1. Basis-US bei 10+1 (2): Ein Gummibärchen!

Gestern war ein recht voller Tag.

Ich ging mit dem Kind zu einem anderen Kinderturnen, das uns beide voll überzeugt hat und musste mich dann furchtbar über den verspäteten Bus aufregen, der dazu führte, dass ich zu spät zu meinem Frauenarzttermin kam. Nur fünf Minuten, aber mir ist sowas unangenehm, insbesondere, wenn man den letzten Termin um 17:45 Uhr hat. Aber gut, so war es halt.

Der Termin war für etwas länger angesetzt und beinhaltete das übliche Zeremoniell, Urinprobe, wiegen (mit Klamotten und Schuhen, sooo sinnvoll) und Blutdruckmessen (trotz Stress, ein bisschen niedriger als für mich normal, aber voll im Normbereich).

Dann durfte ich zur Ärztin, die schon meinen Mutterpass parat hatte, also den alten, der jetzt nochmal voll genutzt wird. Seit dem letzten Termin lag er in der Praxis.
Zum Glück war aber erstmal Ultraschall angesagt. Im Großen und Ganzen war ich sehr optimistisch, aber doch auch ziemlich nervös, ich hab immer Angst, dass mein Bauchgefühl mich eines Tages total trügt.

Aber nein, alles in Ordnung, der US zeigte ein kleines Gummibärchen von 3,5 cm Länge, dass sich sogar ein wenig bewegte und ein deutlich schlagendes Herz hatte. So gefällt mir das doch!
Es ist auch eindeutig allein in seiner Höhle, so ein bisschen Sorge, es könnte eine Zwillingsschwangerschaft sein, hatte ich ja schon.

Das Gummibärchen ist genau normgerecht groß und das ist so ein erleichterndes Gefühl, nachdem ich in der letzten Schwangerschaft ja meistens nur zu hören bekam, zu klein/zu dünn. Natürlich kann noch viel passieren, aber ich hab mich trotzdem total gefreut.

Dann bekam ich wieder den ganzen aufklärerischen Sermon zu hören, inkl. Risikofaktoren und so weiter und so fort.
Es stellte sich raus, dass ich nicht nur Immunschutz gegen Toxoplasmose und Cytomegalie, sondern auch gegen das Parvovirus B19 habe, welches Ringelröteln auslöst. Das ist eine große Erleichterung, denn mit Kind in der Kita kann man sich vor solchen möglichen Ansteckungen nur schwer schützen.

Der beknackte Zuckertest wurde erwähnt und ich musste erfahren, dass der jetzt nur routinemäßigen Vorsorge gehört. Ich hab mich ziemlich aufgeregt, muss ich zugeben, den ich hatte mir geschworen, den diesmal auf jeden Fall ausfallen zu lassen, es sei denn natürlich es gibt eine eindeutige medizinische Indikation. Meine Ärztin meinte, sie könnte mich natürlich nicht zwingen. Nun, man wird sehen.

Als Zustand nach Sectio bin ich natürlich eine Risikoschwangerschaft und die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Kaiserschnitts ist erhöht. Das ist nichts neues, bleibt aber erstmal abzuwarten. Ein bisschen komisch fand ich, dass sie meinte, man würde heutzutage bis höchstens ET+7 warten, bis man einleitet. Sie hat dann auf +7 bis +10 korrigiert. Das gefällt mir nicht so, aber das entscheidet dann auch nicht sie.

Es ist also zum jetztigen Zeitpunkt alles in Ordnung und alles offen. Ich bin sehr beschwingt aus der Praxis gegangen und hoffe jetzt mal, dass ich in den nächsten zwei Wochen auch das Hebammenproblem gelöst kriege.

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