1000 Fragen an mich selbst VI

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Nein.

62. Auf wen bist du böse?
Auf unsere strenge Pfarrei, die meinen Bruder nicht Taufpaten sein lässt. Wobei böse eigentlich etwas übertrieben ist.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Fast ausschließlich.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Die ganze Sache mit der Geburt des großen Kindes und dem Stress vorher.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Beruflich nicht. Ansonsten schon.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Popmusik. Gerne aus den 90er.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Dass er mir zuhört.

68. Was war deine grösste Anschaffung?
Das Haus.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Irgendwie war ich noch nie in so einer Situation. Die Frage kann ich gar nicht so recht beantworten. Aber ich glaube schon.

70. Hast du viele Freunde?
Es sind nicht wahnsinnig viele, aber es sind im letzten Jahr einige dazu gekommen.

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1000 Fragen an mich selbst V

50. Was kannst du richtig gut?
Knoten lösen und Dinge sortieren.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Einen Mitschüler. Zufälligerweise hieß er genauso wie mein jetziger Mann. Aber es ist definitiv nicht derselbe.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Das ist für jemanden, der so viel liest, wie ich eine blöde Frage. Es hinterlassen tatsächlich sehr viele Bücher Eindruck bei mir, das kann ich jetzt nicht runterbrechen.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Ganz bestimmt nicht so, wie die üblichen Brautkleider aussehen. Meines war rot, schlicht und knielang und ich mochte es wirklich sehr!

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Jein. An sich nicht, aber meine Fantasie malt immer so gruselige Dinge in die Fenster und hinter die Ecken. Ich kann auch absolut keine Horrorfilme oder ähnliches sehen, ich kriege die dann die totale Panik im Dunkeln. wenn ich das vermeide, gehts.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Meine Ringe (Verlobungs- und Ehering), meine Uhr, meinen Ohrschmuck.

56. Mögen Kinder dich?
Es geht so. Momentan vor allem wegen des Babys, aber grundsätzlich bin ich nicht der Typ, auf den sich alle Kinder begeistert stürzen. Da kenne ich andere.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Alle, die ich schon im Kino gesehen habe?

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Ich bemühe mich derzeit, meine Vorurteile zu unterdrücken und auch immer die Perspektive des anderen einzunehmen. Aber manchmal denke ich schon sehr fiese Dinge.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Nein, eher nicht.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Breaking Bad. Ich sags ja, Early Adopter.

1000 Fragen an mich selbst IV

41. Trennst du deinen Müll?
Uh. Wunder Punkt. Zuhause wurde, da wir alles zum Wertstoffhof bringen musste, penibel getrennt. Als ich dann ausgezogen bin, musste ich feststellen, dass das eher ungewöhnlich ist. Wir haben dann einfach alles in den Müll gehauhen. Nicht so gut. Aktuell trennen wir halbwegs gründlich Papier (vor allem kartonagen), Altglas, Biomüll und Restmüll. Ich denke aber derzeit nach, hier auch den gelben Sack einzuführen.

42. Warst du gut in der Schule?
Mittel. Ich war zu faul zum lernen. Und wenn ich doch mal gelernt hab, hat es nicht viel gebracht. Abi mit 3,0, das spiegelt es ganz gut wieder.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Zu lang. Es ist mein Wellness. Zehn Minuten bestimmt. Die Wasserverschwendung! Dafür dusche ich für gewöhnlich auch nur jeden zweiten Tag. Außer im Sommer, da jeden.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Tja, die Wahrscheinlichkeit, dass sich Leben entwickelt ist ja schon verdammt gering. Aber das Universum ist gleichzeitig so verdammt groß. Irgendwas ist da bestimmt.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?
Derzeit zwischen halb sieben und halb acht. Wenn ich wieder arbeiten gehe, wird es voraussichtlich kurz nach sechs sein.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Nur manchmal. Ich bin nicht gut im Feiern ausrichten, daher lass ich es mittlerweile.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Zehn- bis 15 Mal.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?

