Dopplerkontrolle (37+3) und Vorsorge (37+5). Alles sutsche!

Ja, tatsächlich. Die letzten beiden Termine waren so positiv und erfreulich, dass ich quasi ein Ballon aus Glückshormonen bin. Naja, manchmal. Vorgestern auf jeden Fall.

Da bin ich zur erneuten Dopplerkontrolle ins Krankenhaus gedackelt. Mit voller Harnblase, wie vom Arzt gewünscht. Denn er wollte auch noch meine KS-Narbe checken. Das hat mir tatsächlich ein wenig Sorgen gemacht. Was, wenn dieses kleine Ding mir jetzt noch einen Strich durch die Rechnung macht? Doch umsonst gesorgt.
Um es kurz zu machen, er war sehr zufrieden, fand, dass das Baby nochmal einen ordentlichen Schub gemacht hatte (er fand auch meinen Bauch nochmal deutlich größer) und lediglich das Fruchtwasser sich am unteren Ende der Norm befände. Aber alles noch im Rahmen. Die Narbe hatte er völlig vergessen, ich hab ihn dann doch nochmal dran erinnert, aber auch die sieht wohl gut aus.
Er entließ mich mit: „Alles in Ordnung! Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Geburt!“ und ich bin den Rest des Tages wahnsinnig glücklich gewesen!

Heute war ich dann wieder zur Vorsorge bei meiner Ärztin. Auch hier alles prima, einwandfreies CTG und der Brief aus dem Krankenhaus war auch schon da. Meine Ärztin war sehr zufrieden, sie meinte sogar, sie sei stolz auf mich und das Baby. ;) Sie sprach mich übrigens auch auf meinen Bauch an, da hat sich also wohl wirklich was geändert.
Sie tastete dann noch rasch, wie weit das Baby nun runter gerutscht ist und, tadaa: Kopf ist im Becken! Yay! Hier hatte ich schon mal geschrieben, dass ich mir sehr wünsche, diese Worte mal zu hören.

Tja. Und nun bin ich da, wo ich immer sein wollte. In Ruhe brütend und in völliger Ungewissheit, wann das Baby auf die Welt kommen wird. Ein merkwürdiges Gefühl. Ein bisschen nervenzerrend sogar. Aber es ist ja absehbar. Keine vier Wochen mehr, dann kommt unser zweites Kind zur Welt! <3

Wöchentlicher Statusbericht XXXIV (2)

Wie weit bin ich: 37+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 109 cm.
Gewicht: 71 kg
Das war schön: Tapas essen mit den Mädels. Wieder eine positve Vorsorge. Der Abstrich auf Streptokokken war negativ! Ohne Rückenschmerzen bin ich immer noch erstaunlich beweglich. Schwiegermutter ist wieder da! Außerdem ist endlich unser neuer Esstisch angekommen.
Das war doof: Mir fällt grad tatsächlich nichts ein.
Ich vermisse: Nichts.
Heißhunger auf: Obst. Schokolade.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen. Alles sehr gemäßigt zur Zeit.
Ich freue mich: dass alles weiterhin entspannt ist.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Ich habe alle Babyklamotten sortiert und gewaschen. Der Maxi Cosi ist da. Wir haben das Kinderbett zum Beistellbett umgebaut. Termin für eine Schwangerenmassage ausgemacht.

So war es bei Nummer 1.

ET-Tipprunde für Nummero 2

Yay, endlich! Schon beim großen Kind hatte ich mich darauf gefreut, aber die Tipprunde wurde ja dann bekanntlich obsolet.

Bei der kleinen Schwester sieht alles derzeit vielversprechend aus, also starte ich einfach mal.

Hier die Fakten:

– Ich bin heute bei 36+2. Noch 26 Tage bis Termin.
– ET ist nach NFP der 6.8. (Ginge ich von meiner Regel aus, wäre es der 8.8. Das hab ich aber der FÄ verschwiegen, weil kein Bock auf Diskussionen). Der Termin wurde nie korrigiert.
– Das Baby liegt seit mindestens Ende Mai mit dem Kopf nach unten. Laut Aussage meiner Ärztin hat es sich schon ein bisschen ins Becken gesenkt. Ich glaube, der Fachbegriff lautet „Kopf abschiebbar“.
– Ich habe hin und wieder einen harten Bauch, und in letzter Zeit auch mal ein krampfartiges Ziehen in die Innenseite der Oberschenkel, selten auch mal in die Sch*mlippen. Ob es klassische Senkwehen sind, weiß ich nicht, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.
– Es gab während der gesamten Schwangerschaft weder vorzeitige Wehen noch Blutungen noch sonstige Komplikationen.
– Zu Muttermund und Gebärmutterhals kann ich momentan nichts sagen. Übermorgen bin ich wieder zur Kontrolle. Vielleicht erfahre ich dann mehr.
– Die große Schwester wurde zwei Wochen vor Termin per KS geholt. Ich hatte mich damals immer auf „mindestens eine Woche über Termin“ eingestellt. Diesmal hab ich gar kein Gefühl. Mein Favorit wäre der 31.7. ;)
– Aufgrund des ziemlich dünnen Kindes gehe ich nicht davon aus, dass man mich nennenswert über Termin gehen lässt.
– Ich selbst kam übrigens eine Woche nach Termin, der Mann etwa 10 Tage vor Termin.


