Warten – nicht mehr lange (40+2)

Nun, da ich über Termin bin, darf ich alle zwei Tage bei Frau Doktor antanzen. Was höchstens aufgrund der Nachmittagstermine ein bisschen unpraktisch ist, aber es lässt sich alles regeln.

So war ich also gestern wieder dort. Die coolste Arzthelferin der Welt führte das übliche Prozedere durch und schloss mich ans CTG an. Das Baby müssten wir mal aufwecken, meinte sie, was auch gelang. Außerdem stellte sie „eine leichte Wehenbereitschaft“ fest. Will sagen, die Wehenlinie war nicht mehr so flach wie ein Brett. Gespürt habe ich davon nicht wirklich was, aber immerhin.

Dann musste ich eine Weile auf meine Ärztin warten, aber ich hatte ein erfreulich gutes Buch dabei, von daher kein Problem.

Als sie kam, meinte sie, sie würde gerne mal nach dem Fruchtwasser schauen. Gesagt getan. Es stellte sich im US heraus, dass das Fruchtwasser nun tatsächlich deutlich weniger wird, nur mehr Pfützen und auch die Plazenta ist ziemlich eindeutig verkalkt. Für einen Tag über Termin sind das wohl schon recht eindeutige Übertragungsanzeichen. Eine ganze Woche lässt sich mich so definitiv nicht mehr rumlaufen.

Die Tastuntersuchung ergab leider nichts neues. Der Muttermund ist weiterhin recht weit hinten und zu. Sie hätte sich gerne die Farbe vom Fruchtwasser angeschaut, aber da war nichts zu machen.

Da die Herztöne auf dem CTG weiterhin super sind, hat sie mich für morgen nachmittag wieder einbestellt.

Ich schätze, da entscheidet es sich dann. Ich rechne derzeit damit, dass sie mich spätestens Freitag zur Einleitung schickt, falls sich bis dahin nichts von selbst tut.

Im Großen und Ganzen wäre das ok für mich, einfach, weil es so absehbar wird. Meine größte Sorge ist, dass die Einleitung nicht funktioniert und man letztlich doch einen KS machen müsste. Gleichzeitig hab ich das Gefühl, dass mein Körper nur einen kleinen Anschubser braucht.

Ich warte ab. Derzeit bin ich so entspannt wie die meiste Zeit. Wehenmäßig tut sich nichts, bis auf den üblichen harten Bauch.

Meine zweites favorisiertes Geburtsdatum ist übrigens der 9.8. Also morgen. Und wer weiß!

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Wöchentlicher Statusbericht XXXVII

Wie weit bin ich: 40+0
Bauchumfang: am Bauchnabel 112 cm.
Gewicht: 73 kg
Das war schön: Ich hab den ET erreicht! Juchhu! Ansonsten Wartestellung. Das Wetter wird endlich besser. Und es ist nicht der 5.8. geworden. :D
Das war doof: Warten brüten warten. Der Mann will gewisse Dinge nicht mehr. Körper ist laut Tastuntersuchung doch nocht nicht so geburtsbereit wie ich dachte.
Ich vermisse: Nichts.
Heißhunger auf: Nichts.
Wehwehchen/Symptome: Sodbrennen. Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Stärkere Senkwehen und Übungswehen.
Ich freue mich: über jeden Schmerz. Und wenn es endlich überstanden ist. Wenn wir endlich die Geburt verkünden können.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Elternzeitantrag, naja, nicht geschrieben, aber angefangen.

WMDEDGT August 2017

Die Nacht ist gewohnt unruhig. Wie überhaupt fast alle der letzten Nächte. Ich wälze mich herum (immer schön übers schmerzende Kreuzbein und der Bauch wurde ja auch nicht kleiner in den letzten Wochen), plage mich mit Sodbrennen (diesmal in der schmerzhaften, nicht der brennenden Variante) und träume zwischendurch Blödsinn. Gegen halb eins muss ich mal aufs Klo. Das Kind jammert im Schlaf.
Später schlafe ich dann doch noch. Plötzlich ist es viertel vor sieben. Um zehn nach sieben gehen unsere Rolläden hoch. Das Kind wird auch wach. Der Mann kümmert sich um sie. Ich höre zu, wie er sie wickelt und anzieht. Ausnahmsweise geht alles ohne großes Drama von statten und ich bin sehr verliebt in die beiden.