Machst oder magst? Mögen wahrscheinlich. Schlaf- und Wohnzimmer.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Das ist tatsächlich schon ein paar Monate her. Ich kann mich nicht erinnern.

1000 Fragen an mich selbst III

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Jein. Im Großen und Ganzen gebe ich nicht viel darauf, was andere von mir denken mögen. Wenn ich glaube, jemand lästert innerlich über mich, denke ich was fieses zurück und gut ist. Aber ich bin schon immer ganz froh, wenn ich positives Feedback, zu dem was ich tue, erhalte. Besonders wichtig ist mir da tatsächlich die Meinung meiner Mutter.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Den Abend, würde ich spontan sagen. Ich stelle immer mehr fest, dass ich eine Eule bin. Egal wie schlecht die Nacht war und wie müde ich tagsüber bin, abends bin ich fit. Bis spätestens 23 Uhr. Dann muss ich ins Bett. Die Nacht ist früh rum mit kleinen Kindern.

23. Kannst du gut kochen?
Sagen wirs so, meistens schmeckts. Gute alte Hausmannskost.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Ist das jetzt ne Modefrage? Ich kann zumindest sagen, dass ich keine Lieblingsjahreszeit habe, ich finde an wirklich jeder Jahreszeit was schönes.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Wann macht man schon mal nichts. Längere Zeit faul aufm Sofa gelegen hab ich zuletzt in der Schwangerschaft. Ansonsten vor den Kindern.

26. Warst du ein glückliches Kind?
Im Großen und Ganzen, ja.

27. Kaufst du oft Blumen?
Nein, sehr selten. Und fast ausschließlich als Geschenk.

28. Welchen Traum hast du?
Manchmal träume ich, ich könnte etwas herstellen und das verkaufen und davon leben. Aber dann fällt mir wieder ein, was das für ein Aufwand ist. Also träume ich eher davon, unseren Garten umgestalten zu lassen. Ist leider teuer.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Häuser mit eingerechnet, mit dem jetzigen: 6

30. Welches Laster hast du?

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Takis Würger – Der Club

32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Weil sie praktisch ist, schön kurz, weil sie mir gut steht und weil ich nur zum Friseur gehen und sagen „Wie immer!“ muss.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ja. Leider.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Ich bin in der glücklichen Lage zu sagen: Genug. Schulden haben wir durch das Haus aber trotzdem.

35. In welchen Laden gehst du gern?
Budni, eine Hamburger Drogeriemarktkette.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Keins, weil ich nie in irgendwelche Kneipen gehe.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Ja.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
s. Punkt 28.

39. Willst du immer gewinnen?
Nein. Immer gewinnen ist langweilig. Man weiß es dann nicht mehr zu schätzen.

40. Gehst du in die Kirche?
Höchstens mal an Weihnachten. Oder jetzt demnächst zur Taufe unserer Kinder.

Spocht, Tag 1

Eine  meiner Vornahmen war ja, 2018 mehr Sport zu machen.

Heute hab ich angefangen.

2014, als ich mit dem großen Kind schwanger war, ging „Shred“ durch meine Filterblase. Alle machten es, alle waren begeistert. Ich wollte nach der Schwangerschaft auch damit anfangen, war aber schlicht zu müde und meine Figur hatte ich dann auch ohne wieder.

Nun hab ich das zweite Kind, und auch wenn die Geburt erst fünf Monate her ist und ich selbstverständlich meine alte Figur nicht mehr zurückkriegen werde.. Es muss was getan werden.


