Drei Jahre!

Drei Jahre ist dieser Tag, an dem wir morgens ins Krankenhaus gingen und ich kurze Zeit später unter hellem OP-Licht ein dünnes kleines schreiendes Kind auf der Brust hielt, schon her.

Sie waren die schönsten, aber auch anstrengendsten Jahre meines Lebens. Niemals wieder möchte ich auf dich verzichten, geliebtes Kind!

Ich kann vieles aus meinem Bericht zum zweiten Geburtstag bestätigen. Du bist immer noch eine Quatschmacherin, du kletterst wie ein Äffchen, bist nach wie völlig unerschrocken und liebst Action, egal von wem, Hauptsache, du hattest ein paar Minuten Zeit, dich an ihn zu gewöhnen. Dein besonderer Held ist der Opa! Der darf alles, dich baden, dich ins Bett bringen, dir vorlesen, mit dir im Sandkasten spielen, dir die Hände waschen usw.

Letzteres ist gerne mal ein Thema bei uns. Ich bestehe auf Hände waschen nach dem Heimkommen, aber du siehst das noch nicht so recht ein und so muss ich auch mal laut werden. Das muss ich überhaupt öfter mal, denn du kannst ein kleiner Sturkopf sein. Du kannst Anweisungen so wunderbar ignorieren, das ist schon fast bewundernswert. Meine Geduld ist da doch des öfteren schon mal am Ende.

Du drehst gerne mal am Rad, wie es Zweijährige wohl einfach tun. Du hast in diesem vergangenen Lebensjahr, besonders gegen Ende aber auch allen Grund dafür. In der Kita wurdest deutlich eher als erwartet in den Elementarbereich eingewöhnt und gehörst nun zu den Großen. Das ist eine gewaltige Umstellung, insbesondere weil du dort keinen Mittagsschlaf mehr bekommst, den du eigentlich noch dringend brauchst. Trotzdem hast du das alles bisher besser mitgemacht als erwartet.

Ein noch größerer Umbruch ist zu Hause geschehen, denn am 12.08. wurde deine kleine Schwester geboren. Schon in der Schwangerschaft warst du sehr liebevoll und besorgt um Mamas dicken Bauch und deine Liebe hat mit der Geburt nicht nachgelassen. Du herzt und drückst und küsst das Baby, dass wir manchmal schon einschreiten müssen, damit du sie mit all deiner Liebe nicht erdrückst. Es ist wunderbar, euch beide zu sehen und ich freue mich schon, wenn ihr beide richtig interagieren könnt.

Erfreulicherweise zeigst du fast keine Eifersucht, es sei denn, deine geliebte babcia hat das Baby auf dem Arm. Das gefällt dir nicht so richtig. Babcia ist nach wie vor ein wichtiger Fixpunkt in deinem Leben. Jeden Samstagnachmittag bist du bei ihr und unter der Woche auch hin und wieder mal. Wir sind sehr dankbar, diese Möglichkeit zu haben.

Ansonsten bist du einfach unser großes Mädchen, in allen Belangen. Beim „Übergabegespräch“ in der Kita wurdest du in den höchsten Tönen gelobt, sogar als gute Esserin giltst du. Da musste ich aber doch nachfragen, ob wir vom selben Kind sprechen. Mit dem Essen hast du es zu Hause nicht so. Deine Leibspeisen sind Haferflocken, Kartoffelbrei, Wurst(brot)/Würstchen und Pizza. Nudeln gehen auch manchmal. Hin und wieder auch mal eine Banane oder Äpfel bei der Oma.
Da du in der Kita ja aber sogar Obst und Gemüse isst, machen wir uns da keine großen Sorgen. Du bist fit und gesund!

Besonders auffällig ist deine Sprache. Du sprichst vollständige Sätze und hast einen riesigen Wortschatz. Deine Oma staunt immer wieder, wie gut du dich schon für dein Alter ausdrücken kannst. Ein kleiner Papagei bist du natürlich auch und sprichst jedes unbekannte Wort nach. Da kann es beim Autofahren dann schon mal vom Rücksitz tönen: „Alles gut, Schatz! Du brauchst dich nicht aufregen!“, wenn der Mann sich über unfähige Autofahrer echauffiert. Spieglein, Spieglein…

Ein Grund für deine ausgeprägte Sprache ist neben Vorlesen, Singen und Kita sicher auch das iPad. Du bist regelrecht süchtig nach dem Ding und wir müssen es wirklich sehr begrenzen, wenn man dich ließe, würdest du den ganzen Tag davor versacken. Und dafür ist es dann doch etwas früh.

