Spätsommerliche Vergleiche

Ein wunderschönes Wochenende bei tollstem Spätsommerwetter liegt hinter uns.

Wir hatten lieben Besuch von meiner Schulfreundin samt Mann und Kind. Unsere Töchter sind quasi gleich alt. Wir waren also gemeinsam schwanger und obwohl sie mir immer zehn Tage voraus war, kam unser Kind ja dann doch vier Tage eher auf die Welt.

Wir hatten uns zuletzt im Mai 2015 gesehen, da waren die beiden sieben Monate alt und nun war es sehr spannend zu sehen, wie die beiden knapp zweijährigen Mädels sich denn so verstehen würden.
Erfreulicherweise kamen sie ganz wunderbar miteinander klar. Auch wenn es morgens immer erst noch eine gewisse Auftauphase brauchte, haben sie viel miteinander gespielt, rumgequietscht und sich abends beim gemeinsamen Baden nassgespritzt.
Es war sehr entspannt, mit brav schlafenden Kindern (nun ja, das Besuchskind schlief bis acht bzw. halb neun, während unsere Nächte immerhin erst um viertel vor sieben zu Ende waren) und quasi keinen Wutanfällen und der Feststellung, dass wir und die anderen erziehungstechnisch doch größtenteils auf einer Linie liegen.

Das Wetter zeigte sich wie gesagt von seiner schönsten Seite, wir konnten gestern am Sonntag grillen und draußen sitzen und tatsächlich nochmal das Planschbecken aufbauen. Und natürlich haben wir diverse Spielplätze unsicher gemacht.

Nun bleiben bei so einem Treffen die Vergleiche der Kinder ja nicht aus. Soll und Haben sind ungefähr ausgeglichen.

Während das Besuchksind schon Sätze sagt wie : „$Name Schuhe ausgezogen“, kann unseres dafür Reißverschlüsse aufziehen und beim Malen den Stift korrekt halten (ob sie sich das in der Kita abgeschaut hat?)

Bisschen irritierend war der Schnuller. Ich bin ja durchaus pro Schnuller, aber unser Kind hat den nur die ersten paar Monate genommen und das auch nie wirklich begeistert. Das Besuchskind hingegen jammerte alle paar Minuten „Didi haben“ und lief auch viel damit herum. Vom Sprechen hielt er sie allerdings nicht ab. :D

Auch interessant: Der Besuchsvater vertritt die Ansicht „In Monaten mit r wird nicht barfuß gelaufen.“ Trotz 25°C auf der Terrasse bekam das Besuchskind also Schuhe angezogen, während unseres lediglich im kurzen Body umherlief. Das ganze wurde aber mit dem Aufbau des Planschbeckens allerdings kurzzeitig ab adsurdum geführt.

Unser Kind hängt ja auch eher der Freikörperkultur an. Sie lässt sich natürlich Schuhe anziehen. Aber sie zieht sie dann halt auch zeitnah wieder aus, was dem Besuchkind ganz offensichtlich gar nicht einfiel. (Ich bin froh, dass wir ab nächster Woche nicht mehr mit der U-Bahn zur Kita fahren müssen, denn es ist unmöglich sie davon abzuhalten, auf der Fahrt Jacke, Mütze, Schuhe und Socken auszuziehen. Und der Winter naht bekanntlich.)

Alles in allem hatten wir es also wunderschön, es waren auch sehr angenehme Gäste und wir wollen nun versuchen, uns wenigstens zweimal im Jahr zu sehen. Tatsächlich haben wir überlegt, ob wir nicht zusammen Urlaub machen sollen, unsere Kitaschließzeiten im August fallen perfekt zusammen, aber da wir quasi zeitgleich Nr. 2 planen, wird das wahrscheinlich eher nichts werden.

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