Bestandsaufnahme von heute Morgen, 15.01.2018:

Größe: 1,65 m
Gewicht: 65 kg
BMI: 23,88

Maße:
Oberarm: 29 cm
Taille: 81 cm
Bauchnabel: 95 cm
Hüfte: 105 cm
Oberschenkel: 64,5 cm

Besonderes Augenmerk liegt auf Bauch und Oberschenkel. Letztere waren schon immer meine Problemzone, wenn man den unbedingt eine haben muss. In der Schwangerschaft habe ich die 18 kg Zunahme gefühlt komplett dort und an den Hüften gehabt. Außerdem ist da immer noch ziemlich viel Bauch, der darf auch gerne etwas schrumpfen. Das Gewicht ist mir eigentlich ziemlich egal, da ich noch stille (deshalb hab ich auch den Brustumfang nicht gemessen), werden die Kilos sowieso von alleine verschwinden, denke ich.

Also hab ich einfach mal angefangen.

Kaum schlief das Baby heute mittag, habe ich mich blitzschnell umgezogen, meine Yogamatte gesucht und den Laptop mit dem Shred Video Level 1 aufgestellt.

Kaum hatte ich mich aufgewärmt, musste ich schon pausieren, da das Baby wach wurde. Schlafen ist für Anfänger!

Sie musste mir also zugucken. Und tatsächlich ist das ganze ein sehr schönes Workout, das mich auf genau die richtige Weise forderte und ins Schwitzen brachte. Lediglich die Liegestütze werde ich wohl sein lassen. Die normalen kriege ich (noch) nicht hin und die einfacheren zerstören meine Knie, es tut jedenfalls ziemlich weh. Ich weiß nicht, ob ich da was falsch mache.

Nach der halben Stunde war ich gut rot im Gesicht und ging schnell duschen, was ein Fehler war. Nachschwitzen ist mir jetzt auch ein Begriff.

Ich ahne, dass ich morgen ziemlich Muskelkater haben werden und hoffe, dass ich mich auch weiter motivieren kann und die Zeit finden werde.

1000 Fragen an mich selbst II

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
An den Weihnachtsmann hab ich tatsächlich nie geglaubt, bei uns kam das Christkind. Ich kann mich aber nicht dran erinnern, je besonders fest daran geglaubt zu haben.
12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Eine Wetterstation, die auch den CO2-Gehalt der Luft misst. Ja, ernsthaft.
13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Kreativität gehört nicht zum Charakter, oder? Mein Charakter ist eigentlich ok.
14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Hamburg Journal. Duell um die Welt. Visite. Lineares Fernsehen ist ja eher out.
15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
2013. In etwa. Es war nicht sehr ruhmreich, ich bin überhaupt kein Adrenalinjunkie und habe ich die meiste Zeit vor Panik geschrien.
16. Wie alt möchtest du gern werden?
So zwischen 80 und 90 wäre ganz nett, vorausgesetzt ich bin geistig und körperlich halbwegs gesund.
17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Die Kroatien-Urlaube Ende der 90er mit meiner Familie.
18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
So richtig Liebeskummer hatte ich noch nie…
19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
Nein. Mein Vorname ist ganz prima, zeitlos, blöd ist nur, dass es zwei Schreibweisen gibt und die Leute sind nicht in der Lage, die richtige Schreibweise zu nehmen, selbst wenn der Name da steht. Oder sie mich schon seit ner Ewigkeit kennen.
20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Ich zweifle grade die ganze Zeit an mir selbst. Ich will mir dieses Jahr einen neuen Job suchen und schwanke ständig zwischen „Das wird schon“ und „Warum sollte mich jemand einstellen? Ich kann doch gar nichts.“

1000 Fragen an mich selbst

Eine meiner Twitterdamen nennt es „ein Mittel zur Selbstreflexion“ und ich glaube, das kann ich aus verschiedenen Gründen ganz gut mal brauchen. Und wie Frau Frische Brise beantworte ich einfach total gerne Fragen.

Also stelle ich auch ich mir 1000 Fragen an mich selbst. Das wird ne spannende Sache!

Hier die ersten 10:

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Ich glaube, das war das Möbelfolieren, Ende letzten Jahres. Die Verkleidung unserer eigentlich recht hochwertigen Badmöbel löste sich und meine Mutter hatte die kluge Idee, Folie in der entsprechenden draufzumachen. Das ging sehr gut, die Möbel sehen aus wie neu. Also größtenteils. An einer Stelle hab ichs verkackt.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?
Tja. Mit mir selbst, mit dem Mann, mit meiner Mutter, mit ein, zwei, drei Freundinnen. Jeweils zu gleichen Teilen.

