So ein Wochenende!

Am vergangenen Wochenende habe ich einen großen Schritt getan und bin das erste Mal seit der Geburt weggefahren und habe aushäusig geschlafen.
Es fand wieder eines meiner geliebtem Chorwochenenden statt, wieder an der Ostsee und der Mann war einverstanden, es zu probieren, wie das Kind wohl nachts ohne Mama so schläft.

Ich war von Samstag früh bis Sonntag am frühen Nachmittag weg. Und es war großartig!
Das Wetter war wieder toll, wenn auch saukalt. Wir haben wirklich viel gesungen und vor allem viel geschafft. Und Samstag Abend habe ich mich wieder gefühlt, wie vor dem Kind. Ich habe für meine aktuellen Verhältnisse viel getrunken, habe aber auch rechtzeitig die Reißleine ziehen können. Jedenfalls habe ich mich gut amüsiert. ;-)
Die Nacht war trotzdem nicht so toll, ich konnte nicht so recht einschlafen, dann hat meine Zimmergenossin sehr laute merkwürdige Geräusche gemacht, dann musste ich dringend zum Klo, alles in allem kam ich auf etwa 2×2 Stunden.

Bei meinen Lieben daheim lief währenddessen alles sehr gut. Die Nacht war offenbar ok und tagsüber war das Kind längere Zeit bei meiner Schwiegermutter, weil der Mann noch in der Wohnung zu tun hatte. Als ich bei meiner Schwiegermutter ankam, war das Kind gerade eingeschlafen und später sehr verwirrt, weil Mama plötzlich wieder da war. Sie fand das dann aber doch gut. Besonders vermisst wurde ich aber anscheinend nicht.

Dass die Nacht ganz gut lief, bestärkte mich darin, es endlich mit dem nächtlichen Abstillen zu versuchen. Der Mann wurde ins Wohnzimmer ausquartiert, damit er nicht gestört wurde. Denn ich ahnte schon, dass das Kind das alles nicht so begeistert mitmachen würde und ich weiß, wie ausdauernd sie bei diesem Thema schreien kann.

Ich hatte ihr beim Insbettbringen und dabei Stillen gesagt, dass sie erst wieder Milch bekommen würde, wenn es am nächsten Tag hell ist. Sie wachte dann auch auf, als ich ins Bett ging und brüllte erwartungsgemäß. Nach einer Viertelstunde kam er Mann an und meinte, das habe doch alles keinen Zweck. Davon wollte ich aber nichts hören. Er ging wieder und kam nach einer weiteren Viertelstunde wieder und meinte, dann solle ich doch am besten im Wohnzimmer schlafen, er würde beim Kind bleiben. so haben wir es auch gemacht. Das Kind hat sich bei ihm sofort beruhigt, ich habe fünf Stunden wie ein Stein geschlafen und das Kind ist nachts nur noch ein einziges Mal aufgewacht. Morgens nach dem Aufstehen habe ich sie dann wie versprochen gestillt.

Das ist also alles soweit ganz prima, jetzt ist nur die Frage offen, wie es weitergehen soll. Schlafe ich einfach ein paar Nächte auf der Couch und hoffe, dass es sich dann erledigt hat? Oder werde ich mich dem Kind so oder so irgendwann stellen müssen? Ich kann sie ja problemlos mal ne Stunde schreien lassen, aber der Mann erträgt das immer nur ganz schlecht, wie man merkt. Und cih möchte nachts einfach nicht mehr stillen. Es reicht mir.

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18 Monate oder anderthalb Jahre

Das Kind ist nun anderthalb.

Nachdem sie (fein-)motorisch ja schon eh immer recht weit war, bastelt sie nun sehr eifrig an ihrer Sprache.
Die ist allerdings eher minimalistisch. Ganz neu sind aktuell „Mi“ (Milch), „Wu“ (Wurst), „Bo“ (Brot) und „Daa“ (Danke).
Außerdem gibt sie eine Art Dreiklang von sich: „Da-Da-Da“. Leider kann ich die Töne hier nicht abbilden. Wir vermuten, dass es sich um eine Art Tatütata handelt, offenbar ist das grade der heiße Scheiß in der Krippengruppe der Kita.