Das Kind kommt vorbei und sagt mir Hallo, dann gehen sie runter frühstücken. Um halb acht quäle ich mich auch aus dem Bett. Wie mittlerweile jeden Morgen habe ich ziemliche Kreuzbeinschmerzen. Klo, Waschen, Anziehen, runtergehen, Frühstück für mich machen.

Der Mann beschließt, dass er Bewegung braucht und verabschiedet sich um acht für einen Gang in den Park. Als ich fast fertig bin mit Essen, steht das Kind plötzlich so komisch ruhig da. Gut, dann gehen wir erstmal wickeln. Zähneputzen ist ja auch noch nötig. Und eine Runde Haarebürsten. Oben möchte das Kind sich lieber verstecken, aber ich schaffe es doch noch, sie zu überreden.

Dann mache ich die Betten. Sie versteckt sich mit diversen Kuscheltieren unter ihrer kleinen Bettdecke und ich muss da zu singen: „$Kind, Bär, Kikaninchen und Löwe sind verschwunden…“ Ein ganzer Sermon.

Ich hatte am Tag zuvor die Betten neu bezogen. Ein Teil der Bettwäsche ist schon gewaschen und größtenteils trocken, heute kommt der Rest an die Reihe. Im Keller hilft mir das Kind, die Wäsche in die Waschmaschine zu packen. Dann darf sie Waschpulver einfüllen und die Maschine anstellen. Zwei Spannbettlaken von gestern sind noch nicht ganz trocken. Ich nehme sie mit nach oben und hänge sie auf die Terrasse. Ganz eventuell bleibt es heute wieder trocken. Absolute Ausnahmetage zur Zeit.

Das Kind und ich spielen Arzt. Und Verstecken. Außerdem fahren wir mit dem Auto, dem Schiff, der Eisenbahn. Dann klingelt es, der Papa ist wieder zurück. Ich gehe nochmal nach draußen. Ich will den Sandkasten überprüfen. Tatsächlich, der viele Regen in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass das Wasser regelrecht darin steht und das trotz Abdeckung. Ich fange an, das Wasser rauszuschöpfen und muss das Kind davon abhalten, ihre Füße darin zu baden. Sie beschließt, im Garten zu „arbeiten“. Komischerweise braucht sie dafür Wäscheklammern. Ich frage lieber nicht nach.

Um halb zehn macht der Mann sich nochmal auf den Weg. Im Briefkasten lag gestern eine Benachrichtigung über ein Päckchen. Ich vermute, dass es meine Stillkugeln sind.

Unterdessen ist die Waschmaschine fertig. Wieder hilft mir das Kind, die Wäsche rauszuholen und verliert dabei im Wäschekorb irgendeinen Deckel, den sie mit sich rumgeschleppt hat. Ich verspreche ihr, dass wir den wiederfinden. Einen Teil der Wäsche hänge ich im Keller auf, den Rest auf der Terrasse. Der Deckel findet sich auch wieder. Das Kind ist begeistert.

Wieder steht der Mann vor der Tür. Tatsächlich hat er das Päckchen mit den Stillkugeln dabei. Das Kind überreicht es mir stolz. Wir machen alle ein Päuschen, das Kind darf noch kurz iPad gucken, dann bringt der Mann sie ins Bett.
Gegen elf geht er zu den Nachbarn rüber, dort muss eine Pumpe gereinigt werden und Hilfe ist immer gut.

Ich beschließe diesen, Beitrag zu beginnen.
Als nächstes steht die Vorbereitung des Mittagessens auf dem Plan. Heute gibt es Mangold-Lachs-Lasagne.

Gegegn 12 Uhr fange ich also an zu kochen. Es ist ein bisschen wenig Mangold, dafür gibt es umso mehr Lachs. Außerdem Mozzarella. Die Bechamelsauce wird klumpig, wie immer. Ich hab einfach kein Händchen dafür.