3. Worauf verwendest du viel Zeit?
Zuviel Zeit, Twitter nachzulesen. Frühstück machen dauert ewig. Duschen auch.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Ich liebe Witze. Ich kenne immer alle schon, und der einzige, der mir neue Witze erzählen kann, ist mein Mann.
Einer meiner LIeblingswitze ist dieser hier:
Ein Schweizer, ein Schwabe und ein Berliner sitzen zusammen. Der Schweizer wendet sich an den Berliner: „Sind Sie z‘ Friburg gsi?“ Der Berliner kann mit dem letzten Wort nichts anfangen und fragt zurück: „Gsi“? Da greift der Schwabe hilfreich ein: „Er moint gweä.“

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Jein. Eigentlich nicht. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut, da kommt das vor. Mich stört nur immer, dass ich bei traurigen Filmen immer die einzige bin die weint. Es behaupten immer alle, sie würden auch heulen, trotzdem bin ich immer die einzige, die sich die Nase putzt.

6. Woraus besteht dein Frühstück?
Müsli mit Joghurt/Magerquark/Skyr und Obst, einem Brötchen mit wahlweise Nutella, Honig und Butter oder Quark mit Marmelade sowie einer Tasse Schwarztee.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Dem Baby

8. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Oh Gott, wo soll ich da anfangen? Vor allem in der Art, wie ich spreche.
Worin wir uns nicht gleichen: In unserer Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit.

9. Was machst du morgens als Erstes?
Normalerweise aufs Klo gehen. Aktuell: das Baby bespaßen

10. Kannst du gut vorlesen?
Ja, ich denke schon. Ich lese gerne vor und habe mich lange geärgert, den Vorlesewettbewerb damals in der 6. Klasse nicht gewonnen zu haben.

Bücher und Filme 2017 – Auswertung

Im vergangenen Jahr hab ich 67 Bücher gelesen, davon 19 Ebooks.
Der Anteil dieser ist deutlich runtergegangen im Vergleich zu den letzten beiden Jahren. Seit das große Kind keinen Mittagsschlaf mehr in der Kita macht, schläft sie abends sehr schnell ein, da hatte ich kaum Zeit zum Lesen. Auch das Baby besteht, zumindest bisher, nicht darauf, dass ich stundenlang neben ihr liege. Das war ja der ursprüngliche Grund für die Anschaffung des Kindles. Aber das macht ja nix.

2017 habe ich eine ziemliche Vorliebe für Weltraum-Science-Fiction entwickelt. Fast die Hälfte der ebooks behandelt dieses Thema.

Sonst gab es nichts besonderes, einige Bücher habe ich zum wiederholten Mal gelesen, andere Bücher waren wirklich sehr schön, aber wie bereits im Jahresrückblick geschrieben, stach nichts besonders heraus.

Dafür hat 2018 schon mal ganz gut angefangen. Mal sehen, wie das neue Lesejahr wird.

—-

Filmtechnisch war 2017 quasi nicht vorhanden. Ich war nur ein einziges Mal im Kino, nämlich zwischen den Jahren in Star Wars – Die letzten Jedi. Der war dafür aber auch ziemlich gut, mit erfreulich vielen starken Frauen!

WMDEDGT Januar 2018

Wie jeden Monat am fünften fragt Frau Brüllen, was wir eigentlich den ganzen Tag so machen.

