Puppenmutti

Das Kind ist in den letzten beiden Wochen zur Puppenmutti mutiert. Sie kam mit einer kleinen Puppe im Arm von ihrem Omatag wieder und seitdem gibt es nur noch „Beebi“ für sie.
Ich finde das sehr faszinierend, konnte ich doch schon als Kind nichts mit Puppen anfangen und habe auch heute noch Schwierigkeiten damit. Ich bin mehr so der Typ „Kuscheltiere und Bücher“.

Jedenfalls, die Puppe ist quasi ein viertes Familienmitglied. Sie schläft mit dem Kind im Bett, ist bei den Mahlzeiten dabei, kriegt (manchmal) die Zähne geputzt, muss mit angezogen werden (da sie keine weiteren Klamotten hat, halt die Sachen vom Kind, wenigstens so tun als ob) und darf natürlich auch mit in die Kita.
Das Kind setzt sie aufs Töpfchen, steckt sie in ihre Winterstiefel und setzt sie liebevoll in ihren Buggy, bevor sie ebenfalls reinklettert. Dann wiederum schmeißt sie sie einfach in ihre Kiste oder lässt sie achtlos in der Küche liegen. Um eine halbe Stunde später verzweifelt danach zu suchen.

Ich hab dem Beebi mal einen Schal gestrickt, damit es jetzt im Winter nicht frieren muss. Meine Mutter meinte, sie macht einen Pullover.

Auch der Mann hat das Beebi schon sehr angenommen, das ist schon ziemlich niedlich, wie er mit Kind und Puppe interagiert.

Da fragt man sich fast, wozu man eigentlich ein zweites Kind braucht. ;)

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