WMDEDGT Mai 2017

Der Tag beginnt um halb eins. Da hole ich das Kind zu uns ins Schlafzimmer, wo sie in ihrem kleinen Bett weiterschläft. Ich nutze die Gelegenheit und gehe mal noch kurz aufs Klo.
Dann schlafe ich leidlich gut bis um sechs Uhr. Die Rolläden gehen hoch und das Kind fängt laut an zu singen, bis es dem Mann zu viel wird und er sich noch etwas Ruhe erbittet. Das Kind schmollt und ist ruhig.
Er steht kurze Zeit später auf, ich döse noch rum bis zwanzig vor sieben und überrde dann das Kind zum aufstehen. Sie lässt sich wickeln und anziehen, die Nachtwindel ist erstaunlich leicht. Leider vergesse ich sie aufs Töpfchen zu setzen, das wäre bestimmt erfolgreich gewesen.
Socken anziehen ist erstmal noch nicht, der Mann ist im Bad und rasiert sich. Das kommt aufgrund seines Vollbartes seltener vor, also muss das Kind dringend nachschauen, was das für Geräusche sind. Ich gehe aufs Klo, wo sie mich aufspürt und verlangt, dass ich ihr die Socken anziehe. Was man nicht so alles macht als Mutter. Dafür möchte sie dann auch die Klospülung drücken.

Ich ziehe mich an, der Mann darf dem Kind Haarspangen in die Haare machen. Dann nimmt er sie mit runter und macht ihr Frühstück. Ich gehe ebenfalls runter und küsse den Mann. Gemeinsam freuen wir uns über elf gemeinsame Jahre. Schließlich ist heute der 5.5., unser Jahrestag!

Frühstück für mich, der Mann geht kurze Zeit später aus dem Haus. Der Rest des Morgens vergeht friedlich, das Kind isst ihr Brötchen, sieht dann, dass ich Quark habe und schmiert sich geschickt welchen auf den Rest ihres Brötchens. Und füttert dann ihre Puppe damit. Zähneputzen klappt auch, Haarebürsten so halb. Sie besteht darauf, es selbst zu tun, fummelt mit gewichtiger Miene mit der Bürste in ihren Haaren rum und verlangt dann: „Zopf!“ Ok, also einen Zopf.

Wir kommen mit einigen Minuten Verspätung los. Auf dem Weg zur Kita beobachte ich, wie eine landende Amsel direkt vor den Vorderreifen eines vorbeifahrenden Autos gerät. Sie kann sich wohl in ein Gebüsch retten, büßt aber einen Teil ihrer Federn ein. Puh!

Ich gebe das Kind wie üblich problemlos an ihre Lieblingserzieherin ab. Will sagen, ich bin abgeschrieben, sobald sie sie begrüßt hat. Ich freue mich jedesmal wieder, dass sie sich dort in der Kita so wohl fühlt.

Ab zur Arbeit. In der Bahn merke ich mal wieder, dass mein Kreislauf noch nicht zu 100% seinen Dienst angetreten hat. Es ist nicht schlimm, aber ungewohnt, da ich sonst wirklich nie unter Kreislaufproblemen leide. Aber so ist das wohl in der Schwangerschaft.

Im Büro angekommen lüfte ich gründlich und räume die Spülmaschine aus. Dann beginne ich diesen Beitrag und meine Arbeit.

Arbeiten ist heute unspektakulär. Ich trinke einen Kaffee und knapp einen Liter Wasser, gehe ein paarmal aufs Klo, frage mich, wo die Paketboten mit meinen beiden Bestellungen bleiben und mache meinen Kram. Die Entwickler sind fleißig und mein Chef reißt mehrere schlechte Witze. :D

Dann stelle ich fest, dass Hermes angeblich mein Paket zugestellt hat. Im. Büro. Nur war da  halt kein Paketbote. Weitere Info sind hab ich nicht. Sehr witzig. Ich bin  gespannt, ob sich das noch klären wird. 

Um 13:30 mache ich Feierabend. Ich will vor dem Abholen des Kindes noch schnell zu Budni. Dort sind die restlichen bestellten Fotos immer noch nicht angekommen sind. Sehr unüblich, normalerweise sind die sehr flott. Dafür finde ich einen kleinen Regenschirm fürs Kind, das wünscht sich unbedingt einen. 

In der Kita werde ich freudig begrüßt, sehr angenehm, nachdem das Kind am Tag zuvor ein ziemliches Drama gemacht hat, weil ich nicht die Oma war. Auch wenn ich nicht weiß, warum sie die Oma erwartet hat. Außer dem Kind stehen noch drei weitere Kinder um mich herum, die mir alle begeistert verschiedene Dinge zeigen. Ich erfahre noch, dass das Kind gut gegessen hat, dann gehen wir Richtung Garderobe. Dort entdeckt das Kind den Regenschirm und freut sich sehr. Sie bekommt noch einen Fruchtriegel und lässt sich sogar anziehen.

Den Weg nach Hause legen wir natürlich komplett zu Fuß zurück. Ich hab eigentlich ziemlich Hunger, aber der Regenschirm muss natürlich gewürdigt werden. An der Haltestelle vorm Haus treffen wir zufällig den Mann, den ich eigentlich erst eine Stunde später erwartet hatte. Offenbar gab es im Fitnessstudio einen Wasserschaden.

Zu Hause angekommen müssen wir dem Kind klarmachen, dass der Regenschirm erstmal im Flur trocknen muss. Die Schuhe will sie auch nicht ausziehen. Ich mache mir etwas zu essen, der Mann telefoniert mit seiner Mutter.

Ich ruhe mich etwas aus und esse dann. Als ich fast fertig bin, wünscht das Kind Haferflocken, welche der Mann ihr macht.
Dann gehen wir hoch, ich will nämlich vorm Einkaufen noch die Betten abziehen. Wir erledigen das gemeinsam, es sind jetzt immerhin schon vier Betten.

Ich schmeiße die Wäsche in die Waschmaschine und ziehe das Kind an. Erneut gibt es Drama, weil sie den Regenschirm nicht mitnehmen darf. Schließlich können wir zum Auto gehen. Wir holen meine Schwiegermutter ab, welche mit einkaufen und dann zum Baumarkt will.

Das Einkaufen verläuft recht problemlos. Im Baumarkt wird Schwiegermutter allerdings nicht fündig.

Wieder zu Hause angekommen, packe ich zwei Pakete aus, die ich vorher noch beim Nachbarn geholt hatte, hänge Wäsche ab und auf, stecke ich das Kind in die Wanne (Haarewaschen: Riesendrama!) und telefoniere mit meiner Mutter.
Dann Kind anziehen, sogar mit Socken. Ich beziehe die Betten neu, das Kind isst unterdessen Würstchen.

Zeit, hier mal den Beitrag zu aktualisieren. Dann lese ich dem Kind noch zwei Bücher vor, bis es gegen viertel nach sieben Zeit fürs Zähneputzen wird. Mit dem Insbettbringen ist heute aber der Mann dran.

Ich höre die beiden noch längere Zeit singen. Um 20 Uhr kommt er runter.

Wir genießen noch ein wenig Zweisamkeit und ich schaue Let’s dance.

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