Die Kinderserien, die du dir auf dem Tablet ansiehst, beflügeln aber durchaus deine Fantasie und du spielst du verschiedenen Szenen oft nach. Da müssen auch schon mal Mama, Papa oder die Großeltern als Statisten herhalten.
Wie oft hast du schon Geburtstagskuchen für uns im Sandkasten gebacken…

Ein wichtiges Thema in diesem Lebensjahr war natürlich das Trocken werden. Seit Monaten machst du viele Fort- und Rückschritte und derzeit geht es wirklich gewaltig voran. Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, bis du tagsüber trocken bist. Nur das mit dem großen Geschäft, das musst du noch lernen. ;)

Zu erwähnen wären wohl auch noch deine ersten beiden Friseurbesuche in diesem Jahr. Von deinen langen Locken hatte ich zu Beginn des Sommers die Nase voll, zumal du auch keinen Zopf mehr haben wolltest. Im Juli wurden sie dann auf etwas unterhalb der Ohren abgeschnitten. Beim zweiten Besuch warst du nicht mehr so begeistert wie beim ersten und hast dich sehr an mich geklammert, aber die Frisur passt wunderbar zu dir!

Beim Zahnarzt warst du ebenfalls, einma außer planmäßig, da du über Zahnschmerzen geklagt hattest. Du hast dich anstandslos auf den Stuhl gesetzt und dir in den Mund schauen und die Ärztin alles abtasten lassen. Sie hat zwar nichts gefunden, aber ich war selten stolzer auf dich!

Mit Ärzten haben wir ansonsten nicht viel zu schaffen. Du bist *toitoitoi* ein sehr gesundes Kind, nur wenn wir verreisen wollen, wirst du fast unweigerlich krank. Die Notartzpraxis in München kennen wir jetzt also auch schon… Immerhin, es bleibt meist bei Erkältungen und etwas Fieber oder einmal übergeben.

Nun können wir also endlich deinen dritten Geburtstag feiern, nachdem du seit Monaten darauf hinfieberst. Das Wetter ist fantastisch, es hat wohl ein Einsehen, damit du dein Geburtstagsgeschenk, einen Roller, direkt ausprobieren kannst. Ich bin gespannt, wie er dir gefallen wird!

Auf ein wunderbares spannendes neues Lebensjahr, geliebtes Kind, unser kleiner Brosch, unser verrücktes Mädchen! Wir haben dich lieb!

Deine Mama, dein Papa!

Advertisements

Trocken werden, weiter gehts

Vor fünf Monaten schrieb ich schon mal über das Thema.

Damals dachte ich wirklich, wir würden jetzt in großen Schritten Richtung Trocken werden und bald keine Windel mehr gehen. Tja, weit gefehlt. Ich muss noch viel lernen. ;)

Tatsächlich ebbte das Interesse am Klo bzw. Töpfchen bald wieder ab. Na gut, dachte ich mir, wickeln ist ja schon recht praktisch, vor allem, solange es noch kalt ist. Kind im Winterwind abhalten, muss nicht unbedingt sein. Meine Freundin in München erzählte unterdessen, ihre Tochter sei zwar sauber, aber noch nicht trocken (Spoiler: sie ist zum heutigen Zeitpunkt nicht viel weiter als unsere).

Wir setzten sie hin und wieder aufs Töpfchen bzw. sie ging freiwillig drauf, es ging aber für gewöhnlich nichts rein. Bis ich Mitte April mal selbst aufs Klo musste und plötzlich das Kind vor mir stand: „Mama, ich hab gepüschert!“ Tatsächlich, ja. Pipi im Töpfchen. Das war so aufregend für sie, dass sie noch mittendrin aufstehen musste, um mir das zu erzählen. :D Zum Glück ist das Bad gefliest.

Seitdem macht sie öfter mal ins Töpfchen und mittlerweile steht sie auch nicht mehr mittendrin auf. Einmal sagte sie sogar nach dem Baden, noch ohne Windel, dass sie Pipi machen wollte und ging dann auch tatsächlich erfolgreich auf den Topf.

Ich erfuhr etwa zeitgleich in der Kita, dass sie auch dort hin und wieder erfolgreich aufs Klo geht.

Vor einer Woche war schönstes Sommerwetter und ich hab beschlossen, mal zu prüfen, wie es so ist, wenn sie längere Zeit ohne Windel rumlaufen darf. Es war von der Quantität her ein sehr erfolgreicher Tag. Schon morgens, nach einer sehr trockenen Nachtwindel, ging was in den Topf und an dem Nachmittag folgten noch vier weitere Sitzungen (Freiluftpinkeln ins Töpfchen auf der Terrasse), die sie ganz selbstständig erledigte. Tatsächlich machte ich mir schon fast Sorgen, weil teilweise nur zehn Minuten dazwischen lagen. Aber ist es ja auch noch ne kleine Blase.

Dann wurden wir aber zu vertrauensselig, abgelenkt vom iPad ging die letzte Runde aufs Sofa. Naja. Selbst schuld. :D

Unter den passenden Bedingungen entwickelt sie wohl also allmählich ein Gefühl für ihre Blase. Beim großen Geschäft tut sich noch nichts.

