Der Mittwochs-Fluch

Gestern abend fiel mir ein merkwürdiger Umstand auf. Schlechte bis sehr schlechte Nachrichten erhalte ich immer Mittwochs.

Von abgesagten Hochzeiten über Unfälle (mit Todesfolge) bis hin zu Todesfällen. Immer Mittwochs.

Grundsätzlich mag ich den Mittwoch ja, es ist Bergfest, abends ist Chor und ich bin sogar an einem Mittwoch geboren.

Aber hin und wieder erhält man dann einen dieser Anrufe, die man niemals erhalten möchte, doch man kann nichts dagegen tun.
(Leute mit Depressionen o.ä. lieber nicht weiterlesen)

Continue reading „Der Mittwochs-Fluch“

One lesson per day #10

Samstag: Die Hauptcharaktere aus Spongebob Schwammkopf basieren auf den sieben Todsünden.
Sonntag: In Russland gibt es eine Hirschart, die regelrechte, aus dem Maul ragende, Vampirzähne hat. Die Hirsche ernähren sich von Flechten.
Montag: Die Raiffeisenbanken haben ihren Namen vom Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
Dienstag: Wie man eine Business-Präsentation erstellen. Mit Mood Images und Icons und so nem Kram. *schauder*
Mittwoch: Aus einem Punk-Song kann man auch einen Folk-Song machen. Faszinierende Sache!
Donnerstag: Der neue Papst Franziskus ist seit 913 (damals Papst Lando) der erste, der einen neuen einzelnen Papstnamen angenommen hat.
Freitag: Es gibt eine ungarische Stadt namens Papa. Das Pendant dazu, Mama, liegt in Russland.

One lesson per day #9

Samstag: Die Ersatznahrung für Ameisenbären in Zoos besteht aus über 20 verschiedenen Zutaten, darunter Quark und Torf.
Sonntag: Aus Algen kann man Kraftstoff herstellen und damit sogar ein Modellflugzeug antreiben. Man erhofft sich, in Algen die Lösung unserer Energieprobleme zu finden.
Montag: An diesem Tag hatten wir sehr dichten Nebel und dazu Raueis. Dieses entsteht oft bei hohen Windgeschwindigkeiten und Temperaturen von -2 bis -10°C aus unterkühlten Nebelwassertröpfchen. Das Eis ist dann eher körnig oder schwammartig.
Dienstag: Deutsche Stecker lassen sich in Südkorea problemlos verwenden.
Mittwoch: Es gibt Menschen, die kennen Gollum nicht. Also Menschen in Deutschland.
Donnerstag: Das Prinzip der Kettensäge existiert schon seit 1830. Damals aber noch als handbetriebene Knochensäge.
Freitag: Der englische/amerikanische Begriff für Studentenverbindungen ist „The Greek Life“, abgeleitet von den griechischen Buchstaben, mit denen die Verbindungen bezeichnet werden.

One lesson per day #8

Samstag: James Bond wurde in Wattenscheid geboren. Ok, ich glaube, das hatte ich schon mal gehört, aber hätte man mich gefragt…
Sonntag: Gelernt, wie man eine Herzchenferse strickt. :)
Montag: Im Rheintal gab es nach dem Ersten Weltkrieg für einige Jahre einen Freistaat namens „Flaschenhals“. Der „Staat“ entstand durch einen Vermessungsfehler, der wiederum die flaschenhalsartige Form bedingte. Den Freistaat an sich hatte der damalige Lorcher Bürgermeister ins Leben gerufen.
Dienstag: Besonders tiefe Bässe werden Oktavisten genannt. Sie haben jedoch kein oberes Register und kommen auch nur in den Chören der russisch-orthodoxen Kirche vor.
Mittwoch: False friend im Italienischen: „visitare“ wird nur im Sinne von besichtigen verwendet, wie eine Kirche besichtigen. Besuchen, z.B. einen Freund besuchen heißt „trovare“, was aber auch finden bedeutet. – Solche wichtigen Sachen lern ich erst 8 Jahre nachm Abi. *kopfschüttel*
Donnerstag: Sido hat ein eigenes Tattoo-Studio namens „Ich und meine Katze“.
Freitag: Es gibt Opern auf klingonisch. *kopfschüttel*