Die Nacht ist mittelmäßig, um kurz vor fünf kann das Baby beim Stillen nicht mehr einschlafen. Ich bin etwa genervt, der Mann bietet an, sie zu nehmen.
Ich lege mich wieder hin, er nimmt sie mit zum wickeln und bespaßen. Nach eine guten halben Stunde kommt er wieder und meint, sie sei müde. Ich versuche, sie in den Schlaf zu stillen, aber sie ist hellwach. Der Mann trägt sie herum, ist genervt, ich löse ihn ab. Er legt sich hin, steht wieder auf, weil das große Kind ruft. Sie gehen aufs Klo und legen sich dann noch eine Weile ins Bett. Ich mache das Licht an und packe das gut gelaunte Baby unters Mobile. Dann kommt das große Kind rüber, ebenso der Mann und schließlich schlafen wir alle nochmal eine Runde bis etwa 20 nach sieben.

Alle nacheinander aufstehen, anziehen, frühstücken. Das große Kind lässt sich mühsam überreden, etwas Brötchen zu essen. Sie will Nutella, aber das gibt’s nur am Wochenende. („Möchtest du Tomatenaufstrich?“ „Nein, das ist für den Abend!“)

Später möchte sie ausschließlich von mir fertig angezogen und in die Kita gebracht werden. Das schiebe ich derzeit gerne an den Mann ab, aber was solls.

Zähneputzen verschiebe ich auf später und gegen 20 vor neun sind wir unterwegs. Heute ist Spielzeugtag und sie trägt ihre Puppe Beebi in ihrer Mütze Richtung Kita. Der Wind weht ziemlich fies, weshalb sie die Mütze doch mal aufsetzen will. Die Puppe stecke ich vorne in ihre Jacke. Wir spielen „Ich sehe, was was du nicht siehst“ und sie erzählt mir was von Signalpfosten. Ich bin mal wieder erstaunt, was das Kind schon so für Wörter kennt.

In der Kitagruppe angekommen, wird das Kind direkt von einem Mädchen aufgefordert „Mama und Baby“ zu spielen, doch sie teilt mir mit, sie habe keine Lust. Ich sage, dann müsse sie das auch nicht spielen und verabschiede mich.

Auf dem Heimweg beginne ich diesen Beitrag.

Zu Hause übergibt mir der Mann das Baby und geht los zu einem Spaziergang. Ich lege das Baby ins Bett der großen Schwester und putze mir die Zähne. Danach ist es Zeit zum Schlafen. Ich stille sie und lege sie aufs Sofa. Nun habe ich etwa eine halbe Stunde Zeit, welche ich nutze, meinen Klamottenvorrat aufzustocken. Gestern habe ich aus unseren Kleiderschränken einen großem Sack Klamotten aussortiert und ich brauche ein paar Shirts, Pullover sowie für uns beide neue Schlafanzüge. Shirts finde und bestelle ich rasch. Vernünftige Pullover gibt es wie üblich keine. Weshalb ich übrigens seit zehn Jahren dieselben Klamotten im Winter trage. Naja, ist besser für die Umwelt.

Außerdem suche ich nach Playmobilfiguren für die Tochter meiner Freundin. Auch da gibt es nur absurden Scheiß. Ganz toll.

Nach 25 Minuten wird das Baby wieder wach. Ich entweihnachte weiter das Wohnzimmer und beschließe dann, endlich meine Oma anzurufen. Der letzte Anruf ist schon viel zu lange her. Dabei kann man trotz ihrer starken Vergesslichkeit noch ganz gut telefonieren. Etwas umständlich erfahre ich, dass der Fotokalender angekommen ist und wiederhole ihr noch ein paar mal die Namen unserer Kinder.

Danach Anruf beim Pfarramt. In knapp zwei Monaten werden die beiden getauft. Davor müssen noch ein paar Dinge erledigt und ein Taufgespräch geführt werden. Im diesem Pfarramt ist man leider sehr streng. Mein Bruder darf nicht Pate sein, weil er, so wie ich, aus der Kirche ausgetreten ist. Die Paten benötigen einen Patenschein, den sie in ihrer jeweiligen Gemeinde erhalten. Als ich das dem zurückgekehrten Mann erkläre, wird er stocksauer. Er schnappt sich das Telefon, ruft das Pfarramt an und erklärt der verdutzt Dame, dass er das nicht einsieht und wir das ohne offizielle Paten machen.