Als ich wieder ins Wohnzimmer komme, sehe ich, dass der Mann Ghostbusters im Fernsehen gefunden hat. Die gehören zu unseren gemeinsamen LIeblingsfilmen und wir können sie immer wieder ansehen. Eigentlich halte ich nichts vom Fernsehen tagsüber, aber naja.

Um viertel vor eins höre ich oben die Tür gehen. Das Kind hat ausgeschlafen und kommt die Treppe runter. So ist es mir am liebsten, weil sie dann meist ganz gut drauf ist. Wecken aus dem Mittagsschlaf ist immer keine so schöne Sache.

Essen möchte sie außer Banane nichts. Der Mann gibt ihr außerdem zwei Scheiben Wurst. Blöde Idee, sie isst die nie auf.

Wir essen die Lasagne. Dann tragen wir ein paar Kämpfe aus, weil das Kind einerseits gerne sofort zu Oma möchte, andererseits noch eine frische Windel braucht und drittens außerdem noch ganz dringend diverse Sachen spielen möchte. Eine gefühlte halbe Stunde heißt es: „Aba wir müssen noch verstecken/Hallihallo singen/hüpfen.“

Schließlich ist es geschafft. Der Mann fährt das Kind zu seiner Mutter. Ich räume ein wenig auf. Und beschließe mir den zweiten Ghostbustersfilm anzusehen. Der Mittagsschlaf kann noch warten. Ein Eis gibt es auch noch.

Mittagsschlaf von viertel nach drei bis viertel nach vier. Vorher übe ich noch die tiefe Hocke. Allmählich möchte ich das Kind doch mal rauslocken, weshalb ich nach dem Mittagsschlaf einen Chai-Tee trinke. Der Glaube versetzt Berge.

Übrigens möchte ich, so passend es für diesen Beitrag wäre, heute kein Baby bekommen. Heute haben schon viele Leute in meinem Umfeld Geburtstag und außerdem gefällt mir das Datum nicht. Ich bin bescheuert, ich weiß. Bisher tut mir das Baby den Gefallen und bleibt noch drin.

Wäsche abhängen ist angesagt. Ich betrachte den Sandkasten, der nun schon ein klein wenig trockener ist. Der Himmel wird aber schon wieder verdächtig dunkel. Was für ein Sommer…

Es beginnt wider Erwarten nicht zu regnen. Ich gammle etwas rum und lese meine Twitter-Timeline und meine Blogroll nach.

Schwiegermutter ruft an und berichtet offenbar vom sehr ausführlichen und erfolgreichen Spielplatzbesuch mit dem Kind. Außerdem bekommen wir sie wohl gebadet zurück, sehr praktisch!

Der Mann macht sich was zu Essen und fährt um 18 Uhr los, das Kind abzuholen.

Die beiden kommen etwa eine halbe Stunde später zurück. Das Kind geht grußlos an mir vorbei und macht sich dran, die Tüte mit den Klamotten auszupacken, die die Oma ihr mitgegeben hat. Darin unter anderem eine Dose blaue Knete. Ich bin nicht ganz so begeistert. Wir haben super selbstgemachte Knete, diese künstliche gefällt mir weder vom Geruch noch von der Konsistenz her. Das Kind krümelt 20 Minuten lang den Esstisch und ihre Duplosteine voll. Dann nimmt der Mann sie mit, um sie bettfertig zu machen. Es artet mal wieder zu einem Kampf aus, was meines Erachtens nicht hätte sein müssen.

Ich bin dann dran, das Kind zum Schlafen zu bringen. Wir gucken uns sehr ausführlich eines ihrer Wimmelbücher an. Am Schluss lobt sie mich. :D

Sie lässt die Rolläden runter, dann mache ich das Licht aus. Ich singe noch drei Lieder und lese etwas in meinem E-Reader, bis sie gegen 20 Uhr schläft.

Im Wohnzimmer duftet es nach Popcorn, da kann ich nicht widerstehen. Um halb neun mache ich mir aber doch Abendessen.

