Wöchentlicher Statusbericht XVIII (2)

Wie weit bin ich: 21+0
Bauchumfang: am Bauchnabel 90,5 cm
Gewicht: 61 kg
Das war schön: Ein allem Anschein nach gesundes und zeitgerechtes Kind im Ultraschall. Zuckertest erfolgreich verweigert. Keine Kopfschmerzen mehr trotz Schleim im Kopf.
Das war doof: Eine fette Erkältung, die zur Nebenhöhlenentzündung wurde. Ich laboriere immer noch. Ewig und drei Tage bei der Ärztin gewartet. Ein bisschen piekt mich das Geschlecht von Kind Nr.2 schon. Ich muss noch drüber schreiben.
Ich vermisse: Nichts.
Appetit/Heißhunger auf: Pfirsich. Meinetwegen auch aus der Dose.
Wehwehchen/Symptome: Nichts schwangerschaftsspezifisches außer Sodbrennen. Dafür zue Nase und Schmerzen im Gesicht.
Ich freue mich: darauf irgendwann wieder gesund zu sein. Außerdem kriegen wir morgen neue Fenster. ;)
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Nix.

So war es bei Nummer 1.

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2. Ultraschall/erweiterter Basis-Ultraschall (20+2)

Nachdem ich mein Kind letzte Woche bei einem blöden Arzt schon mal kurz im Ultraschall bewundern durfte, stand heute der 2. große Ultraschall an, in Form eines erweiterten Basis-Ultraschall. Ich habe ja keine der ganzen Extra-Untersuchungen, wie Erst-Trimester-Screening und Nackenfaltungmessung in Anspruch genommen, daher dachte ich mir, ein erweiterter Ultraschall ist keine schlechte Idee.

Zunächst aber hieß es telefonieren und warten. Um 12.15 war der Termin, ich rief eine Viertelstunde vorher an und fragte nach der Wartezeit. ES sei sehr viel los, ich solle in einer halben Stunde nochmal anrufen. Gesagt getan. Um kurz nach eins sollte ich kommen. Ich rief sicherheitshalber die Kita an, dass es wahrscheinlich später werden würde, sowie meine Schwiegermutter, mit der ich mich dort treffen wollte.

In der Praxis kam ich für die üblichen Urin-Untersuchungen und Blutdruckmessung auch schnell dran. Dann war ich noch einige Minuten im Wartezimmer, dann im Untersuchungszimmer. Dort saß ich fast eine halbe Stunde wie auf heißen Kohlen. Die Ärztin käme gleich. Es sei leider wirklich viel los gewesen (ich war die Letzte der Vormittagssprechstunde). Ich rief nochmal in der Kita an, meine Schwiegermutter erreichte ich leider nicht mehr.

Ich war wahnsinnig nervös und ärgerlich und beschloss, um 14 Uhr zu gehen, falls ich bis dahin nicht dran käme.

Glück gehabt, fünf Minuten vorher kreuzte meine Ärztin dann doch auf.

Sie fragte kurz nach den Kindsbewegungen und hieß mich dann auf die Liege legen.
Dann gings los. Ultraschall, Wunder der Technik. Heute war es mal wieder besonders faszinierend! Was man da alles sehen kann!
Und erfreulicherweise ist auch alles da, wo es hingehört, auch das Kleinhirn, nach dem sie eine Weile länger suchen musste. Etwas zarter ist das Kind, aber das kenne ich ja schon.

Außerdem, ganz was neues für mich, ein eindeutig erkennbares Geschlechtsorgan. Wir bekommen allem Anschein nach tatsächlich eine weitere Tochter!

Ich muss gestehen, im ersten Augenblick war ich enttäuscht. Ich hatte mir immer sehr einen Jungen gewünscht, das wäre damit dann durch. Aber allmählich gewöhne ich mich an den Gedanken.

Ob ich noch Fragen hätte. Nein. Aber den Zuckertest, der in vier Wochen dran wäre, den würde ich auf jeden Fall verweigern, meinte ich. Meine Ärztin ist nicht ganz glücklich darüber, akzeptiert es aber.

