WMDEDGT Oktober 2016

Die anderen gibts wie immer bei Frau Brüllen.

Die Nacht ist erfreulich ruhig und mit genügend Schlaf. Das Kind lag nach ihrer üblichen unruhigen Phase gegen 23 Uhr den Rest der Nacht zwischen uns und schon konnte ich bis viertel nach sechs (geschätzt) durchschlafen. Durch den Kitawechsel dürfen wir jetzt eine halbe Stunde länger im Bett bleiben, das freut die Langschläferin in mir.

Bis der Wecker klingelt, flüstert sie vor sich hin und wälzt sich herum. Kaum ist das Licht an, schält sie sich aus ihrem Schlafsack, klettert vom Bett und verlangt die Öffnung der Schlafzimmertür. Der Mann geht mit ihr, um sie zu wickeln und anzuziehen. Ich hab allerdings mal wieder die Klamotten des Kindes umgeräumt und vergessen, ihm zu sagen, wo was liegt (nein, er ist nicht in der Lage danach zu suchen. Männer!), weshalb ich mich hinzugeselle. Das führt dazu, dass das Kind nur von mir fertig gemacht werden möchte. Ja gut, ok. Als sie parat ist, hebe ich sie vom Wickeltisch und schicke sie hinunter zum Mann. Wie jeden Morgen ist sie aber urplötzlich nicht mehr in der Lage, die Treppe alleine hinunterzugehen, so dass er sie holen muss.

Ich wasche mich und ziehe mich an und stelle fest, dass es nur noch 19°C im Schlafzimmer hat. Die Fußbodenheizung ist in dem Raum nämlich ausgeschaltet. Das wird noch interessant werden im Winter.

Gegen sieben Uhr gehe ich hinunter, wo das Kind sich an einem Joghurt gütlich tut. Der Mann hat bereits drei Brötchen aus dem Gefrierfach geholt, die ich auftaue. Eins kommt auf den Toaster, das ist für mich. Müsli vorbereiten, dann alles rübertragen, mich wundern, dass das jetzt so schnell ging… Tee vergessen. Also Wasser kochen, die ZEit nutzen, selbst nochmal in den Keller zu dackeln und das Brot aus dem Gefrierfach zu holen. Ich muss nur noch für mich Brote schmieren, das Kind darf in der Kita ein zweites Frühstück zu sich nehmen, welches dort gestellt wird. Sehr angenehm, finde ich.

Ich frühstücke und biete dem Kind die eine Hälfte meines Brötchens an. Sie verlangt „‚tella“. Wir berschließen, dass es unter der Woche kein Nutella mehr gibt und sie gibt sich mit „Butta“ (bzw. Margarine) zufrieden.

Brot schmieren in der Küche, das Kind möchte aus ihrer Flasche trinken, die ist nur leider leer. Der Mann nimmt sie mit zum Zähneputzen, ich folge kurz darauf. Er putzt ihr die Zähne und bringt sie zum Lachen, damit sie den Mund schön aufmacht. So geht das also! ;)

Dann alle Mann wieder runter, Socken und Schuhe anziehen, um 20 vor acht ziehen die beiden ab Richtung Kita. Ich will eigentlich kurz darauf folgen, muss aber doch erst nochmal aufs Klo.

Um fünf vor acht schließe ich die Haustür ab und mache mich auf zur U-Bahn. Zu Fuß, ich muss noch Eier ausbrüten. In der U-Bahn lese ich (endlcih kann ich wieder in Ruhe U-bahn fahren, juchhu!) und beschließe, eine Station weiterzufahren. Ich muss noch zum Drogeriemarkt und hoffe auf eine zu besetzende Pokemon-Arena. Die Hoffnung erfüllt sich nicht, ich kann aber die benötigten Sachen einkaufen. Und vergesse prompt des Kindes geliebte Fruchtriegel. Einen hab ich noch, da muss ich morgen wohl nochmal los. Auf dem Weg ins Büro wird ein Ei fertig, sehr schön!

Noch rasch Geld holen und um 20 vor neun bin ich auch schon da. Ich bin die Erste, wie eigentlich fast immer.