Wir gucken Leichtathletik WM. Ich schreibe kurz mit einer Freundin, die sich nach dem Stand der Dinge erkundigt und sie rät mir, früh ins Bett zu gehen.

Na, mal sehen. Wir haben noch Pläne für heute Abend!

Gute Nacht!

Warten (39+4)

Nun sitze ich tatsächlich hier, drei Tage vor ET und warte. Und brüte. Und warte.
Nie hätte ich gedacht, so weit zu kommen. Ich war ziemlich sicher, auf jeden Fall ein Julikind zu bekommen. Das ist jetzt auf jeden Fall ausgeschlossen.

Mir geht es im Großen und Ganzen ziemlich gut. Meine Reichweite (zu Fuß) beschränkt sich auf Kita hin und zurück und da beklagt sich der Bauch schon hin und wieder. Abends habe ich kräftige Senkwehen in den Oberschenkeln, die dabei ziemlich krampfen.
Das Baby wühlt eifrig in meinem Bauch herum, macht aber weiter keine Anstalten rauszukommen.

Anfang der Woche hatte ich so gar keine Lust mehr. Ich hatte Schmerzen und konnte kaum laufen. Die Schmerzen waren aber doch nur ein Muskelkater und wenn ich derzeit ohne Rückenschmerzen habe, bin ich doch immer noch ziemlich beweglich.

Die letzte Nacht war gut, ich habe ganz wunderbar geschlafen, die drei Nächte davor hatte ich mich stundenlang hin- und hergewälzt. Zum Glück habe ich immer Gelegenheit, ein Mittagsschläfchen einzulegen.

Verabredungen habe ich keine mehr. Ich habe auch kaum das Bedürfnis danach. Das Kind ist heute zum zweiten Mal diese Woche nachmittags bei der Oma. Es ist sehr angenehm für mich, aber tatsächlich langweile ich mich auch phasenweise.

Heute hat mich kurz die Putzwut gepackt und ich hab die Dusche mal gründlich gesäubert und andere Dinge, die mir so unter die Hände kamen. Längeres Stehen geht nicht mehr, ich bekomme ziemlich schnell Rücken- und auch Bauchschmerzen.

Hin und wieder habe ich ein verdächtiges Ziehen im Bauch, aber es löst sich dann doch immer in Wohlgefallen auf, wenn ich auf die Toilette gehe.

Ich esse Datteln, trinke Himbeerblättertee und übe die tiefe Hocke. Ich glaube, dass das durchaus alles was bringt. Morgen vormittage habe ich wieder Vorsorge bei meiner Frauenärztin und ich bin gespannt, ob ich sich ganz eventuell was getan hat. So richtig glaube ich aber nicht dran.

(Wer weiß, am Ende übertrage ich noch eine Woche. Als Ausgleich für die verkürzte Schwangerschaft beim letzten Mal. ;) )

Komm raus, Baby, wir können es kaum erwarten, dich kennenzulernen!

Wöchentlicher Statusbericht XXXVI

Wie weit bin ich: 39+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 110 cm.
Gewicht: 72,5 kg
Das war schön: Zwei gute Nächte. Nette Besuche. Ärztin ist sehr zufrieden. Kopf vom Baby ist sehr weit unten und alles schön weich.
Das war doof: Hab es letzte Woche schon nicht mehr zum Yoga geschafft. Das Kind ist anstrengend, motzig, renitent und schmollt viel. Letzte Nacht war sehr schlaflos. Muskelkater. Gewissen Aktivitäten machen keinen Spaß mehr. Ich hab keine Lust mehr aufs Schwangersein.
Ich vermisse: Nichts.
Heißhunger auf: Nichts.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen. Stärkere Senkwehen und Übungswehen.
Ich freue mich: auf die Geburt. Hoffentlich nicht mehr allzu lange warten.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Mit Krankenkasse telefoniert. Klinikkoffer fertig gepackt. Bauchfotos gemacht.