Ursprünglich dachte ich, dass sie sicher trocken sein wird, bis das Baby auf der Welt ist, aber bis dahin sind es ja nur noch etwa acht Wochen. Und selbst wenn, wird es dann sicherlich nochmal zu einem Rückfall kommen, da sie auch wieder Baby sein möchte. Zumindest rechne ich damit. Aber darauf kann man sich ja einstellen.

Twitter sei dank konnte ich zuletzt auch mal wieder die große Zeitspanne sehen, in der Kinder trocken werden. Das eine Kind, 9 Monate jünger als unseres: trocken. Das andere Kind, ein Jahr älter als unseres: noch nicht trocken, jedenfalls nicht zuverlässig. Schon ziemlich interessant!

Ausquartiert(?)

Seit Anfang des Monats schläft das Kind in ihrem eigenen Zimmer. Also, zumindest einen Teil der Zeit.

Für mich war es ja ein wichtiger Punkt, sie deutlich vor Ankunft ihres Geschwisterchens auszuquartieren. Am liebsten hätte ich das schon Anfang des Jahres gemacht, aber so haben wir doch erstmal nur das Lattenroste vom Gitterbett runtergesetzt, selbiges geschlossen und von meiner Seite auf die des Mannes gestellt. Das funktionierte auch ganz gut, manchmal schlief sie die ganze Nacht in ihrem Bett, oft holten wir sie aber auch zu uns. Das heißt, der Mann holte sie zu sich, sie scheint zu merken, dass ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn man mir Platz wegnimmt und so nahm sie eben dem Papa dem Platz weg.

Ich hab dann ewig nach dem richtigen Bett fürs Kind gesucht. Es sollte direkt ein großes Bett werden, also 1 x 2m. Wenn schon, denn schon. Am liebsten ein umbaubares Bett, vom normalen zum Hochbett und wieder retour. Und um Himmels Willen nicht weiß, ich verstehe nach wie vor nicht, warum Kinderzimmermöbel so häufig weiß sind. Man legte mir die Möbel von Flexa ans Herz, aber die waren auch größtenteils weiß und außerdem sauteuer. Das wollte der Mann nicht einsehen.

Schließlich wurde ich doch fündig und im März konnten wir endlich das neue Bett aus hellem massivem Holz aufbauen. Dann fehlte nur noch die Matratze. Da hab ich auch wieder ewig gesucht, um dann doch bei Ikea zu landen. Kaum hatte ich die Matratze ausgepackt und zum Ausliegen ins Schlafzimmer gelegt, da pennte das Kind auch schon darauf ein. Vormittags, deutlich vor ihrer Zeit. Treffer, würde ich sagen.

Seit dem ersten April also steht das Bett samt Matratze und Bettzeug. Letzteres hat Schwiegermutter gekauft, inkl. eines normal großen Kissens, das meines Erachtens noch lange viel zu groß fürs Kind ist, aber seit ein paar Tagen besteht sie darauf.

Sie nahm das Bett von Anfang an als ihres an, tatsächlich war sie ganz begeistert und sie schläft auch jeden Abend anstandslos dort ein. Relativ zu Anfang gab es zwei Nächte, in denen sie bis sechs Uhr durchschlief, aber in den anderen wurde sie doch wach, meist weinend, so dass wir sie ins Schlafzimmer geholt haben. Dort schläft sie dann im Gitterbett problemlos weiter.
Die Uhrzeiten variieren, mal ist es Mitternacht, mal wird es halb vier.

Mein Plan ist es ja eigentlich, nicht mit beiden Kindern im Schlafzimmer zu schlafen. Ich denke aber, ich werde der Realität ins Auge sehen müssen. Gerade die ersten Monate sind wir wahrscheinlich alle froh um jeden Schlaf, den wir kriegen, ob nun zu dritt oder zu viert im Zimmer.

Lediglich über die Schlafgelegenheiten muss ich mir nochmal Gedanken machen. Das Gitterbett soll wieder Beistellbett werden und auch wenn das Baby wahrscheinlich erstmal nicht darin schlafen wird, braucht das große Kind eine Möglichkeit. Alle vier im Ehebett kommt nicht in Frage und wir werden jetzt auch kein Drei-Meter-Bett mehr bauen. Es wird wohl erstmal eine Matratze auf dem Boden werden.

Na denn, gute Nacht!

Trocken werden

In letzter Zeit habe ich auf Twitter öfter was zum Thema „Trocken werden“ gelesen und der allgemeine Tenor war, man kann nichts erzwingen, trocken werden die Kinder von alleine, wenn sie soweit sind. Egal was man macht.

Das passt zu meiner entspannten Grundhaltung. Und erinnert mich daran, wie ich 2015 aus allen Wolken fiel, als ich erfuhr, dass einige der Oktober2014muddis, mit denen ich immer noch in Kontakt bin, ihre Kinder schon mal aufs Töpfchen setzten. Natürlich hatte das noch nicht viel mit Sauberkeitserziehung zu tun, aber dieses Thema war zu dem Zeitpunkt so unfassbar weit weg für mich. In meinen kühnsten Träumen wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass Kind, das zu dem Zeitpunkt ja noch ein Baby war, schon mal aufs Töpfchen zu setzen. Nun gut. So unterschiedlich sind Leute.

