Zwischen den Jahren

Weihnachten war ziemlich entspannt. Wir waren eine Woche bei meinen Eltern, die sich natürlich riesig gefreut haben. Das Kind war verhältnismäßig offen gegenüber Oma, Opa und Onkel, zumindest wenn sie ausgeschlafen war. Das war nicht immer der Fall, in den ersten beiden Nächten wachte sie gefühlt alle 10-30 Minuten auf. Danach wurde es besser.

Außerdem haben wir sie mal wieder in kaltes Wasser geworfen, also im übertragenen Sinne. Der Mann, mein Vater und ich sind in Star Wars gegangen. Als wir uns auf den Weg machte, schlief sie tief und fest. Wir waren etwa vier Stunden weg und es lief alles prima. Sie schien nicht mal sehr empört zu sein, dass wir einfach weg waren. Offenbar sind Oma und Onkel auch eine ziemlich gute Gesellschaft.

Essenstechnisch lief es erstaunlich gut, mittags hat sie so gut wie alles mitgegessen, meistens sogar selbstständig. Und abends hat sie eine gewisse Vorliebe für Frischkäse entwickelt, will sagen, sie hat eigentlich gar nichts anderes mehr gegegessen. Naja, jeder wie er mag.

Was das Stillen angeht, so gab es erstaunlicherweise so gut wie keine Bemerkungen seitens meiner Mutter. Sie ist natürlich der Meinung, ich sollte mal abstillen, aber sie hatte durchaus Verständnis, als ich meinte, dass das eben nicht mit einem Knopfdruck o.ä. getan ist.

Geschenke gabs natürlich auch fürs Kind. Wir haben die drei Geschenke auf drei Tage aufgeteilt und es stellte sich raus, dass sie das Prinzip „Geschenke auspacken“ nun verstanden hat.
Vom Onkel gab es einen Nachziehubschrauber, von den Großeltern eine massive Holztrommel und von uns ein Buch, das Tiergeräusche macht. Letzteres ist ihr aber noch nicht so recht geheuer, daher haben wir es erstmal dort gelassen.

Eine meiner Schulfreundinnen, derzeit schwanger, mit ET im Februar, kam mit ihrem Freund für ein Stündchen zu Besuch. Der zukünftige Papa ist Südamerikaner und wohl nicht so viel verstanden, aber so ein Kleindkind spricht ja international. Ich bin sehr gespannt, wie das mit meiner Freundin weitergeht. Sie ging und geht völlig anders an die Schwangerschaft an sich heran und auch ihr Familienleben wird ziemlich anders aussehen. Vor nächstem Sommer werde ich sie wohl nicht wiedersehen, aber es gibt ja WhatsApp. :)

Seit Sonntag Abend sind wir wieder daheim. Ich arbeite diese Woche noch, der Mann darf zu Hause das Kind bespaßen. Wir legen die Grundsteine für ein größeres Projekt, über das ich dieses Jahr wohl nichts mehr schreiben kann. Im Januar dann hoffentlich.

Gestern traf ich mich mit einigen Twitterdamen und ebenso vielen Kindern. Das war sehr schön, auch wenn mein Kind ja derzeit in der Phase des „Ich renne durchs Restaurant und möchte auch unbedingt diese Treppe runtersteigen“ ist.

Übermorgen ist auch schon Silvester, das ich zum allerersten Mal in meinem Leben ganz ohne Gäste verbringen werde. Der Mann und ich wollen den dritten Teil von „Der Hobbit“ gucken. Geböllert wird draußen eh genug, da müssen wir nicht mitmischen. Zum Essen gibts Hamburger.

Ich werde noch meinen Jahresrückblick posten. Und ich bin gespannt, was 2016 uns so bringen wird!

Einen guten Rutsch euch!

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