Jede:r hat einen Tipp, der bis zu 5 Tage vor dem getippten Termin nach oben oder unten korrigiert werden darf. Neue Tipps dürfen ebenfalls nur bis zu 5 Tage vor dem getipptem Termin platziert werden.

Ach ja, eine Sache noch. Derzeit bin ich absolut nicht auf eine Geburt eingestellt. Den Punkt des „Boah, keinen Bock mehr auf Schwangersein“ hab ich letztes Wochenende mal kurz erreicht, aber im Moment ist das wieder ganz weit weg.

Ich freue mich über rege Teilnahme! Der/die Sieger:in kriegt nix, außer dem Neid der anderen. Ok, vielleicht denke ich mir doch noch was Kleines aus. ;)

Tipps:

28.7. Drachenkatz
31.7. Blumenpost

1.8. Kribbelmücke, Telesabbie
2.8. Julia_liebt
3.8. Frau Zeitlos, Caro, Blex
4.8. Frau Mümmel
5.8. Daudi
6.8. Anna
7.8. Slo
8.8. MrsKeks
9.8. Zwitscherbee
10.8. Juli
11.8 Maike

Wöchentlicher Statusbericht XXXIII (2)

Wie weit bin ich: 36+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 107 cm.
Gewicht: 70,5 kg
Das war schön: Schönes ruhiges Wochenende mit liebem Besuch und Sommerwetter. Das Kind ist einfach zum Knuddeln momentan! Erfolgreicher Frauenarzttermin. Ein schon fast ins Becken gesenktes Baby!
Das war doof: Unruhige Nächte. Ich laufe aufgrund von Rückenschmerzen teilweise nur noch in Zeitlupe.
Ich vermisse: Wein.
Heißhunger auf: Obst. Schokolade.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen.
Ich freue mich: dass alles weiterhin entspannt ist.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Mutterschaftsgeld ist da. Zwei Still-Bustiers gekauft.

So war es bei Nummer 1.

WMDEDGT Juli 2017

Bei Frau Brüllen gibts alle Teilnehmer.

Ich schlafe die Nacht durch (was in letzter Zeit erstaunlich häufig vorkommt), bis um zehn nach sechs die Rolläden hochgehen. Draußen regnet es mal wieder, wie überflüssig. Der Mann steht um viertel nach sechs auf und erstaunlicherweise ist auch das Kind schon wach, welches am Abend zuvor erst um halb zehn endgültig schlief.

Ich döse bis um viertel vor sieben, ziehe mich an und gehe runter zum Frühstück. Der Mann verabschiedet sich zeitig, er will vor der Arbeit noch zum Sport. Das Kind guckt noch etwas iPad, ich frühstücke in Ruhe. Dann möchte sie ein Buch angucken, verliert aber bald das Interesse. Stattdessen spielt sie mit einem Handtuch und zieht mal wieder ihre Hose aus. Diese Phase hatten wir eigentlich hinter uns.

Sie hlift mir beim Tisch abräumen, dann gehen wir hoch zum Zähneputzen. Mit viel Geduld und Überredungskunst darf ich ihr ein bisschen die Zähne putzen. Naja, besser als nichts. Dann Hände und Mund waschen, Haare bürsten, Haarspangen rein, Socken aussuchen.

Unten wieder angekommen heißt es Socken, Hose, Schuhe und Jacke anziehen. Das Kind besteht auf ihrem Regenschirm, dabei hat es zum Glück aufgehört zu regnen. Heute gehen wir ausnahmsweise ohne Buggy zur Kita. Das klappt erstaunlich gut, das werden wir dann wohl öfter so machen. Wenn das Baby da ist, wird der Buggy eh eingemottet.

Ich gebe das Kind ab, ihr Verehrer erwartet sie schon. Leider hat sie kaum Interesse an ihm, das ist fast ein bisschen herzzerreißend. Ich berichte von des Kindes mutmaßlichem Schlafmangel und teile mit, dass ich sie schon um viertel nach eins abholen werde. Ich habe einen Arzttermin und muss sie ausnahmsweise mitnehmen. Die Erzieherin schreibt es sich auf und meint, dass sie sie dann schon wecken und fertig machen werden. Ich freue mich das zu hören, das hatte ich gar nicht verlangen wollen.

Nach der Verabschiedung gehe ich zu Budni und kaufe einige Dinge, unter anderem Himbeerblättertee. Den hatte ich auch in der letzten Schwangerschaft schon, aufgrund des drohenden Kaiserschnitts dann aber nur eine Tasse davon getrunken. Den Rest hatte ich einer Freundin überlassen.