Letztes Jahr hab ich dann doch mal ein Töpfchen gekauft, zum schon mal dran gewöhnen. Das Kind spielt gerne mal damit und setzt sich auch schon mal drauf, allerdings interessanterweise immer falschrum.

In den letzten Tagen zeigt sie vermehrt Interesse am Klo und auch am Töpfchen. Sie begleitet uns bei allen Klogängen (und guckt auch mal seeeehr genau hin), in erster Linie um hinterher die Klospülung drücken zu dürfen. Ich nenne sie nur noch meinen Executive-Klospülungs-Manager.

Vorgestern habe ich sie gebadet und sie meinte plötzlich, sie wolle aufs Klo. Gut, das Kind abgetrocknet und aufs Klo gesetzt. Wir haben bisher keine solche Sitzverkleinerung, ich muss sie also festhalten. Nach ein paar Sekunden meinte sie, sie sei fertig. Um dann die Klospülung zu drücken, ist ja klar. Nun gut, dachte ich mir, interessant, mal sehen, wie das weitergeht.

Gestern wollte sie dann unbedingt aufs Töpfchen. Ich war nicht im Raum, der Mann kümmerte sich um sie, zog ihr auf die Windel aus und dann saß sie da. Diesmal auch richtig rum. Es tat sich weiter nichts, sie wollte dann ein Buch lesen, weiterhin auf dem Töpfchen sitzend, stand auch mal auf, fing dann an auf dem Ding durch die Gegend zu rutschen und „Tut tut“ zu machen. Woraufhin ich vor Lachen fast zusammengebrochen bin. :D

Eine Windel wollte sie nicht anziehen, der Mann ging weg, ich war kurzfristig auf etwas anderes konzentriert und plötzlich hieß es: „Guck mal, Pipi!“ und tatsächlich! Pipi im Töpfchen! Ich war begeistert und auch das Kind strahlte wie eine ganze Lampenfabrik. Wir haben dann das ausleeren und Händewaschen zelebriert. Danach durften wir ihr auch wieder eine Windel anlegen und sie anziehen.

Gestern Abend verlangte sie nach dem Entfernen der Windel wieder aufs Klo gesetzt zu werden, wo sich nichts weiter tat (bis auf die Klospülung), aber immerhin.

Ich habe leider heute Morgen in der Kita vergessen, diese Neuerung zu erwähnen. Schließlich haben sie dort so niedliche kleine Klos, die das Kind schon vor einigen Wochen total super fand!

Spannend, wie sich das so entwickelt! Unser Kind Kind wird groß!

Puppenmutti

Das Kind ist in den letzten beiden Wochen zur Puppenmutti mutiert. Sie kam mit einer kleinen Puppe im Arm von ihrem Omatag wieder und seitdem gibt es nur noch „Beebi“ für sie.
Ich finde das sehr faszinierend, konnte ich doch schon als Kind nichts mit Puppen anfangen und habe auch heute noch Schwierigkeiten damit. Ich bin mehr so der Typ „Kuscheltiere und Bücher“.

Jedenfalls, die Puppe ist quasi ein viertes Familienmitglied. Sie schläft mit dem Kind im Bett, ist bei den Mahlzeiten dabei, kriegt (manchmal) die Zähne geputzt, muss mit angezogen werden (da sie keine weiteren Klamotten hat, halt die Sachen vom Kind, wenigstens so tun als ob) und darf natürlich auch mit in die Kita.
Das Kind setzt sie aufs Töpfchen, steckt sie in ihre Winterstiefel und setzt sie liebevoll in ihren Buggy, bevor sie ebenfalls reinklettert. Dann wiederum schmeißt sie sie einfach in ihre Kiste oder lässt sie achtlos in der Küche liegen. Um eine halbe Stunde später verzweifelt danach zu suchen.

Ich hab dem Beebi mal einen Schal gestrickt, damit es jetzt im Winter nicht frieren muss. Meine Mutter meinte, sie macht einen Pullover.

Auch der Mann hat das Beebi schon sehr angenommen, das ist schon ziemlich niedlich, wie er mit Kind und Puppe interagiert.

Da fragt man sich fast, wozu man eigentlich ein zweites Kind braucht. ;)

Sooo groß!

WAs man ja gerne bei Kindern eines bestimmten Alters macht, ist zu fragen: Wie groß ist die/der $NamedesKindes?“ und dann reckt das Kind die Arme in die Luft: „Sooo groß!“
Wahnsinnig niedlich und wir haben das schon lange nicht mehr gemacht, denn: Das Kind ist groß!

Ich bin immer wieder fasziniert, was sie schon alles kann!

