Fächer vergessen und wie ich später feststelle, auch meine Wasserflasche. Zum Glück bin ich nicht lang unterwegs.
Angekommen, gehe ich erstmal Brötchen für meine Freundin und dann Geld holen. Bei ihr angekommen, überreiche ich ihr die Brötchen samt dem Stoff, aus dem sie mir ein Kleid nähen will. Wir unterhalten uns kurz, dann gehe ich wieder zum Bus.
Diesmal ist der Bus wunderbar klimatisiert. Eine halbe Stunde später bin ich wieder zu Hause.
Dort putze ich das Bad, während der Mann die Wohnung saugt und teilweise wischt. Dann gucken wir die Sendung mit der Maus.

Dann wird es Zeit für handwerkliche Tätigkeiten. Wir wollen unsere Küche endlich mit einer Spülmaschine aufrüsten. Dazu muss der Schubladenschrank, der bisher am einzig möglichen Platz für die Spülmaschine stand, niedriger gesägt werden, damit er unter unsere Arbeitsplatte passt. Ich fange an abzumessen, werde aber wieder vom müden Kind unterbrochen und bringe sie erstmal ins Bett. Dann geht es weiter. Dem Mann gefällt das alles nicht, er macht sich Sorgen, es könne etwas passieren. Allerdings haben wir keine andere Wahl, es gibt keine niedrigen Schubladenschränke und nun ist die Stichsäge schon mal geliehen, da kann man das auch machen. Ich zeichne fertig an und mache dann die Stichsäge parat. Das Sägen ist schwieriger als erwartet und ziemlich laut. Das allerletzte Eck säge ich mit der Bügelsäge ab. Fertig! Der Schrank passt grade eben so unter die Arbeitsplatte, die ist nämlich schief angebracht worden, wie ich feststellen muss. Jetzt dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis endlich eine Spülmaschine in unserer Küche steht.
Das Kind hat während der ganzen Aktion übrigens keinen Mucks gemacht.
Das schwierigste war am Schluss nur, das Sägeblatt wieder aus der Stichsäge zu kriegen. Erstaunlicherweise schafft es dann der Mann. :)

Das Kind pennt selig weiter. Wir sind allerdings bei meiner Schwiegermutter zum Essen eingeladen und so wecken wir sie gegen viertel vor zwei. Ich ziehe ihr ein Sommerkleidchen an, das meine Mutter ihr gekauft hat, während der Mann schon mal das Auto lüften geht.
Bei meiner Schwiegermutter gibt es Lachs mit Spinat und Kartoffeln und für das Kind Karotten mit Kalbfleisch und kleinen Nudeln. Sehr lecker. Meine Schwiegermutter fliegt demnächst für drei Wochen weg und freut sich, weil das Kind heute besonders niedlich und fröhlich ist.

Gegen viertel vor vier fahren wir wieder nach Hause. Das Kind wird motzig und ich lege sie gegen halb fünf nochmal hin. Der Mann macht ein Schläfchen, ich fange an zu bloggen. Um fünf wird sie wieder wach und ich gieße nochmal frisches Wasser ins Planschbecken. Es ist fast unerträglich schwülwarm, vor allem im Wohnzimmer. Das Kind kühlt sich etwas ab und vorübergehend gute Laune. Dann leere und säubere ich das Planschbecken. Das Kind ist wieder motzig und will alle naslang stillen. Um sechs gibt es Abendbrei für sie. Dann spielt sie ein bisschen, bis es viertel vor sieben doch mal Zeit für ein kleines lauwarmes Bad ist. Das Kind klebt seit morgens, wir haben zu dem Zeitpunkt über 70% Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer.

Dann esse ich zu Abend und versuche ab halb acht regelmäßig, das Kind ins Bett zu bringen. Einmal muss ich den Versuch abbrechen, weil ich es im Schlafzimmer kaum aushalte. Zwar kommt hin und wieder etwas Luft durchs offene Fenster, aber das reicht kaum. Wie will man da schlafen? Ich installiere den Ventilator wieder im Schlafzimmer und um 20 nach acht schläft das Kind endlich.

Zeit für ein Fruchtzwergeeis! Ich lese oder spiele am Handy, der Mann zockt, das Kind schläft brav.
Gegen 22 Uhr gehe ich duschen und ins Bett, der Mann folgt wenig später.

Gute Nacht!

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