Impulsiv kann er. Unterdessen hatte ich meinen Freundinnen, die als Patinnen fungieren werden, schon geschrieben, dass sie eben diesen Patenschein brauchen. Dann Kommando zurück. Dann lenkt der Mann doch ein. Es stellt sich raus, dass außer ihm niemand ein Problem damit hat. Er flucht noch eine Weile weiter vor sich hin, schimpft auf den Pfarrer, die deutsche Bürokratie und anderes.

Gut, wäre das auch geklärt.

Danach gucken wir ein bisschen „Aushalten: Nicht lachen“ an. Das Baby döst an meiner Brust.

Um viertel vor zwölf mache ich mich an die Essenszubereitung. Der Mann trägt das Baby in den Schlaf und legt sie dann aufs Sofa. Das hält aber nur ein paar Minuten. Dann muss sie uns halt beim Essen zusehen.

Es gibt Ofenkartoffeln mit Salatgurke und Räucherlachs. Sehr gesund, die Kalorien hab ich vorher durch einige Stücke Schokolade ausgeglichen. Ich stille, ich darf das.

Wir setzen uns zum Essen, das Baby liegt in der Wippe. Nach den ersten paar Bissen haut sie vernehmlich in die Windel. Der Mann geht wickeln. Kaum sitzt er wieder, kommt die zweite Ladung. Ok. Ich bin dran.

Während die Kartoffeln im Ofen waren, hatte ich mich auf die Suche nach Unterhaltung für die Kinder begeben. Mit dem großen Kind war ich schon als Baby im Musikgarten und ich würde das auch gerne mit dem kleinen Kind machen. Alle Angebote gibt es aber nur nachmittags. Ich finde jedoch im Kalender in dem Musikzentrum neben unserer Kita was für Kinder zwischen null und 18 Monaten, Montags vormittags. Perfekt. Und für das große Kind gibt es mittwoch nachmittags was an altbewährter Stelle. Da muss das Baby so oder so mit.

Ich buche das fürs Baby und schriebe eine E-Mail an den Musikgarten, wie das mit der Zahlung läuft, wenn man quasi anderthalb Kinder mitbringt.

Das Baby stillt und schläft ein. Es ist kurz vor halb zwei.
Ich lege sie aufs Sofa, aktualisiere diesen Beitrag und begebe mich weiter auf die Suche nach kleinen Geschenken für ein Mädchen zum dritten Geburtstag.

Tatsächlich werde ich fündig. Lieferdatum 9. Januar. Da hat die kleine Geburtstag, ok, dann muss sich der große Internetshop im die Verpackung kümmern und ich schicke eine Karte. 

Nach 15 Minuten wird das Baby wieder wach. Der Mann kommt an und meint, er hätte Bauchschmerzen. Ich biete an, daß große Kind abzuholen. Wenigstens regnet es nicht. An einen Fruchtriegel denke ich auch.

In der Kita ist das Kind wenig begeistert, mich zu sehen. Sie hat sich mal wieder angemalt, sogar an den Augen und sieht ziemlich wild aus. „Prinzessin der Finsternis!“ Die  Erzieherin spricht mich an, das Kind könne ja schon fast alle Buchstaben! Ich bin ein bisschen stolz. Ich lasse das Kind meine Hand anmalen, dann kommt sie mit. Zeitgleich werden noch weitere Kinder abgeholt. Ich erfahre nebenbei, dass die beiden Mütter, die ich oft treffe, Wendy und Sandy heißen und dass es noch eine Mandy gibt. Der Osten ist näher als man denkt.

Ab nach Hause. Wir sehen fünf Taxen auf einmal parken und die Leute im Bus an der Ampel gucken irritiert das Kind an. Selbiges sieht auf dem Bus einige Buchstaben aus ihrem Namen.

Zu Hause mache ich ihr Kartoffelbrei warm. Die Tortellini in der Kita hat sie laut eigener Aussage ausgespuckt. Dieses Kind!