Ihre Socken selbst anziehen und seit kurzem auch die Winterstiefel, was mir tatsächlich Zeit spart. Denn ich kann währenddessen meine Schuhe anziehen und muss dann bei ihr nur noch die Klettverschlüsse richtig zu machen. Ok, ich muss drauf achten, dass der richtige Schuh an den richtigen Fuß kommt, aber die Trefferquote ist schon ziemlich hoch.
Und manchmal müssen wir halt in Winterstiefeln Zähne putzen, weil sie es kaum erwartne kann, loszukommen und dann halt schon mal die Stiefel anzieht. Während ich noch frühstücke.

Sie macht das Licht an und aus, schließt Türen, bringt Dinge in den Müll, hilft mir beim aufräumen und fängt an sich im Putzen zu üben (die Dusche ist ebenerdig, das passt prima).

Vor allem liegt es aber am Sprechen, dass das Kind schon so groß wirkt. Ich lag letztens neben ihr im Bett, habe drauf gewartet, dass sie einschläft und sagte zu ihr: „Mama ist kaputt.“ Da antwortet sie: „Ich auch ‚putt!“ Überhaupt hat sie sehr früh verstanden, dass man ich sagt, statt des eigenen Vornamens. Den sagt sie erst seit ein paar Tagen, dafür aber auch direkt fast korrekt. Und sie ist recht reflektiert. Wenn sie weint, sagt sie ein paar Minuten später: „Ich ‚weint!“ Und als sie letztens hinfiel, sagte sie nach dem Aufstehen: „Ich ‚fallt!“ Das finde ich schon ne reife Leistung in dem Alter.

Wir sind jetzt dann also bei 3-Wort-Sätzen und das sind ja wirklich schon richtige Aussagen. Beliebt ist nach wie vor: „Nein, du nicht!“, wenn man ihr unerbeten helfen will. Oder manchmal auch einfach so, wenn man unschuldig nebendran sitzt. Dazu der Anfang der Fragen-Phase: „Was (ist) DAS denn?“ In ungläubigem Ton vorgetragen. :D

Und gestern fragte sie mich im Keller: „Was machst du?“ und mir ist noch nie so bewusst geworden, wie groß sie tatsächlich schon ist.

Ansichten

Vor kurzem erschien das Buch vom gewünschtesten Wunschkind. In meiner Twitter-Timeline las ich Lobeshymnen und weil es um genau die Phase geht, in der wir grade stecken, nämlich der Autonomiephase, habe ich es mir ebenfalls bestellt.

Was soll ich sagen? Ich kan mich den Lobeshymnen nur anschließen. Noch habe ich es nicht fertig gelesen, aber schon es hat mir schon nach der Hälfte immer wieder die Augen geöffnet. Es ist so unsagbar hilfreich! Ich denke, ich habe mich bisher ganz gut geschlagen als Mutter, aber wir fangen ja grade erst an und ich glaube, es tut mir und dem Kind sehr gut, wenn ich nochmal mehr Verständnis zeigen kann.

Gestern habe ich auch angefangen, mir Sätze anzustreichen. Was ich normalerweise nie tun würde, aber diesmal erschien es mir wichtig und richtig. Ich habe auch dem Mann schon einiges vermitteln können. Am liebsten hätte ich, dass er es liest, aber dazu werde ich ihn wohl nicht bringen können.

Am allerliebsten hätte ich, dass meine Mutter es liest. Ich bin derzeit wieder froh, über die Entfernung, die zwischen uns liegt. Denn meine Mutter hat für die ganzen, meines Erachtens völlig normalen, Eigenarten des Kindes nur wenig Verständnis. Denn wir (also mein Bruder und ich) hatten ja sowas alles nicht. Wir hatten auch keine Trotzphase.
Da frage ich mich immer: Liegen da jetzt einfach 25 Jahre Verklärung zwischen? Oder hat sie einfach instinktiv so viel richtig gemacht? Zumindest in diesem Punkt. Denn dass wir das Kind zu selbstständigem Verhalten ermuntern, findet sie ja durchaus gut. Das hat sie bei uns auch gemacht.

Ich weiß es nicht.

Nur dass ich mir gestern beim Skypen mal wieder anhören durfte, dass wir das Kind nicht in den Schlaf begleiten, sondern sie einfach ins Bett legen und die Tür hinter uns zu machen sollen, das hat mich doch wieder etwas fuchsig gemacht. Ich habe dann laut und duetlich gesagt, sie möge es bitte akzeptieren, dass wir das nicht tun werden, sondern sie weiterhin so wie bisher ins Bett bringen werden. Das wollte sie nicht.

Ich verstehe nicht, was ihr Problem ist.

Sie hat damals zur Geburt gesagt, sie wolle sich nicht in unsere Erziehung einmischen. Haha.
Meine Schwiegermutter hingegen hat noch kein einziges Mal irgendwas in die Richtung gesagt. Die meint, wir müssten das selbst am besten wissen. Danke, genauso ist es richtig.
Zum Glück wohnt meine Schwiegermutter in der Nähe und meine Eltern weit weg. Das klingt fies, ich habe ja sonst auch ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber in diesem Fall ist es wirklich besser so.