Sie macht sehr deutlich was sie will, auch ohne weitere Worte. Zeigen und „Ja!“ oder „Äh, äh!!“ reichen für gewöhnlich aus. Ich werde aber froh sein, wenn sie sich endlich richtig artikulieren kann, denn die Geräusche, die sie macht, können wahnsinnig nervötend sein. Bis dahin dauert es aber noch ne Weile.

„Mama“ und „Papa“ werden übrigens nun meist richtig zugeordnet. Die Oma heißt „Mma“. Ich habe auch schon gehört, wie sie korrekt „Opa“ gesagt hat, das konnte ich aber nicht reproduzieren. ;-)

Den Umzug ins Haus hat das Kind meines Erachtens recht gut verkraftet. Im Haus hat es ihr besonders die Treppe angetan, sie turnt sie eifrig rauf und runter. Eigentlich wollten wir bzw. der Mann noch Schutzgitter kaufen, aber sie ist wirklich ziemlich sicher und so werden wir ihr wohl vertrauen. Leider ist die Treppe recht glatt. Da sie aber meist eh ihre Socken auszieht, ist das wohl nicht so schlimm. Den Garten findet sie bisher nicht so spannend. Bisher ist dort leider auch nicht viel Platz. Wir wollen sobald wie möglich eine Sandkiste aufstellen und eine Matschküche für sie bauen.

Die Nächte sind lala bis ok, so sind wir es ja auch gewöhnt. Sie schläft nach wie vor bei uns im Schlafzimmer, teilweise im Beistellbett. Zwar hatte ich über eine Ausquartierung nachgedacht, aber da sie abends, wenn sie alleine schläft, genauso regelmäßig aufwacht, wie wenn wir da sind, sehe ich da erstmal von ab. Sie braucht einfach unsere Nähe.

Ganz neu ist die Tatsache, dass sie sich nun auch recht problemlos vom Mann ins Bett bringen lässt, auch wenn ich daheim bin. Für mich ist das sehr angenehm, da ich so auch einfach mal in Ruhe auf dem Sofa sitzen kann und nicht grundsätzlich den halben Abend bei ihr verbringen muss, bis sie schläft. Auch das Beruhigen von seiner Seite klappt immer öfter ganz gut.
Ich muss dagegen nach wie vor die Brust rausholen.

Überhaupt, Thema Stillen. Es ist nach wie vor groß, aber nicht mehr so beherrschend. Wir stillen unter der Woche einmal nach der Kita und dann noch einmal vor dem Schlafen gehen. Das Stillen nachts ist meist eher nuckeln. Ich müsste mich im Prinzip nur einmal überwinden und ihr klarmachen, dass es jetzt keine Brust mehr gibt, aber bisher hatte ich noch keine Lust und Kraft, mich ihrem Zorn dann zu stellen. Es ist halt auch einfach zu bequem.
Am Wochenende stillen wir tagsüber meist noch ein weiteres Mal. Im Moment ist das ok für mich. Ich möchte aber bis zu ihrem zweiten Geburtstag in einem halben Jahr definitiv abgestillt haben.

Betreuungstechnisch hat sie einen großen Schritt gemacht. In der Kita läuft es ja schon lange super und nun war sie an unserem Umzugstag mit einer für sie fremden Erzieherin ein paar Stunden im Zoo. Am selben Tag konnte ich sie zum allerersten Mal komplett ohne Weinen und Meckern bei der Oma abliefern und auch das läuft seitdem prima.

Zudem entdeckt sie sehr ihren eigenen Willen. Es ist immer wieder faszinierend, wie wütend so ein kleiner Mensch sein kann. Insbesondere das in den Buggy setzen gestaltet sich jedesmal zu einer Art Machtkampf. Sie möchte lieber laufen, was ich verstehen kann, aber leider müssen wir oft an großen Straßen vorbei, so dass ich das nur teilweise erlauben kann.