One lesson per day #7

Samstag: Rhythmen mit einer Periodenlänge von ca. 24 Stunden nennt man circadiane Rhythmen. Längere Rhythmen werden infradian genannt.
Sonntag: Die Fläche der Gewässer von Hamburg ist zusammengenommen so groß wie die Fläche von Lüneburg.
Montag: Das Glas, welches für Augenprothesen verwendet wird, wird mit Hilfe von Kryolith, einem seltenen Mineral, getrübt. Kryolith wurde zuerst in Grönland gefunden. Die weiteren Vorkommen sind über die ganze Welt verstreut.
Dienstag: Das Backfill-Prinzip bei Werbeflächen. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. ;-)
Mittwoch: Eine Eselsbrücke für die halben und ganzen Pausen in der Partitur: Ganze Schinken hängen, halbe Schinken liegen. Und so sehen die aus (Bild rechts)
Donnerstag: Der Ausdruck „to bowdlerise“ stammt von Thomas Bowdler ab und bezeichnet eine prüde Medienzensur. Besagter Bowdler hat vor allem die Shakespeare-Bücher „bereinigt“. Das ist nur deshalb so interessant, weil in der Thursday-Next-Reihe von Jasper Fforde sogenannte Bowdlerisierer vorkommen. Ich dachte immer, diese seien eine Erfindung des Autors, dass es da eine Entsprechung gibt, weiß ich nun also auch.
Freitag: Die Punkt vor Strichrechnung ist eine Konvention, also eine allgemeine Übereinkunft, dass das so gerechnet wird und nicht andersrum.

One lesson per day #6

Samstag: Die längste Schneckenart wird bis 91cm lang. Urks.
Sonntag: Die Person, die eine offzielle Urkunde unterschreibt und bestätigt, heißt Urkundsperson. Diese können sein: Notar, Rechtsanwalt, Standesbeamter.
Montag: Scampi und Garnelen sind nicht dasselbe. Scampi sind Krebse, Garnelen gehören zu den Hummerartigen.
Dienstag: Die englische Vokabel „thrive“ bedeutet florieren, gedeihen. Die Vokabel „thrift“ bedeutet einerseits Sand-Grasnelke, andererseits Sparkasse.
Mittwoch: Das offzielle Wort für Spendenquittung lautet Sammelzuwendungsbescheinigung. Warum auch immer.
Donnerstag: Das Glas, das bei vielen Smartphones, Tablets u.ä. verwendet wird, ist besonders verdichtet und bruchfest und heißt Gorilla-Glass.
Freitag: Es gibt sogenannte Strahlenkaries. Diese entsteht, wenn bei Tumoren im Bereich von Kopf und Hals dieser bestrahlt wird und dabei die Speicheldrüsen angegriffen werden. Die wichtige remineralisierende Wirkung des Speichels wird dadurch eingeschränkt und auch perfekte Mundhygiene kann dann Karies nicht verhindern.

One lesson per day #5

Samstag: Endlich gelernt, warum eine zu kurze Hochlage (die Zeit zwischen ~Eisprung und Menstruation) eine Schwangerschaft quasi unmöglich macht. Das befruchtete Ei braucht eine ganze Weile, bis es in die Gebärmutter gewandert ist und sich eingenistet hat. Wenn die Hochlage zu kurz ist (der Gelbkörper ist dann „ausgelaugt“ und produziert kein Progesteron mehr), wird die Eizelle von der beginnenden Regelblutung ganz einfach rausgespült. Und schon wars nix.
Sonntag: Kaneel ist ein niederdeutsches Wort für Zimt. Begegnete mir auf einer Flasche Merlot. Als ob da nicht schon genug Quatsch draufstünde.
Montag: Ich bin zu alt, um um halb vier ins Bett zu gehen.
Dienstag: Das Lied „Blau blüht der Enzian“ von Heino geht über drei Oktaven.
Mittwoch: Es gibt nicht nur Fantasy Football, sondern auch Fantasy Baseball. Das ganze ist vergleichbar mit Tipp Kick für Fußball.
Donnerstag: Joker: Der Code, mit dem vor allem Flughäfen und Fluglandeplätze abekürzt werden, heißt IATA-Code. Das steht für Internatioal Air Transport Association.
Freitag: Chorea, wie zb. in Chorea Huntington, bezeichnet eine Krankheit im Gehirn, die sich durch unwillkürliche Bewegungen des Gesichts, der Gliedmaßen und des Rumpfes manifestiert.

