Und, wie läufts so…

…mit dem Kind?
Naja. Es ist niedlich, wirklich sehr. Aber es schläft nicht, vermutlich aufgrund der Zähne und raubt mir damit den letzten Nerv. Der mann ist letzte Nacht aufs Sofa umgezogen, das Kind wälzte sich die halbe Nacht jammernd durchs Bett. Das waren jetzt zwei Nächte mit nicht mehr als höchsten zwei Stunden Schlaf am Stück, wenn überhaupt und das ist nicht schön.
Aber wie gesagt, niedlich. Sie winkt und sagt „Tsche“ zum Abschied und ich könnte sie fressen.
Gestern war die Oma für anderthalb Stunden bei uns, weil ich einen Termin hatte. Das Kind war not amused und schrie sehr, als ich ging. Zum Glück ließ sie sich beruhigen und war doch ganz guter Dinge, als ich heimkam. Da kann ich ja doch beruhigt mal einen Friseurtermin ausmachen.
Sie neigt grade zu Megamittagsschläfchen in der Kita, aber klar, wer nachts nicht schläft, muss das tagsüber nachholen. Wird sich hoffentlich alles wieder einrenken.
Außerdem war vorgestern Fasching in der Kita und sie ging als Froschkönig. Ich bin ein bisschen stolz auf die Froschmütze. (Bild folgt)

…mit dem Abstillen?
Wir kommen voran, in winzigen Schrittchen. Immerhin habe ich es seit Freitag schon an drei Tagen geschafft, sie tagsüber (zwischen ca. sechs und 19 Uhr) nur ein einziges Mal zu stillen.
Das Einschlafen klappt meistens ebenfalls ohne Brust, natürlich nur nach vorherigem Stillen.
Das Wochenende ist immer ein Rückschritt. Aber auch hier fange ich jetzt an, was zu ändern. Sie muss lernen, dass man auch tagsüber bei Mama ohne Brust einschlafen kann. Sie scheint allmählich kuscheln als Ersatz zu akzeptieren. Am Sonntag schlief sie nach langem hin und her dann auf mir ein. Das hat auch abends schon zweimal geklappt.
Was noch gar nicht geht, ist das beruhigen, wenn sie aufwacht. Am Freitag hatte ich ein einziges Erfolgserlebnis, da konnte ich sie mit kuscheln und streicheln wieder zum Schlafen bringen. Aber das hielt aufgrund ihres Hustens und Schnupfens auch nicht lange.
Es wird. Sie lernt, dass das Stillen nicht mehr selbstverständlich ist. Dass die Milch manchmal „aje“ (alle) ist. Dass kuscheln und Bücher anschauen stattdessen auch wirklich schön ist. Vielleicht schaffen wir das tatsächlich bis Mitte April.

…gesundheitlich?
Grade gehts wieder. Nach der letzten Erkältung, die gar nicht soo schlimm war, dafür aber die Wirkung vom Nasenspray irgendwie aufgehoben hat, hatte ich seit Samstag Abend plötzlich starke Schluckbeschwerden, mit Schmerzen, die sich bis ins Ohr zogen. Möglicherweise wäre ein Arztbesuch angemessen gewesen, aber ich hatte keine Zeit. Gestern hat sich das Problem mehr oder minder von selbst gelöst, die Schmerzen sind weg. Nun also Ruhepause. Bis zur nächsten Erkältung.
Auch das Kind ist grade halbwegs fit. Sie schnoddert und hustet, aber grade ist es weniger. Muss nur noch der Zahn endlich durchbrechen.

…mit dem Haus?
Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Tja, würde ich gerne, aber die Übergabe ist erst Mitte März, bis dahin können wir nur virtuell vorbereiten, sozusagen.
Gestern hatte ich ein Date mit dem Dachdecker, der sich mal die Dämmung anschauen sollte. Die ist nämlich auf dem Stand von 1980 und da hat sich ja einiges getan. Zudem wird das Haus mit Strom geheizt, eine anständige Dämmung wäre daher doppelt wünschenswert. Nun sind die Schrägen im Haus aber leider alle hübsch verkleidet, es wäre also sehr viel Arbeit, die Dämmung da zu verbessern. Es stellte sich aber heraus, dass der Spitzboden über dem ausgebauten Dachgeschoss gar nicht gedämmt ist. Das wäre also das erste, was wir machen lassen würden. Den Rest vom Dach würde man dann wohl machen lassen, wenn alle Nachbarn ihre Dächer neu machen lassen, aber das wird wohl noch gut und gerne 10 Jahre dauern.
Bis dahin fuchsen wir uns in die Heizungsanlage ein (die Voreigentümer haben die einfach das ganze Jahr laufen lassen und dementsprechende Stromrechnungen bezahlt…), überprüfen die Dichtungen an Fenstern und Türen und nutzen den Kamin. Und denken darüber noch, ob eine Pelletheizung vielleicht doch sinnvoller wäre.
Des Weiteren müssen wir im ersten Stock einen neuen Teppichboden verlegen. Haben wir noch nie gemacht, aber wie schwer kann das schon sein. Motto: Man muss sich nur dranbegeben.
Außerdem soll natürlich das ganze Haus innen gestrichen werden, das lassen wir aber machen, da haben wir keinen Nerv für.
Denn: Wir haben ja noch die Wohnung, die wir verlassen. Die wird zwar von der Baugenossenschaft saniert (nach 55 Jahren wirds da auch mal Zeit für), aber ganz die Hände in den Schoß legen können wir deswegen nicht. Der Laminatboden muss rausgerissen werden und, wie ich gestern erfuhr: auch die Tapeten müssen runter.
Ich lese grade das Renovierungstagebuch von Daily Pia und kriege etwas Panik, weil das alles ewig dauern wird. Naja, wird schon werden. Sonst spendieren wir Alkohol und feiern eine Abrissparty. Wenigstens können wir in der Wohnung dann ohne Rücksicht auf Verluste arbeiten.

Weiteres Projekt übers Jahr ist der Garten. Das ist natürlich nur ein Handtuch, wie das bei so einem Reihenhaus in der Großstadt üblich ist. Das Handtuch ist ziemlich zugepflanzt. Unter anderem steht an der linken Seite ein riesiges zylinderförmiges immergrünes Gewächs, wohl so eine Art Konifere. Geschätzte Maße 3m Höhe, 2m Durchmesser. Das Ding war mir schon bei der ersten Besichtigung ein Dorn im Auge und muss auf jeden Fall weg. Hinten im Garten steht eine Art Rankgitter und nimmt nochmal etwa anderthalb Meter in der Länge weg. Kommt auch weg und ich frage mich, ob man das Holz nach entsprechender Lagerung wohl verbrennen kann.
Den Rest lasse ich auf mich zukommen. Ach ja, die Terrasse müsste mal hochdruckgereinigt werden.

Ich glaube, es wird Zeit für eine Priotätenliste.

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