Wöchentlicher Statusbericht XXXV (2)

Wie weit bin ich: 38+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 108 cm.
Gewicht: 71,5 kg
Das war schön: Super Kontrolle im Krankenhaus. Positive Vorsorge. Das Baby hat sich ins Becken gesenkt, yay! Schöne Massage gehabt. Überhaupt, dass ich den Zeitpunkt 38+0 überschreiten durfte. Alles Neuland jetzt.
Das war doof: Dieses „Nicht wissen, wann es losgeht“ ist ein bisschen nervenzerrend.
Ich vermisse: Nichts.
Heißhunger auf: Nichts.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen. Alles weiterhin recht gemäßigt.
Ich freue mich:, dass es absehbar ist. Allmählich hab ich doch keine Lust mehr.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Babyklamotten eingeräumt. Fürs Elterngeld sind fast alle Unterlagen da. Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber ist da.

So war es bei Nummer 1.

Dopplerkontrolle (37+3) und Vorsorge (37+5). Alles sutsche!

Ja, tatsächlich. Die letzten beiden Termine waren so positiv und erfreulich, dass ich quasi ein Ballon aus Glückshormonen bin. Naja, manchmal. Vorgestern auf jeden Fall.

Da bin ich zur erneuten Dopplerkontrolle ins Krankenhaus gedackelt. Mit voller Harnblase, wie vom Arzt gewünscht. Denn er wollte auch noch meine KS-Narbe checken. Das hat mir tatsächlich ein wenig Sorgen gemacht. Was, wenn dieses kleine Ding mir jetzt noch einen Strich durch die Rechnung macht? Doch umsonst gesorgt.
Um es kurz zu machen, er war sehr zufrieden, fand, dass das Baby nochmal einen ordentlichen Schub gemacht hatte (er fand auch meinen Bauch nochmal deutlich größer) und lediglich das Fruchtwasser sich am unteren Ende der Norm befände. Aber alles noch im Rahmen. Die Narbe hatte er völlig vergessen, ich hab ihn dann doch nochmal dran erinnert, aber auch die sieht wohl gut aus.
Er entließ mich mit: „Alles in Ordnung! Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Geburt!“ und ich bin den Rest des Tages wahnsinnig glücklich gewesen!

Heute war ich dann wieder zur Vorsorge bei meiner Ärztin. Auch hier alles prima, einwandfreies CTG und der Brief aus dem Krankenhaus war auch schon da. Meine Ärztin war sehr zufrieden, sie meinte sogar, sie sei stolz auf mich und das Baby. ;) Sie sprach mich übrigens auch auf meinen Bauch an, da hat sich also wohl wirklich was geändert.
Sie tastete dann noch rasch, wie weit das Baby nun runter gerutscht ist und, tadaa: Kopf ist im Becken! Yay! Hier hatte ich schon mal geschrieben, dass ich mir sehr wünsche, diese Worte mal zu hören.

Tja. Und nun bin ich da, wo ich immer sein wollte. In Ruhe brütend und in völliger Ungewissheit, wann das Baby auf die Welt kommen wird. Ein merkwürdiges Gefühl. Ein bisschen nervenzerrend sogar. Aber es ist ja absehbar. Keine vier Wochen mehr, dann kommt unser zweites Kind zur Welt! <3

Wöchentlicher Statusbericht XXXIV (2)

Wie weit bin ich: 37+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 109 cm.
Gewicht: 71 kg
Das war schön: Tapas essen mit den Mädels. Wieder eine positve Vorsorge. Der Abstrich auf Streptokokken war negativ! Ohne Rückenschmerzen bin ich immer noch erstaunlich beweglich. Schwiegermutter ist wieder da! Außerdem ist endlich unser neuer Esstisch angekommen.
Das war doof: Mir fällt grad tatsächlich nichts ein.
Ich vermisse: Nichts.
Heißhunger auf: Obst. Schokolade.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen. Alles sehr gemäßigt zur Zeit.
Ich freue mich: dass alles weiterhin entspannt ist.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Ich habe alle Babyklamotten sortiert und gewaschen. Der Maxi Cosi ist da. Wir haben das Kinderbett zum Beistellbett umgebaut. Termin für eine Schwangerenmassage ausgemacht.

So war es bei Nummer 1.