Ich trage meine Temperatur in meine Kurve ein und lache mich dann schlapp über diesen Comic: Objekte! :D

Kaum habe ich fertig gelacht, kommt der Kollege rein. Um 20 nach neun erinnert Twitter mich daran, dass heute der 5. ist und ich beginne mit diesem Beitrag.

Die Arbeit gestaltet sich aufgrund von Serverproblemen schwierig. Zwischenzeitlich recherchiere ich Übergangsjacken fürs Kind, trinke Kaffee, erhalte Nachricht vom Mann aus der Eingewöhnung (läuft!), finde das Paket mit den neuen Kinderwinterstiefeln im Büro und überlege, was ich heute kochen könnte.

Um kurz nach 12 bin ich noch zu keinem Ergebnis gekommen, aber ich hab ja noch Zeit. Leider habe ich aufgrund des Kitawechsels keine Möglichkeit mehr, nach der Arbeit noch einkaufen zu gehen, da der Zeitpuffer fast völlig für die Bahnfahrt draufgeht. Das ist ein bisschen ärgerlich und ich habe auch noch keine wirkliche Lösung gefunden. Außer vernünftiger Vorratshaltung. Aber das hilft mir aktuell auch nicht weiter.

Um 13:30 Uhr mache ich Feierabend und fahre zur Kita. Dort angekommen, sagt man mir, dass das Kind noch schläft. Ich bitte darum, sie in Zukunft gegen halb zwei zu wecken. Sie wacht auf, als ich in den Raum komme. Ich lasse mir erzählen, wie es war und erfahre, dass sie nichts zu Mittag gegessen hat. Dann wickle ich sie. Schuhe an und ab nach Hause. 

Dort ist das Kind mies drauf. Sie hat zwischenzeitlich einen Fruchtriegel und etwas Brot gegessen und lehnt die angebotenen Nudeln zunächst ab. Sie verlangt dringend nach etwas zu trinken und ich beschließe, nochmal in der Kita nachzufragen, wie das dort mit den Getränken geregelt ist. 

Wir kuscheln auf der Couch. Das ist ungewöhnlich und ich mache mir etwas Sorgen. Sie spielt und versucht, eine Nasentropfenflasche unters Sofa zu schieben. Das klappt nicht und die Laune wird nicht besser. 

Da mit mittlerweile selbst fast schlecht ist vor Hunger, koche ich Nudeln, mache ein paar Fischstäbchen und schneide frisches Gemüse klein. 

Bis wir mit Essen fertig sind, Ist es viertel vor vier und ich sage meinen Freundinnen ab, mit denen wir eigentlich verabredet sind. 
Zu allem Überfluss plagen mich den ganzen Tag mal Bauchkrämpfe. Meine Verdauung spinnt seit dem Vortag. 

Das Kind ist jetzt etwas besser drauf und füllt die Windeln, will sich aber nicht Wickeln sich. Ich lasse sie gewähren, lese etwas, bis sie sich auf den Wickeltisch packen lässt. 

Der Mann ist bei seiner Mutter und kommt erst gegen 10 vor sechs nach Hause.   Kurz vorher beschließe ich, das Kind zu baden. Mittendrin klingelt es, der Mann ist da. Natürlich hat er einen Schlüssel, das Kind besteht jedoch darauf, ihm die Tür zu öffnen. Also normalerweise. Heute ist sie ja in der Wanne. Sie  steht direkt auf und will raus. Ich wickle sie in ihr Handtuch und trage sie runter. Zum Glück akzeptiert sie es, dass der Mann schon drin ist. Wir baden  weiter. 
Dann ziehe ich sie an, sie darf kurz mit dem iPad spielen und bekommt dann ihre Haferflocken. 

Ich suche meine Sachen zusammen, es ist Mittwoch, da habe ich Chorprobe. Um viertel vor sieben verabschiede ich mich und gehe zur Bahn. Während der Fahrt schreibe ich diesen Text fertig. 

Die Probe ist um kurz nach halb zehn zu Ende. Gegen viertel nach zehn werde ich zu Hause sein. 

Gute Nacht! 

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