One lesson per day #4

Samstag: Der Vater von Frida Kahlo, Guillermo Kahlo, war Deutscher und hieß eigentlich Wilhelm Kahlo.
Sonntag: Frida Kahlo hatte eine Menge Affären, unter anderem eine mit Trotzki.
Montag: Beziehungen, die auf Sex ohne weitere Verpflichtungen basieren, werden „Casual Dating“ genannt.
Dienstag: Der 2. Konjunktiv 2. Person Singular von brennen ist brenntest. Der 2. Konjunktiv 1. Person Singular von fechten ist föchte. Der Imperativ Singular von fechten ist ficht!
Mittwoch: Der Ausdruck „Muhme“ bedeutet Schwester der Mutter. Die Tante hingegen ist die Schwester des Vaters. Strenggenommen ist es in jedem Fall falsch, Muhme zur Schwester des Vaters zu sagen.
Donnerstag: Auf dem Oralppass in Graubünden in der Schweiz steht der Nachbau eines holländischen Leuchtturms. Der weist darauf hin, dass in der Nähe der Rhein entspringt, der dann über 1000 km weiter nördlich in die Nordsee mündet.
Freitag: Der Porno, aus dem der berühmte Satz „Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“ stammt, heißt „Achtzehneinhalb“.

One lesson per day #3

Samstag: Der Mörder von Martin Luther King hieß James Earl Ray. Der Mord fand an einem 4.4. statt. Das jahr hab ich vergessen. Martin-Luther-King-Day ist am 18.01.
Sonntag: Auch wenn es im Film den Anschein hat, es gab zur Zeit der Sklaverei keine Kampfform namens „Mandingo“.
Montag: Die Energie von zwei Bananen reicht für ein 90-minütiges intensives Training. Ich weiß aber nicht, wie intensiv intensiv ist.
Dienstag: -2°C reichen aus, um mit der Zunge an einer Aluminiumstange festzukleben. Für eine Stahlstange muss es immerhin 6°C kalt sein.
Mittwoch: Es gibt Menschen, die riechen nach Liebstöckel. Finden sie selbst jedenfalls.
Donnerstag: Joker: Indiumoxid ist der Name mehrerer chemischer Verbindungen zwischen Indium und Sauerstoff. Wer hätte es gedacht.
Freitag: Meinem Chef zufolge wurden Salzstangen früher mit sogenanntem Saline-Salz bestreut. Das war weiß und rundlich statt durchsichtig und eckig.

One lesson per day #2

Samstag: Kurz vor Ende des 19. Jhdts. gab es den sogenannten Stromkrieg zwischen Thomas Alva Edison (Verfechter des Gleichstroms) und George Westinghouse (Verfechter des WEchselstroms). Letzterer gewann schließlich.
Sonntag: Leberwurst heißt auf Polnisch pasztetowa (gesprochen paschtetowa).
Montag: Wenn man das aktuelle Fenster mit der Maus hin- und herschüttelt, werden bei Windows 7 alle Fenster bis auf eben dieses minimiert.
Dienstag:Olivia Jones ist 2,07m groß. Hehe!
Mittwoch: Das „C“ ganz vorne im ersten System eines Notenblattes bedeutet 4/4-Takt. Mein ganzes verdammtes Chorleben (immerhin fast 20 Jahre) dachte ich, das beziehe sich auf ein Nichtvorhandensein von Vorzeichen! Pustekuchen.
Donnerstag: Die Leber eines gesunden Menschen wiegt etwa 1,5 – 2 Kg.
Freitag: Joker: Ich hab was über kretische Säulen gelernt: Diese verjüngen sich von oben nach unten und werden unten mit einer flachen Platte und oben mit einem Wulst und einer weiteren Platte abgeschlossen.