Zwei Jahre!

Geliebtes Kind, zwei Jahre bist du nun schon bei uns und es waren die schönsten zwei Jahre meines bzw. unseres Lebens!

Auch in deinem zweiten Lebensjahr ist wieder viel mit dir passiert, auch wenn die Entwicklungen natürlich nicht mehr so ins Auge fallen, wie noch im ersten Jahr.

10 Tage nach deinem ersten Geburtstag konntest du laufen und ich staune immer noch darüber. Auch in der Zeit danach hat sich gezeigt, dass du motorisch wahnsinnig fit bist. Du kletterst sehr gerne (das hast du von Mama) und hängst dich wie ein Äffchen überall hin, wo es geht. Rutschen ist dein Liebstes und so hast du zum zweiten Geburtstag eine Rutsche von uns bekommen. Bis die aufgebaut war, hattest du eine harte Geduldsprobe zu bestehen. Geduld ist nicht so deins, aber das kann man in dem Alter wahrscheinlich auch nicht erwarten.

Reißverschlüsse sind gar kein Problem, du hältst den Stift beim Malen korrekt und auch Gabel oder Löffel sehen in deinen Händen schon ziemlich ordentlich aus.
Zum Geburtstag hast du ein sehr niedliches Holzpuzzle von den Großeltern bekommen, das kannst du mit ein bisschen (mehr) Hilfe tatsächlich auch schon legen.

Unerschrocken bist du außerdem. Du stürzt dich ohne zu zögern eine fünf Meter lange Röhrenrutsche hinunter. Machst auf dem Spielplatz alles nach, was die größeren auch machen. Kletterst die steile Treppe zum Dachboden hoch. Und wieder runter. Als letztens der Teppichverleger da war, bist du ohne Not hoch zu ihm und hast ihm bei der Arbeit zugesehen.

Bei Menschen, die nicht Mama, Papa oder babcia sind, brauchst du immer erst ein wenig, um aufzutauen, aber dann lässt du dich begeistert bespaßen. Hauptsache Action!

Zwei größere Veränderungen gab es im letzten Jahr. Anfang April sind wir in unser Haus gezogen und Mitte Mai habe ich dich endgültig abgestillt. Beides hast du besser mitgemacht als erwartet.

Mit dem Essen hast du es nicht so. Zwar bist du nicht ganz so krüsch wie deine Mutter als Kind, aber phasenweise isst du nur ziemlich geringe Mengen und du bist auch nicht daran interessiert, neues Essen auszuprobieren.

Das Schlafen ist seit dem Abstillen deutlich besser geworden. Abends haben wir jetzt wirklich Feierabend. Wir bringen dich abwechselnd ins Bett und für gewöhnlich schläfst du gegen 20 Uhr und meldest dich dann auch nicht mehr. Du schläfst des öfteren durch, es gibt aber auch oft noch Nächte in denen du jammerst oder sogar kreischend aufwachst. Gerne auch mehrmals. Den Grund dafür haben wir noch nicht gefunden, aber auch das wird wohl vorübergehen.

Den Wechsel in die neue Kita hast du gut mitgemacht. Morgens bist du noch etwas unsicher, aber mittags hole ich bisher immer ein sehr gut gelauntes Kind ab, das ist schon große Verbesserung zur alten Kita.

Vor etwa zwei Monaten ist endlich der Knoten zum Sprechen geplatzt. Du wiederholst alles, was wir sagen (auch Schimpfwörter, natürlich. Ähem.) und sprichst verlässlich in Zwei-Wort-Sätzen. Das ist einfach toll, jeden Tag machen wir wieder große Augen, was für neue Wörter du benutzt.
Besonders konnten wir jetzt am Wochenende staunen, denn du kannst jetzt bis 10 zählen. Das finde ich in dem Alter schon ziemlich bemerkenswert. Deinen eigenen Namen hingegen sagst du immer noch nicht, nichtmal eine Abwandlung davon. Dafür tauchte kürzlich das erste Personalpronomen auf: „Ich auch!“

Du bist eine Kasperliese, wie meine Mutter immer sagt. Eine kleine verrückte Maus. Du lachst sehr viel und sehr albern, wenn du nicht grade Dramaqueen spielen musst, machst Blödsinn und beobachtest unsere Reaktion. Abends erzählen uns der Mann und ich gegenseitig, was du wieder von dir gegeben hast. Das wird noch sehr lustig in den nächsten Jahren!