Von der körperlichen Entwicklung her ist sie meines Erachtens ziemlich flott. Sie hat bereits 16 Zähne, ausgesprochen lange Haare und mittlerweile das dritte Paar Schuhe, in Gr. 20. Sie übt einfädeln, isst meist recht manierlich mit dem Löffel oder der Gabel (und lutscht gerne Messer ab…) und öffnet alle Dosen und Tuben, die man nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat.

Außerdem ist sie ein ziemlicher Quatschkopf! Sie zieht Grimassen und lacht sich oft kaputt. :D

Wir sind wahnsinnig glücklich, dass dieses kleine Mädchen unser Leben bereichert!

Geschafft!

Wir sind umgezogen!

Nachdem ich zwischenzeitlich schon fast am Verzweifeln war, weil es einfach so unglaublich viel Zeug war, haben wir es dank tatkräftiger Hilfe dreier Freunde, einer Freundin und meines Bruders doch noch in halbwegs angemessener Zeit hingekriegt.
Möglicherweise fanden die Freunde alles etwas unorganisiert, das wars nämlich eigentlich. Ich hätte einfach deutlich eher mit Packen anfangen müssen. Aber ich konnte mich ja nicht aufraffen. Asche auf mein Haupt.

Meine Freundin hat dann sehr eifrig mitgeholfen, diverse Kartons und Kisten zu füllen und bisher haben wir auch fast alles wiedergefunden, zumindest die Dinge, die wir akut gesucht haben. Bis auf die Windeln. Aber die kann man ja kaufen.

Drei Fuhren im Sprinter waren nötig, um all unser Zeug rüberzuschaffen. Dazu noch zwei PKW-Ladungen. Dabei hatten wir schon etwas vorgearbeitet.

Aber jetzt können wir schon auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Das Kind schläft und auch wir können nachher in unsere gewohnten Betten gehen. Das ist viel Wert, finde ich.

Das Kind hatte übrigens auch einen ereignisreichen Tag. Wir hatten sie für die Samstagsbetreuung in der Kita angemeldet und so war sie heute zusammen mit einer Erzieherin und einem weiteren Mädchen in ihrem Alter im Zoo. Damit hat sie mir einiges voraus, im Hamburger Zoo war ich in den ganzen Jahren noch nicht.

Zwar hatte sie etwas geweint, als ich sie abgab, weil sie die Erzieherin nicht kannte, aber das war nur sehr kurz, ich war noch nicht mal richtig draußen, da war sie schon wieder ruhig.

Nachmittags habe ich sie dann wieder abgeholt und zur Oma gebracht, wo sie mich zum ersten Mal ganz ohne Weinen und auf Omas Arm ziehen ließ. Sie hat offenbar verstanden, dass ich (oder der Papa) wirklich immer wieder komme.

Im Haus angekommen kletterte sie übrigens unermüdlich die Treppen rauf und runter und wir müssen dringend passende Treppengitter kaufen, sie neigt dazu, denn es fällt sich leider leicht.

Morgen werden wir uns dann daran machen, die Räumlichkeiten bewohnbar zu machen und in den ganzen Kisten hoffentlich das ein oder andere wichtige wiederzufinden. Zahnbürste, Unterhose und Handyladekabel sind schon mal da. ;-)

Dann sind wir mal gespannt, wie die erste Nacht im neuen Haus sich so ergibt. Da gibt es ja diesen Glauben, von in Erfüllung gehenden Träumen…

WMDEDGT April 2016

Die Nacht und so, ihr wisst schon Bescheid.

Viertel nach sechs klingelt der Wecker, ich messe meine Temperatur, das Kind dreht sich nochmal um, wacht aber dann doch auf, als ich grade im Bad bin.
Der Mann nimmt das motzende Kind mit, wickelt und zieht sie an. Als ich aus dem Bad komme, ist sie fröhlich und winkt mir zu mit einem fröhlichen „Hajo!!“
Ich stelle fest, dass der Wäschekorb schon wieder voll ist, werfe alles in die Waschmaschine und stelle sie so ein, dass sie grade dann fertig ist, wenn wir heimkommen.

