Kontrolle bei 31+2 – Kopf runter. Kopf hoch.

Gestern war nun also die bereits angekündigte Kontrolle.
Ich bin relativ guter Dinge hingegangen. Die Kindsbewegungen sind insgesamt ein bisschen weniger geworden, dafür aber jetzt schmerzhaft. Ich ging also davon aus, dass die kleine Madame ziemlich fit ist.

Es ging tatsächlich auch ganz gut weiter. Bis auf das Blutabnehmen, das war wirklich extrem schmerzhaft, das hat die gute Frau nicht ordentlich hingekriegt. Dabei gibt es dort eine Helferin, die quasi schmerzfrei Blut abnehmen kann, aber man kann wohl nicht alles haben. Übrigens trinke ich seit ein paar Tagen Rotbäckchensaft, mal sehen, ob das den Eisenwert schon beeinflusst hat.
Auch das CTG war entspannt, die Herztöne ließen sich quasi sofort finden und obwohl das Baby recht aktiv war und sie zeitweise ziemlich in die Höhe gingen, konnte problemlos aufgezeichnet werden. Obwohl ich hin und wieder husten musste, blöde Erkältung.

Ich musste noch etwas warten und durfte dann zur Ärztin. Der erzählte ich von meiner Erkältung, den Kindsbewegungen und erfuhr etwas ganz wichtiges: Nämlich, dass die Fruchtwassermenge nicht von der Menge des Trinkens abhängt, sondern nahezu ausschließlich von der Leistungsfähigkeit der Plazenta. DAS hat mir beim letzten Mal keine Sau erklärt und da waren ja genug Leute mit Ahnung. Diese eine kleine Info hat sehr viel Bedeutung für mich und hätte mir damals alles ein bisschen erleichtert. Nun gut. Egal.

Die Fruchtwassermenge war also das erste, was sie checkte und sie ist erfreulicherweise ganz prima. Erste Erleichterung.
Dann: Der Kopf liegt unten. Tatsächlich. Ich spüre die Bewegungen vor allem rechts und oben und tatsächlich liegt der Rücken wohl auf der linken Seite. Passt. Zweite Erleichterung.
Sie maß das Kind schnell durch und, dritte Erleichterung, der Bauchumfang ist zwar immer noch zwei Wochen zurück, aber das bedeutet auch, dass es auf genau auf seiner Linie gewachsen ist. Und darauf kam es ja an.

Meine Ärztin ist weiterhin halbwegs entspannt, sie möchte aber nun wohl weiter bei den zweiwöchentlichen Vorsorgen einen kurzen Ultraschall machen, um das Wachstum zu kontrollieren. Damit kann ich leben. Die Praxis ist ganz gut organisiert, die CTGs dauern nur so 15 Minuten und meine Ärztin ist wirklich verständnisvoll. Sie kann natürlich nicht garantieren, dass es bei „nur“ zweiwöchentlichen Kontrollen bleibt, aber ich bin jetzt erstmal optimistisch. Es sind noch etwa 8,5 Wochen bis Termin, bei der nächsten Kontrolle werde ich schon bei 33+4 sein. Da wird es schon fast absehbar.

Ich bin also sehr guter Dinge aus der Praxis raus, hab natürlich die eigentlich geplante Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin vergessen, die ich hatte mitnehmen wollen, und musste dann erstmal allen die recht guten Nachrichten mitteilen.

So darf es also weitergehen. Und wir müssen/können/dürfen uns wohl wirklich mit dem Thema „spontane Geburt“ auseinandersetzen. Und vor allem damit, dass wir diesmal nicht wissen werden, wann es soweit sein wird. Hoffe ich.

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