Kleidung ist nicht so deins. Auch in der neuen Kita bist du schon berüchtig für „Socken ausziehen“, gerne auch die Hose dazu. Auch zu Hause bist du eigentlich immer barfuß und es kann auch vorkommen, dass du bei 12°C Außentemperatur nur mit einer Windel bekleidet herumläufst. Gut, im Haus ist es natürlich etwas wärmer, aber so warm? Eigentlich nicht. Im Winter wirst du wohl oft Strumpfhosen tragen müssen. Aber auch zu sonstiger Kleidung, also z.B. ein Shirt über dem Body muss man dich meist geduldig überreden. Und Schuhe gehen nur, wenn du dich gründlich an sie gewöhnt hast. Ich habe dir bereits Winterstiefel gekauft, die du bisher nur angewidert angesehen hast.

Wir nennen dich gerne unser Hippiemädchen. Dazu passen deine langen (wirklich langen, jeder macht Bemerkungen darüber) braunen Locken, bei denen ich es bisher nicht übers Herz bringe, sie mal etwas in Form zu schneiden. Einen Friseurbesuch würdest du ziemlich sicher noch nicht mitmachen. Bisher behelfen wir uns mit Haarspangen (3-4 Stück), gelegentlich einem Zopfgummi und vielleicht versuche ich mich mal am Flechten.

Unser Hippiemädchen also. Unsere süße Maus, unser kleine Motte, unsere geliebte Tochter! Du bist das Beste, was uns passiert ist und wir sind jeden einzelnen Tag glücklich, dich bei uns zu haben!

Deine Mama, dein Papa!

Ein- und Umgewöhnung II – fertig

Nur fünf Tage hats gebraucht, dann war die Eingewöhnung in der neuen Kita beendet.

Am Montag bin ich mit ihr hin und saß dann eine gute Stunde mehr oder weniger tatenlos herum. Ok, ich hab ihr erklärt, dass sie jederzeit an das Tablett mit den Bechern und den kleinen Wasserkannen darf, um zu trinken bzw. dass sie immer die Erzieherin fragen darf. Ich glaube, sie hat es verstanden und mir wurde später auch gesagt, sie hätte gut getrunken und man würde jetzt auch nochmal eine extra Trinkpause machen.
Es war auch schön zu sehen, wie gut sich das Kind sich mit dieser einen Erzieherin versteht. Es ist zwar nicht ihre Bezugserzieherin, aber die, die morgens meist als erste da ist. Das Kind ist auch eine der ersten und bekommt so morgens extra viel Aufmerksamkeit, das finde ich eine schöne Sache.

Um kurz nach neun setzte sie sich erwartungsfroh an den Frühstückstisch und ich hab beschlossen, dass sie das ganz prima ohne mich kann. Ich hab mich verabschiedet und sie schien das auch völlig ok zu finden. Mittags bekam ich dann auch einen sehr positiven Bericht, musste aber nochmal darum bitten, dass sie um halb zwei geweckt wird, das kam das letzte Mal nicht an.
Übrigens war beim Abholen meine Schwiegermutter dabei, die außer uns ebenfalls die Erlaubnis hat, das Kind abzuholen und ich wollte sie schon einmal vorstellen und ihr zeigen, wo sie das Kind findet.

Gestern morgen war ich kaum eine Viertelstunde da, das Kind fuhr fröhlich auf einem kleinen Auto durch die Gegend und es war wieder ganz in Ordnung für sie, dass ich mich bald verabschiedet habe. Beim Abholen teilte mir die Bezugserzieherin mit, viele Kinder seien heute weinerlich gewesen, allerdings nicht dauerhaft, immer mal wieder habe sich auch was zum Lachen gefunden. Mein Kind war eben auch dabei. Ich weiß, dass sie aber gerne aus Solidarität mitheult.
Als ich in der Gruppe ankam, hüpfte sie fröhlich auf einem Hüpfpferd und, Wunder oh Wunder, ließ sich auch durch meine Ankunft überhaupt nicht dabei stören. Nachdem ich fast ein Jahr lang ein Kind abgeholt habe, das es kaum erwarten konnte, sich jammernd bis schluchzend in meine Arme zu werfen, ist das meines Erachtens ein sehr gutes Zeichen.

Heute Morgen dann der Härtetest. Ich habe eigentlich heute noch Urlaub, war mir aber sehr sicher, dass ich den nicht brauchen würde. Ich habe sie also heute Morgen verhältnismäßig flott abgegeben. Sie war nicht so richtig glücklich darüber, hat aber nicht geweint und mir dann nochmal mit der Erzieherin aus dem Fenster gewunken.
Zudem wird heute in ihrem LIeblingsspielraum (da sind z.B. die Puppen und die Kinderküche) eine Hochebene aufgebaut. Aber es ist ja Ausflugstag. Ablenkung dürfte es genug geben.

Ich meinte, man könne mich jederzeit anrufen, wenn etwas sei. Bisher ist das Handy ruhig.

Fünf Tage also nur. Ich köntne mir allerdings gut vorstellen, sich in zwei Wochen oder so nochmal was daran ändert und das Abgeben vielleicht mit Tränen verbunden sein wird. Wenn sie endgültig verstanden hat, dass sie jetzt dauerhaft in dieser Kita sein wird. Wir werden sehen.