Morgenbeschäftigung fürs Kind: iPad-Spielen. Pädagogisch megakorrekt, ich weiß, aber so können wir alle in Ruhe frühstücken bzw. die Brotdosen vorbereiten. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Sie frühstückt ein Brötchen mit einem Hauch Nutella und pult wieder mal nur das Innere heraus.

Der Ablauf ist der übliche, um 10 nach sieben verabschieden wir den Mann, ich bin noch in der Küche, das Kind sitzt auf der Waschmaschine.
Ich hebe sie herunter und drücke ihr ihre Brotdose und Wasserflasche in die Hand, damit sie beides in ihren Rucksack tut.
Nochmal eine Runde Bad, dem Kind den Mund abwischen, wie üblich die Haarspängchen auf die andere Seite packen (der Mann ist der sehr konsequent. Ich auch) und dann Schuhe anziehen.

Wir verlieren etwas Zeit, weil ich vergeblich des Kindes Mütze suche. Also nehmen wir die dicke Mütze. Das Kind rutscht schon mal die erste Treppe runter, ich werde etwas ungeduldig und freue mich, dass wir in ein paar Tagen nicht mehr aus dem vierten Stock runter müssen, sondern einfach zur Haustür rauskönnen. Schließlich nehme ich sie auf den Arm und will sie unten in den Buggy stecken, aber das wird nicht toleriert. Im Buggy ist übrigens auch die gesuchte Mütze. Kind komplettieren und los gehts. Ein paar Schritte kann ich sie laufen lassen, zum Glück hab ich morgens einen recht großen Zeitpuffer. Das wird sich auch bald ändern, wenn unser Weg morgens 10-15 Minuten länger dauern wird. Das heißt auf jeden Fall früher aufstehen…

Wie üblich bleibt sie an jedem Gullideckel wie angenagelt stehen. Ich frage mich ja, was das zu bedeuten hat. Sie läuft weg, ich fange sie ein und setze sie doch in den Buggy.

An der U-Bahn-Haltestelle fährt grade eine Bahn ein, wir erwischen sie zum Glück noch. Es ist relativ voll, und ich stehe im Weg. Ich mag das nicht, aber es lässt sich nicht ändern.
Es klappt aber alles problemlos und auf dem Weg zur Kita amüsiere ich das Kind mit schnellem Fahren und Buggy auf die Hinterräder kippen. „Schwuuuuuunnnnngggg!!“

Ich gebe sie ab und stelle im Gruppenraum fest, dass ich unbedingt neue Windeln kaufen muss. Zum Glück muss ich mittags eh zur Drogerie.

Viertel nach acht. Ich fahre eine Station mit der Bahn und gehe den Rest zu Fuß. Im Büro sitzt unerwarteterweise mein Kollege, der sollte eigentlich im Home Office sein. Ich freue mich darüber, denn ich mag ihn sehr und wir sind humortechnisch auf einer Linie. ;-)

Wir unterhalten uns kurz, da klingelt mein Handy. Dran ist die Kinderzahnarztpraxis, der Termin für morgen soll verschoben werden. Wir verschieben ihn auf Freitag. Kaum habe ich aufgelegt, fällt mir auf, dass das ne ganz blöde Idee ist. Ich versuche mehrfach zurückzurufen, bin aber angeblich immer außerhalb der Sprechzeiten. Schließlich klappt es und wir verschieben ihn auf nächste Woche Mittwoch.

Das bringt jetzt unsere Pläne etwas durcheinander, fürs Kind ist es aber besser, weil ihre Routine sich nicht so verändert.

Dann mache ich ein Päckchen fertig, die bestellten Schuhe fürs Kind sind doch noch zu groß und allgemein nicht so toll, weshalb sie wieder zurückgehen sollen.

Auf Twitter entdecke ich, dass mal wieder der fünfte ist und fange an, diesen Beitrag zu schreiben.