In fünf Wochen kommt dann wieder meine Hebamme zur Vorsorge. Bisher ist alles prima, so darf es gerne weitergehen!

Ich kam dann übrigens noch eine Viertelstunde später als gedacht in der Kita an, wo ich dann das bereits fertig angezogene Kind samt Schwiegermutter vorfand. Selbiges ist grade bei ihr und ich kann meine Erkältung noch etwas auskurieren.

Wöchentlicher Statusbericht XVII (2)

Wie weit bin ich: 20+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 90,5 cm
Gewicht: 61 kg
Das war schön: Halbzeit! Urlaub an der Nordsee! Ich spüre seit einer Woche das Stupsen auch von außen.
Das war doof: Einige nicht so schöne Seiten vom Urlaub. Zwei Tage mit extrem wenig Kindsbewegungen und einem nicht sehr verständnisvollen Arzt. Eine Erkältung, die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe. Häufig Kopfschmerzen.
Ich vermisse: Nichts.
Appetit/Heißhunger auf: Nichts
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbeinschmerzen plus ISG. Kopfschmerzen.
Ich freue mich: auf den FA-Termin morgen. Der 2. Basis-Ultraschall steht an!
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Die Wickelkommode steht jetzt im anderen Kinderzimmer.

So war es bei Nummer 1.

Wöchentlicher Statusbericht XVI (2)

Wie weit bin ich: 19+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 91 cm
Gewicht: 60 kg
Das war schön: Beim  Vollplaybacktheater gewesen und diesmal gab es sogar Stühle statt Bierbänke. Eis essen mit dem Kind.
Das war doof: Schlaflose Nächte.
Ich vermisse: Nichts.
Appetit/Heißhunger auf: Nichts
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbeinschmerzen plus ISG. Sodbrennen. Kopfschmerzen.
Ich freue mich: Endlich Urlaub!
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Nichts weiter.

So war es bei Nummer 1.

Urlaaaaaub!

Seit wirklich Ewigkeiten geplant (die Urlaubstage hab ich schon vor einen halbem Jahr blockiert) und morgen gehts nun los.

Das, was wir vor zwei Jahren schon mal gemacht haben, eine Woche Nordnerney mit meinen Eltern. Damals mit einem fünf Monate alten Baby, heute mit einer knapp zweieinhalbjährigen, die seit drei Wochen von nichts anderem spricht als: „Oma, Opa Zug fahren? Schiff? Urlaub? Noch drei Wochen!! Oma, Opa Zug fahren?“ Usw.

Der Mann bleibt daheim und hütet das Haus, bringt uns aber morgen bis Bremen, weil ich nicht alleine mit Kleinkind, Buggy UND Koffer (und dann noch Babybauch) umsteigen kann. Das hat sich das letzte Mal schon bewährt und ich hege die Hoffnung, dass das Kind diesmal nicht den gesamten Bremer Hauptbahnhof zusammenbrüllen wird.

Das Wetter ist recht vielversprechend, kühl aber trocken und ich freue mich wirklich sehr auf eine Woche ohne Verpflichtungen und viel lecker Schwarztee. Die ganzen wunderbaren Anwendungen im Badehaus kann ich mir diesmal aufgrund der Schwangerschaft (kann alles vorzeitige Wehen auslösen *seufz*) leider nicht angedeihen lassen, aber eine kleine Massage ist vielleicht drin. Außerdem gehen wir Schwimmen.

Blubb. Bis nächste Woche dann also!