Zu Hause setze ich einen Brotteig an und bereite dann Schoko-Bananen-Muffins vor. Der kleine Nachbarsjunge hat heute Geburtstag und weil wir immer so lecker von unseren Nachbarn verköstigt werden, will ich mich doch mal wieder revanchieren.

Dann fange ich an die frisch entwickelten Fotos in des Kindes Fotoalbum einzukleben. Leider habe ich vergessen, Fotoecken zun kaufen, so dass die Aktion begrenzt ist.

Nach den Muffins kommt der Brotteig zum Gehen in den Ofen. Ich schneide Fenchel klein, den will ich später anbraten.
Gegen halb zwölf fange ich an das Brot zu backen und stelle mir einen Wecker. Ich will die Zeit nutzen und mich noch etwas hinlegen. Ich schaffe es ausnahmsweise nicht in den Schlaf, aber Dösen ist auch gut.

Um zehn nach zwölf ist das Brot fertig. Dann brate ich den Fenchel, zusammen mit ein paar gekochten Kartoffeln, die noch übrig waren. Dazu kommen zwei Bratwürste. Es ist eine ziemlich große Portion, aber ich schaffe sie wider Erwarten komplett.
Ich packe noch ein paar Sachen zusammen und mache mich um kurz nach eins auf den Weg zur Kita.

Dort ist das Kind tatsächlich fertig, hat aber ihren Mittagsschlaf bereits am Vormittag erledigt. Das erzählen mir alle drei Erzieher unabhängig voneinander. :D
Das Kind bekommt ihren üblichen Fruchtriegel, dann gehen wir zur U-Bahn. Wir fahren in die Innenstadt zu meiner Frauenärztin.

Dort läuft alles recht entspannt, nur dass ich ans CTG angeschlossen werde, ist ihr sehr unheimlich und sie fängt bitterlich an zu weinen. Die Arzthelferin ist sehr lieb und schafft es, sie mit Stiften und Papier zu beruhigen. Sie malt ein wenig, während das Baby wie üblich ziemlich aktiv ist.

Beim Ultraschall ist ebenfalls alles wie immer, das Baby ist dünn, aber auf der Linie gewachsen, sogar ein klein bisschen mehr. Wegen des Streptokokkenabstrichs muss ich noch auf den Stuhl, was das Kind irritiert, sie lässt es aber zu. Die Ärztin stellt fest, dass das Kind schon in Richtung Becken gerutscht ist, sie kann den Kopf aber noch verschieben. Aufregende Sache für mich!

Ich mache die nächsten zwei Kontrolltermine aus, dann gehen wir. Wir machen draußen noch eine Butterbrot- und Kekspause und fahren dann zum Musikgarten. Der verläuft ebenfalls recht schön und entspannt, nur das Sitzen fällt mir allmählich schwer.

Wir fahren nach Hause, wo ich vier Muffins zusammenpacke und mit einer kleinen Kerze verziere. Passenderweise ist die Nachbarin mit ihrem Sohn grade draußen. Das Kind hat sich mittlerweile selbst an den Muffins bedient. Wir werden nach nebenan eingeladen, wo wir viele Süßigkeiten, Kuchen und leckeren türkischen Schwarztee bekommen. Die beiden Kinder spielen miteinander.

Gegen 18 Uhr verabschieden wir uns wieder. Der Mann ist schon zu Hause. Das Kind hat plötzlich die Windeln voll, nun, sie soll eh gebadet werden. Danach bekommt sie noch Haferflocken und darf nochmal kurz iPad gucken. Nach einigem Widerstand bringt der Mann sie schließlich ins Bett.

Um halb acht fällt mir auf, dass heute der fünfte ist und ich beschließe, diesen Beitrag zu schreiben.

Um viertel nach acht klingelt es plötzlich, es sind die Nachbarn von der anderen Seite, mit einem Teller riesiger Muffins. Sie bedanken sich für unsere Geduld während ihrer Renovierungsarbeiten und dass wir ihnen WLan geliehen haben. Mit unseren Nachbarn haben wir wirklich Glück!

Der Tag wird nicht mehr lang, der Mann muss am nächsten Tag um fünf Uhr aufstehen.

Wöchentlicher Statusbericht XXXII (2)

Wie weit bin ich: 35+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 106 cm.
Gewicht: 70 kg
Das war schön: Der Arzt war beim Doppler sehr zufrieden. Ausreichend Fruchtwasser und Kind ist zwar dünn, aber „das ist bei mir halt so.“ Kontrolle übernächste Woche. Uff! Meine Eltern sind da und wir haben schon richtig viel geschafft!
Das war doof: Zwei Tage Dauerregen. Krankheitsfehlalarm in der Kita.
Ich vermisse: Wein.
Heißhunger auf: Obst. Schokolade.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Sodbrennen. Krampfartiges Ziehen in die Innenseiten der Oberschenkel. Sind das schon Senkwehen?
Ich freue mich: dass es weiter nach einer Spontangeburt aussieht.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Die ersten Windeln in Gr. 1 besorgt. Spucktücher und Moltontücher gewaschen.

So war es bei Nummer 1.