Ich arbeite vor mich hin, wundere mich das ein Paket für mich ankommt und stelle mit den Kollegen ein paar anrüchige Überlegungen an. Es sind aber doch nur die bestellten Staubsaugerbeutel.

Um kurz vor halb zwei mache ich Feierabend, verabschiede mich von allen für die nächsten anderthalb Wochen und gehe zur Post, um meine Retoure abzugeben. Dann gehe ich zur Drogerie und kaufe Windeln, Zahnbürsten und hole noch ein paar bestellte Fotos ab.

Ich schaffe es sogar noch, ein paar Seiten in meinem Buch zu lesen, ehe ich zur Kita muss. Dort begrüßt das Kind mich freudig. Die Erzieher berichten, dass sie u.a. Musik gemacht hätten. Ich ziehe das Kind an und gehe los. Sie läuft zunächst ganz vernünftig mit, will sich aber an der großen Straße partout nicht in den Buggy setzen lassen. Ich verstehe das gut, da sie aber noch nicht kapiert, dass Autos auch gefährlich sein können, haben wir keine andere Wahl. Ich trage trage einen längeren Kampf mit dem heulenden und sich wehrenden Kind aus. Im Buggy windet sie sich weiter und befürchte, dass sie trotz Gurt herausfällt. Sie beruhigt sich erst, als sie an der Haltestelle ein Butterbrot bekommt. Die Heimfahrt verläuft friedlich und auf dem Weg nach Hause läuft sie wieder und setzt sich in den Matsch.

Gegen drei sind wir in der Wohnung. Vorher erfahre ich noch, dass ab morgen eine Wohnung im Stockwerk über uns saniert werden soll. Ich bin irritiert, denn ich hatte mögt mitgekriegt, dass jemand ausgezogen ist.

In der Wohnung waschen wir Hände und ich ziehe dem Kind die dreckige Hose aus. Die tägliche Stillmahlzeit folgt, währenddessen telefoniere ich mit meiner Mutter, die sich schon sehr freut, nächste Woche ihre Enkelin wiederzusehen.

Dann ziehe ich dem Kind eine Strumpfhose an und hänge ich die Wäsche auf, während sie an einem Brötchen knabbert und mit dem Radio spielt.

Danach klebe ich die neuen Fotos ein. Wir schauen ein paar Bilderbücher an und machen Tierstimmen nach.

Viertel vor fünf. Man könnte mal wickeln. Wie üblich liegt sie solange ruhig, bis ich die neue Windel anbringen will. Zum Glück kenne ich das schon und kann die Windel zu kleben.

Ich gehe mal aufs Klo, das Kind amüsiert sich im Flur mit meinen Schuhen.

Den Rest der Zeit, bis der Mann kommt, fällt mir das Kind auf den Nerv. Heute bin ich nicht sehr gut drauf und ihr ständiges „Äh, äh!“, wenn sie irgendwas will, macht mich mürbe.

Gegen 18 Uhr esse ich endlich mal was. Zum Glück kann ich mir was aufwärmen.

Schließlich können wir vom Balkon aus die Ankunft des Mannes beobachten und man merkt richtig den Moment, in dem sie ihn (vom vierten Stock aus!) erkennt.

Ich viertel vor sieben verabschiede ich mich und mache mich auf den Weg zum Chor. Überflüssigerweise habe ich leichte Bauchschmerzen, ich vermute den Mittelschmerz.

In der Bahn hab ich endlich die Muße, mein Buch zu Ende zu lesen, dass schon zwei Wochen rumliegt. Es ist ein ziemlich blödes Buch und ich bin froh, dass ich es durch habe.

Die Probe ist eine reine Sopranprobe und sehr intensiv, obwohl unser Chorleiter angeschlagen ist.

Wir machen rechtzeitig Schluss und ich gehe zusammen mit einer Mitsängerin, deren Sohn etwa einen Monat älter als das Kind ist, zur Bahn.

Um viertel nach zehn bin ich daheim und gehe auch bald ins Bett.

Gute Nacht!

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