P.S. Gestern noch ein Schreckmoment. Im Musikgarten kotzte ein anderes Mädchen direkt neben uns ihrer Mutter in den Schoß und mein einziger Gedanke war: „Bitte, bitte lass es nicht Noro sein!“

18 Stunden später sind wir nach wie vor kotzfrei, ich bleibe optimistisch!

Wöchentlicher Statusbericht XV (2)

Wie weit bin ich: 18+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 90 cm
Gewicht: 60 kg (seufz)
Das war schön: Einige kopfschmerzfreie Tage. Frühlingswetter. Besuch von meiner Freundin samt Mann und Tochter.
Das war doof: Kreuzbeinschmerzen, die dazu führten dass ich mich teilweise kaum bewegen konnte. Wieder Kopfschmerzen. Ein ausgefallenes Date mit meiner Freundin und ihrem Sohn. Hoppala, ganz schön viel zugenommen schon.
Ich vermisse: Nichts.
Appetit/Heißhunger auf: Nichts
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbeinschmerzen plus ISG. Sodbrennen. Kopfschmerzen.
Ich freue mich: auf meinen Urlaub. Noch fünf Tage.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Angefangen, das große Bett fürs Kind aufzubauen. Mich in Gedanken mit den Themen Elterngeld und -zeit beschäftigt.

So war es bei Nummer 1.

Equal Care Day

Heute (eigentlich am 29. Februar) ist Equal Care Day, ein „Tag für mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Fürsorgearbeit“.

Von „equal“ sind wir weit entfernt, aber ich will mal den akutellen Status aufschreiben. Vielleicht wird sich in den nächsten Jahren ja was daran ändern.

Wir haben die klassische Aufteilung: Der Mann arbeitet Vollzeit, ich arbeite 25 Stunden und betreue nachmittags das Kind und schmeiße den Haushalt, zumindest einen Teil davon. Vollzeit zu arbeiten kann ich mir derzeit nicht vorstellen, es würde sich auch finanziell kaum lohnen. Zudem ist mein Job ganz nett, aber längst nicht so erfüllend, dass ich ihn wieder den ganzen Tag machen möchte. Es war vom Arbeitgeber her zum Glück kein Problem, auf Teilzeit zu wechseln. Der Mann hat einen ziemlich familienfreundlichen Job. Er kann pünktlich Feierabend machen und, wenn es drauf ankommt, auch mal deutlich eher gehen oder später kommen.

Es sieht also so aus, dass der Mann mit dem Kind aufsteht, sie wickelt, anzieht und ihr Frühstück macht. Ich putze ihr dann später die Zähne und mache ihr eine Frisur, ziehe sie fertig an und bringe sie in die Kita. Ich hole sie auch wieder ab und verbringe den Nachmittag mit ihr, mit solchen Dingen wie Kinderturnen oder Musikgarten. Das würde der Mann z.B. nie machen, selbst wenn es zeitlich hinkäme.
Er hat sich allerdings diesmal um die Eingewöhnung in die neue Kita gekümmert. ;)
Ich habe auch den Überblick über Termine wie Kinderarzt, was ich auch fast ausschließlich erledige.

Das Ins-Bett-Bringen und das Fertigmachen vorher teilen wir uns ziemlich genau auf, wobei ich häufiger mal abends weg bin und der Mann das volle Programm macht.

Den Haushalt mache logischerweise eher ich. Wäsche waschen (und alles was dazu gehört, ich muss gestehen, ich mache es gerne), kochen, die Küche aufräumen (nicht so regelmäßig wie es müsste), Betten machen, Fenster putzen, irgendwelche Schränke sauber machen, usw. Auch die Gartenarbeit liegt komplett in meinen Händen.
Das Putzen teilen wir uns. Er saugt und wischt, ich bin für Bad und die Klos zuständig. Alles was darüber hinausgeht, bleibt an mir hängen. Er käme nie auf die Idee, den Kühlschrank sauberzumachen. Oder die Terrasse zu fegen. Oder die Küche aufzuräumen. Ich habe aber tatsächlich auch keine besonders hohen Ansprüche, was meine Mutter bei jedem Besuch wieder verzweifeln lässt. ;)

Jedenfalls, im Großen und Ganzen kann ich mich nicht beklagen. Es ist nicht gleich, nein, aber wir arbeiten ja auch nicht gleich. Mit dem Baby wird wieder alles anders, allerdings vermutlich weniger zu meinen Gunsten. ^^

Aber in ein paar Jahren kann schon wieder alles anders sein. Wir tasten uns ran.