Alles in allem bin ich sehr stolz auf mein großes Mädchen und froh, dass wir diesen Schritt gewagt haben.

Ein- und Umgewöhnung

Die neue Kita ist heute leider zu, ich kann also schon mal ein erstes Resümee der Eingewöhnung ziehen. Meine Infos sind allerdings fast alle aus zweiter Hand, da ja der Mann diese Woche mit ihr dort war.

Ich war ja überzeugt, dass sie das problemlos mitmachen würde und tatsächlich, es läuft prima. Gleich am ersten Tag, am Dienstag, blieb sie die gesamten sechs Stunden dort. Inkl. Frühstück, Morgenkreis, Geburtstag nachfeiern, Mittagessen und Mittagsschlaf. Der Mann war allerdings natürlich fast die ganze Zeit dabei. 

Nachdem er sie dort schlafen gelegt hatte, ist er nach Hause gegangen und ich habe sie dann abgeholt. Vermutlich ein bisschen fies, aber ich bin ja Fan von „ins kalte Wsser schmeißen“. ;) Sie war auch nur ganz kukrz verwirrt, als sie aufgewacht ist und ich bin dann auch bald darauf gekommen, um sie abzuholen. Sie hat übrigens nicht geweint beim abholen.
Lustig war noch eine Nachricht des Mannes, in der er aufzählte, was sie alles getan hatte, nämlich neben spielen vor allem essen. Brot, Geburtstagstorte, einen Teller Nudeln, und dazu zwei Monsterwindeln produziert.

Am nächsten Tag, dem Mittwoch, war ein Ausflug auf einen nahegelegenen Spielplatz geplant. Der Mann ging dorthin mit und wurde dann gegen viertel nach elf nach Hause geschickt. Das hat dem Kind offenbar nichts ausgemacht, mir wurde allerdings beim Abholen gesagt, sie habe quasi nichts gegessen (warum serviert man in einer Kita Krautsalat? Und den Grießbrei zum Nachtisch mochte sie auch nicht. Und auch kein Obst. Na gut.) und das Einschlafen habe etwas länger gedauert. Ihre Bezugserzieherin hat sich neben sie gelegt, bis sie schlief, das fand ich schon ziemlich gut.
Sie schlief übrigens noch, als ich ankam und ich habe darum gebeten, sie immer um halb zwei zu wecken.

Gestern ging der Mann kurz vorm Morgenkreis, auch hier ohne Probleme. Später erzählte man mir, sie habe einmal etwas geweint (nicht beim Abschied), sie ließ sich aber schnell wieder beruhigen. Beim Essen saß ein Junge neben ihr, der sich ihr offenbar ein bisschen verpflichtet fühlt (so drückte es die Erzieherin aus) und ihr immer wieder mal über den Arm gestrichen hat. Essen war wieder nicht so viel, was aber daran lag, dass schon wieder ein Geburtstag gefeiert wurde und sie sich entsprechend am Kuchen bedient hatte.

– Bevor jetzt jemand was denkt, es wird grundsätzlich in der Kita sehr auf gesunde Ernährung und nicht so viel Zucker geachtet, aber Geburtstage sind Ausnahmen und nun mal nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt. Mir ist es gleich, ich verwehre ihr Süßigkeiten bekanntlich nicht (alles in Maßen) und wenn ich weiß, sie hatte vormittags Kuchen, kriegt sie halt nachmittags nichts mehr. –

Sie wurde gerade angezogen, als ich ankam, wollte aber natürlich dringend zu mir und sich von mir fertig anziehen lassen.
Dann entdeckte sie einen kleinen Ball, der ganz dringend mit nach Hause musste und die Erzieherin meinte, kein Problem, sie kann ihn ja am Montag wieder mitbringen.

Dann bin ich dran mit eingewöhnen, ich habe drei Tage Urlaub, bin mir aber recht sicher, dass ich die nicht alle brauchen werde.
Der Mann meinte gestern noch, dass die eine Erzieherin fände, dass das Kind schon recht weit in ihrer Entwicklung sei und dass das mit der Eingewöhnung ja wirklich außergewöhnlich gut klappen würde, was sie auch direkt ins Entwicklungsheft geschrieben habe. Soso. Da ist man ja doch ein bisschen stolz. ;)

Einzige kleine Sache, die ich am Montag dringend ansprechen muss: Ich fürchte, das Kind trinkt nicht genug bzw. hat nicht genug Gelegenheit zum Trinken. Sie verlangt beim Abholen immer noch recht vehement nach „‚assa!“ und saß wohl gestern direkt als erste am Frühstückstisch, weil sie so Durst hatte. Leider haben die Kinder dort nicht, wie in der alten Kita, wo sie (theoretisch, es hat nicht immer geklappt) jederzeit drauf Zugriff hatte. Ich hoffe, dass sich eine Lösung finden wird.