Der Mann fragt, ob sie mit einkaufen möchte, was sie wider Erwarten verneint. Er fährt also allein, wir schmücken solange den Baum ab. Das führt später zu Irritationen: „Warum ist meine Krippe in den Karton??“

Das Kind macht es sich gemütlich, während ich das müde Baby stille. Das führt zu der Zwickmühle, dass das eine Kind definitiv schlafen soll, das andere aber auf keinen Fall. Ich kriege es hin und lege das Baby oben ins Schlafzimmer.

Das Kind möchte am Computer schreiben. Ich mache ein schreibprogramm auf und lasse sie rumtippen. Dann frage ich sie, ob sie mal ihren Namen schreiben will und lasse sie die entsprechenden Buchstaben suchen. So arbeiten wir uns durch für Familie, bis der Mann heimkommt. Es ist viertel nach vier.

Ich helfe ihm beim Einkäufe verräumen und mache mir dann eine Kleinigkeit zu essen, ich habe nämlich ziemlichen Hunger. Der Mann geht nach oben, sich eine andere Hose anziehen und stellt fest, dass das Baby wach ist.

Wir vertreiben uns so die Zeit. Das Kind spielt mit allem möglichen, hüpft im Schlafzimmer auf ihrer Hüpfmatratze, das Baby ist abwechselnd motzig und gut gelaunt, der Mann telefoniert mit seiner Mutter und regt sich erneut ausführlich über die Sache mit den Patenscheinen auf. Das Kind schreibt währenddessen „PAPA“ auf ein Stück Papier. Ihr erstes richtiges selbstgeschriebenes Wort!

Dann Abendessen für Kind und Mann. Danach hänge ich Wäsche ab und verräume sie. Das Baby ist müde, kein Wunder, sie hat heute tagsüber kaum anderthalb Stunden geschlafen. Um viertel vor sieben gehen wir hoch, der Mann macht sie bettfertig.

Ich ziehe mir die Hose aus, in letzter Zeit dauert das Zubettbringen leider deutlich länger. Da will ich es gemütlich haben. Ich stille sie und weil sie so müde ist, schläft sie dabei ein. Erfahrungsgemäß wird sie sehr bald wieder wach werden, also lege ich mich daneben und schreibe am Handy (jaja, blaues Bildschirmlicht, ich weiß). Sie wird wach, ich stille sie, sie schläft wieder ein, tief und fest. Ich verkrümele mich in die Küche und mache mir Abendbrot.

Kaum habe ich mich hingesetzt und einen Bissen genommen, geht das Babyfon. Wieder hinlegen, wieder stillen. Leider nicht sehr erfolgreich, jedes Mal wenn ich abdocke, fängt sie unruhig an zu zappeln. Da ich das Genuckele nicht lang ertragen kann, setze ich mich mit ihr auf den Pezziball, halte sie ganz fest und summe ein Gute-Nacht-Lied. Schließlich bin cih erfolgreich. Um Punkt 20 Uhr lege ich sie hin. Beim Türe schließen ächzt sie ein wenig, ich bin genervt, aber sie wacht nicht auf.

So. Abendessen, diesen Beitrag zu Ende schreiben und dann eine Folge Breaking Bad gucken. Vielleicht auch zwei. Ich bin voll der Early Adopter, was Serien angeht.

Gute Nacht!

Vorsätze. Vornahmen? 

Vorsätze sind doof. Man hält sie eh nie ein, deshalb hab ich auch nie welche.

Für 2018 hab ich mir aber doch ein paar kleine Dinge vorgenommen. Vielleicht schaffe ich es ja doch, was davon hinzukriegen.

1. Einen neuen Job suchen und finden
2. Mehr Sport machen, wenigstens einmal die Woche
3. Eine bessere Körperhaltung erreichen
4. Wieder regelmäßig zum Chor gehen.
5. Öfter bloggen

Das wars schon.

Tschacka!