ET-Tipprunde für Nummero 2

Yay, endlich! Schon beim großen Kind hatte ich mich darauf gefreut, aber die Tipprunde wurde ja dann bekanntlich obsolet.

Bei der kleinen Schwester sieht alles derzeit vielversprechend aus, also starte ich einfach mal.

Hier die Fakten:

– Ich bin heute bei 36+2. Noch 26 Tage bis Termin.
– ET ist nach NFP der 6.8. (Ginge ich von meiner Regel aus, wäre es der 8.8. Das hab ich aber der FÄ verschwiegen, weil kein Bock auf Diskussionen). Der Termin wurde nie korrigiert.
– Das Baby liegt seit mindestens Ende Mai mit dem Kopf nach unten. Laut Aussage meiner Ärztin hat es sich schon ein bisschen ins Becken gesenkt. Ich glaube, der Fachbegriff lautet „Kopf abschiebbar“.
– Ich habe hin und wieder einen harten Bauch, und in letzter Zeit auch mal ein krampfartiges Ziehen in die Innenseite der Oberschenkel, selten auch mal in die Sch*mlippen. Ob es klassische Senkwehen sind, weiß ich nicht, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.
– Es gab während der gesamten Schwangerschaft weder vorzeitige Wehen noch Blutungen noch sonstige Komplikationen.
– Zu Muttermund und Gebärmutterhals kann ich momentan nichts sagen. Übermorgen bin ich wieder zur Kontrolle. Vielleicht erfahre ich dann mehr.
– Die große Schwester wurde zwei Wochen vor Termin per KS geholt. Ich hatte mich damals immer auf „mindestens eine Woche über Termin“ eingestellt. Diesmal hab ich gar kein Gefühl. Mein Favorit wäre der 31.7. ;)
– Aufgrund des ziemlich dünnen Kindes gehe ich nicht davon aus, dass man mich nennenswert über Termin gehen lässt.
– Ich selbst kam übrigens eine Woche nach Termin, der Mann etwa 10 Tage vor Termin.


Jede:r hat einen Tipp, der bis zu 5 Tage vor dem getippten Termin nach oben oder unten korrigiert werden darf. Neue Tipps dürfen ebenfalls nur bis zu 5 Tage vor dem getipptem Termin platziert werden.

Ach ja, eine Sache noch. Derzeit bin ich absolut nicht auf eine Geburt eingestellt. Den Punkt des „Boah, keinen Bock mehr auf Schwangersein“ hab ich letztes Wochenende mal kurz erreicht, aber im Moment ist das wieder ganz weit weg.

Ich freue mich über rege Teilnahme! Der/die Sieger:in kriegt nix, außer dem Neid der anderen. Ok, vielleicht denke ich mir doch noch was Kleines aus. ;)

Tipps:

28.7. Drachenkatz
31.7. Blumenpost

1.8. Kribbelmücke, Telesabbie
2.8. Julia_liebt, Maren
3.8. Frau Zeitlos, Caro, Blex
4.8. Frau Mümmel
5.8. Daudi
6.8. Anna
7.8. Slo, Maike
8.8. MrsKeks
9.8. Zwitscherbee
10.8. Juli, Maren

Wöchentlicher Statusbericht XXXIII (2)

Wie weit bin ich: 36+1
Bauchumfang: am Bauchnabel 107 cm.
Gewicht: 70,5 kg
Das war schön: Schönes ruhiges Wochenende mit liebem Besuch und Sommerwetter. Das Kind ist einfach zum Knuddeln momentan! Erfolgreicher Frauenarzttermin. Ein schon fast ins Becken gesenktes Baby!
Das war doof: Unruhige Nächte. Ich laufe aufgrund von Rückenschmerzen teilweise nur noch in Zeitlupe.
Ich vermisse: Wein.
Heißhunger auf: Obst. Schokolade.
Wehwehchen/Symptome: Kreuzbein. Ischias. Leichte Wassereinlagerungen. Sodbrennen.
Ich freue mich: dass alles weiterhin entspannt ist.
Gekauft/Bestellt/Erledigt: Mutterschaftsgeld ist da. Zwei Still-Bustiers gekauft.

So war es bei Nummer 1.