II: 3+4

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So. Nun sollte es eindeutig sein. Und auch der Mann glaubt mir jetzt endlich wirklich. ;) Laut NFP ist der Termin der 6.8. Es wirklich noch sehr früh.

Ich hab es noch nicht so wirklich realisiert, aber immerhin schon mal einen Frauenarzttermin ausgemacht, für den 15.12. Abends ist die Weihnachtsfeier, das nenne ich mal ne Mischung. Aber zur Not nehme ich halt „Antibiotika“. Von daher ist es gar nicht so schlecht, dass ich morgens später komme, weil ich zum Arzt muss.

Ich bin auch überlegen, wie ich das mit den Vorsogen mache. Eigentlich wollte ich diesmal eine reine Hebammenbegleitung, aber meine neue Frauenärztin ist so nett, da bin ich jetzt irgendwie von abgekommen. Eine Hausgeburt käme diesmal nicht mehr in Frage und auch das Krankenhaus wird ein anderes sein, eines, das zwar wieter weg ist, aber viel Wert auf Natürlichkeit und wenig Eingriffe legt. Einem Geburtshaus sehr nah, wie man mir berichtete.

Nun, es heißt abwarten. Und hoffen. Ich schwanke zwischen Nervosität und Entspannung. Und mithibbeln bei meiner Freundin, die grade ebenfalls wieder im ersten ÜZ steht. Nachdem wir das letzte Mal schon fast exakt zeitglich schwanger waren.

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ÜZ II 1 – ES+10 bzw. 11. : Ein Schuss, ein Treffer

Es sieht tatsächlich so aus. Nachdem ich im Prinzip eine Woche lang rumgehibbelt habe und mein Bauchgefühl mir immer stärker sagte, dass es geklappt hat, während gleichzeit natürlich der Kopf alles zu relativieren versuchte, hab ich gestern das bewährte PreSense Doppelpack gekauft.

Und nachmittags getestet. Wider besseren Wissens. Eigentlich bin ich keine Frühtesterin, aus gutem Grund. Zwar kann ich danke meiner kurzen Hochlage schon relativ früh testen, aber ES+10 und dann auch noch nachmittags? Aber ich hab es nicht mehr ausgehalten. Erst war da auch nix. Aber dann, ein Hauch. von Strich. Eine Verdunstungslinie?

Ich schicke das Bild meiner Freundin, die überzeugt ist, einen zweiten Strich zu sehen. Sie dreht den Kontrast hoch. Ja, das ist was.

Ich bin relativ indifferent, sage erstmal nichts weiter dazu und beschließe, am nächsten Morgen zu testen. Mit Morgenurin sollte doch was zu sehen sein.

Gesagt, getan. Beim zweiten Kind ist man schon etwas weniger feierlich und so ging ich halb angezogen ins Schlafzimmer, wo der Mann das Kind zum Aufstehen zu überreden versuchte und fragte ihn, ob er einen zweiten Strich sähe. Erst: „Nein. Da ist kein Strich. Nein nein.“ Dann: „Ach, du meinst den da in der Mitte? Aber der ist doch viel zu schwach? Nee, ich glaub da nicht dran.“

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Er fragte trotzdem nach dem potentiellen ET und ich versprach ihm, noch einen digitalen Test zu kaufen. Damit er es quasi schwarz auf weiß hat.

Mein Bauchgefühl und ich sind uns aber sicher. Ich bin wieder schwanger. Und das gleich im ersten Versuch!

ÜZ II – Hibbelgedanken

Bisher war das mit der Hibbelei nur eine Art halb (un)ausgesprochener Konsenz.
Gestern erfuhr der Mann allerdings, dass sein Vertrag (eigentlich auf ein Jahr befristet, Entfristung aber nur Formalie) zeitnah, also in den nächsten Wochen entfristet wird. Er ist grade mal zwei Wochen im neuen Job, hat sich dort aber schon einen Namen gemacht und das erste Gehalt ist auch schon da. *ka-ching* kann ich nur sagen.

Und so sagte er gestern: „Dann können wir die Kinderproduktion ja auf die nächste Stufe setzen.“ Ja gut. Das haben wir ja letztlich schon gemacht, aber jetzt ist es halt offiziell.

Klar, dass mein Kinderwunsch prompt gar nicht mehr soo riesig ist, ein Kind reicht doch auch, geht ja grade alles recht gut mit Madame, trotz gelegentlicher Autonomie.

Aber nein, natürlich wollen wir ein zweites Kind, da gibts nichts dran zu rütteln.

Momentan stehe ich ca. 4 Tage nach Eisprung. Zeitlich hätte der S*x besser passen können, aber naja. Man wird sehen.

In diesem Zylus wäre es eh eine Win-Win-Situation. Entweder ich werde schwanger, dann juchhu, aber wenn nicht, muss ich mir wenigstens wegen diverser Weihnachtsfeier und dem dort fließenden Alkohol keine Gedanken machen. Tatsächlich bin ich sehr hin- und hergerissen. Nicht, weil ich so gerne Alkohol trinke, aber es würde halt auffallen, wenn ich bei der Firmenfeier nichts trinken würde. Und es wäre einfach auch noch zu früh, um was zu sagen.

Naja, abwarten. In 10 Tagen weiß ich mehr.

Überhaupt muss ich ja auch erstmal hoffen, dass meine Hochlage lang genug sein wird. Vielleicht wird das alles gar nicht so einfach, wie ich es mir ausmale…

ÜZ II – 1

Tja. Es geht wieder los.

Nachdem der Mann mich sehr lange vertröstet hatte (eigentlich bloß ein halbes Jahr, aber es kommt einem ja immer länger vor) und ich mich auf einen Hibbelbeginn nicht vor Ende Januar eingestellt hatte (mit leiser Hoffnung auf Dezember), sah das gestern plötzlich ganz anders aus.

Es ist vor wenigen Wochen ein wichtiger Wandel in unserem Liebesleben eingetreten. Der Vaginismus, unter dem ich seit eigentlich immer litt, ist mehr oder weniger verschwunden, weshalb plötzlich sehr viel mehr Dinge möglich sind. Das freut uns beide sehr und so kam es, dass gestern gewisse Aktivitäten, wie immer ohne Verhütung, dann plötzlich ganz besonders „unverhütet“ waren.

Unerwartet. Ich fragte ihn noch, ob er weiß, was er da tut. Später fragte er, ob ich grade fruchtbar sei. Ich meinte ja, und antwortete: „Na dann. Ist doch gut!“

Ja, das ist bei uns immer alles sehr liebevoll. ;)

Jedenfalls, wir sind wohl wieder im Hibbelmodus. Also ich. Er lässt sich überraschen.
Vom Zeitpunkt im Zyklus her wäre es wahrscheinlich nur heute und morgen besser gewesen. Und ich versuche meinen Kopf auf andere Gedanken zu bringen. Und auch nicht zu überlegen, wie ich das mit der Firmenweihnachtsfeier dieses Jahr mache, sollte es tatsächlich geklappt haben.