Ein Dreivierteljahr

Das Baby ist neun Monate alt.
Die letzten drei Monate waren geprägt von fast täglichen Fortschritten. Na gut, wöchentlichen.
Anfang Mai kamen die ersten beiden Zähne. Ich war der festen Überzeugung, dass sicherlich bald weitere folgen würden, aber die lassen auf sich warten.

Ende Mai haben wir meine Freundin mit der fast gleichaltrigen Tochter besucht und diese zeigte unserem Kind, wie man in den Vierfüßlerstand geht. Das hat sie sich abgeguckt und kurz nach unserem Urlaub mit den Großeltern hat sie es umgesetzt. Es folgte auch das obligatorische Schaukeln im Vierfüßlerstand. Irgendwie ist es witzig zu sehen, wie das Kind diese ganzen bekannten Punkte alle abhakt.

Lange hab ich ja auch drauf gewartet, dass sie sitzen kann. Man soll ja nichts erzwingen, woran ich mich auch halte, nur beim sitzen war ich da immer etwas laxer. Seit Anfang Juli muss ich mir da auch keine Gedanken mehr machen, sie setzt sich selber hin.

Nachdem sie seit Ende Mai robben konnte, wurde selbiges pünktlich zu ihrem 9. Monatsgeburtstag durch krabbeln abgelöst.

Unser Leben ist mittlerweile ziemlich aufregend, denn sie ist an allem interessiert und auch wenn ihr nicht viel passieren kann, müssen wir doch immer hinterher sein, dass sie nicht die Wohnung komplett umräumt.

Ansonsten gab es nicht allzuviel Entwicklung. Schlafen ist immer noch so lala, ich bin froh, wenn ich nicht öfter als zweimal pro Nacht geweckt werde und immerhin, es gibt auch mal ganz ruhige Abende ohne weinendes Kind.
Das Essen läuft ganz gut, ich weiß nur einfach nicht, was ich ihr zum Frühstück geben könnte. Möglicherweise kommt sie nach dem Mann und möchte morgens gar nichts. Ich weiß nicht, ob ich damit klar komme, denn ohne Frühstück ist ein Tag für mich gelaufen.

Allmählich fängt sie auch an zu brabbeln, das übliche „babababa“ oder „dadadada“, dazu viele langgezogene Vokale, wir nennen es singen. Oder jaulen. Je nach Situation. Und Ausgeschlafenheitsgrad.*

In drei Monaten wird sie ein Jahr alt. Dann startet die Eingewöhnung und es wird wieder völlig anders als jetzt. Es ist und bleibt spannend!

*Manchmal fragen der Mann und ich uns, was wir bloß ohne das Baby täten. Antwort: „Ausschlafen!“

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