Jahresrückblick 2013

(Psss. 100. Beitrag in diesem Blog! Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch!)

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
7

Zugenommen oder abgenommen?
Stagniert erfolgreich.

Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weiterhin ohne Sehhilfe unterwegs

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger als letztes Jahr. Aber so insgesamt..

Mehr Kohle oder weniger?
Etwas mehr, bekam im Frühjahr eine Gehaltserhöhung.

Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch derselbe, jetzt mit mehr Verantwortung.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
Viele kleine Erkenntnisse. ;-)
Außerdem in unserer Weihnachtstombola: Eine Flasche Champagner, ein Backbuch, ein Notizbuch.

Mehr bewegt oder weniger?
Etwa gleich, aber dafür dank Yoga anders.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Vier Erkältungen

Davon war für Dich die Schlimmste?
Im Mai gings mir recht dreckig, da wäre ich, wenn nicht eh Pfingsten gewesen wäre, auch zu Hause geblieben.
Und auf die elende Erkältung im Oktober mit tagelanger Heiserkeit und Husten hätte ich auch verzichten können.
Am schlimmsten ist eigentlich die Tatsache, dass ich ganze vier Erkältungen hatte. Zwei reichen auch.

Der hirnrissigste Plan?
Möglicherweise schon vor dem Urlaub schwanger zu werden. Ist ja dann aber doch nicht passiert.

Die gefährlichste Unternehmung?
Öhm. Nö. Wüsste ich nicht.

Die teuerste Anschaffung?
Unser Urlaub in Miami.

Das leckerste Essen?
Mein Hirsch in Kirsch, den ich Ende Oktober bei meinen Eltern machte.
Und ganz besonders mein Weihnachtsessen: Wildschweinbraten in Preiselbeersauce mit Orangen-Rotkohl und Kartoffelkroketten!

Bratentopf for the win!

Das beeindruckendste Buch?
Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper

Der ergreifendste beeindruckendste Film?
Die Verurteilten. Ja, ich bin ein bisschen spät dran.

Das schönste Konzert?
Unser eigenes Chorkonzert im November.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Schatz

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Schatz und meiner Familie

Vorherrschendes Gefühl 2013?
*hibbeln aufs hibbeln*

2013 zum ersten Mal getan?
Eine Kröte geküsst
Im Aufzug stecken geblieben
Einen Schwangerschaftstest gemacht
Im Casino gewesen
Yoga gemacht. Wobei das auch zum Punkt „nach langer Zeit wieder getan“ passen würde. In der Grundschule war schon mal was in die Richtung.

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Kaffee getrunken (11 Jahre her)
Im Hamam gewesen (ca. 13 Jahre her)
Fahrstunden genommen (9 Jahre her)

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Diverse körperliche Beschwerden
Diverse Krankenhausbesuche beim Lebensgefährten meiner Schwiegermutter
Die Erkenntnis, dass nicht immer alles so läuft, wie man es sich ausmalt und wenn es noch so gut gepasst hätte

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass wir nachm Urlaub wirklich endlich mit Hibbeln starten.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Mama, ich hab die Pille abgesetzt, wir wollen mal schauen, was so passiert.“

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Da kann ich ja mal in der Trempelwand nach den Babysachen suchen.“ (meinte meine Mutter auf obigen Satz. Ich meinte, sie sollte warten, bis ich schwanger bin.)

Dein Wort des Jahres?
Hormone!

Dein Unwort des Jahres?
Dienstplan

2013 war mit 1 Wort…?
gut.

Zum Vergleich: Verlinke deinen Rückblick vom letzten Jahr!
Jahresrückblick 2012

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Lieblingstweets im Dezember 2013

Dialekte-Extra

Andere Lieblingstweets wie immer bei Anne.

Diese Tage

Der heutige Tag begann mit einer Enttäuschung, die ich zwar schon verwunden habe, auf die ich aber trotzdem gerne verzichtet hätte.

Ich bin froh, wenn es Mittwoch abend ist, dann ist das stressigste vorbei.

Oh, draußen scheint die Sonne!
Wurde nach wochenlangem Hochnebel ja auch mal Zeit.
Für Heiligabend morgen sind 12 Grad und Sturmböen vorhergesagt, also perfektes Weihnachtswetter. ^^

Heute ist mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr, eigentlich hätte ich ja noch eine Präsentation halten müssen, aber wegen akuter Unpässlichkeit von mindestens einem Chef wird die jetzt ins nächste Jahr verschoben. Mir ists gleich.

Die Weihnachtsgeschenke habe ich am Wochenende erfolgreich gepackt und sogar für den Lebensgefährten meiner Schwiegermutter fiel uns noch eine Kleinigkeit ein.
Die muss ich heute noch besorgen, zusammen mit einem Berg Lebensmittel, in der Hoffnung morgen dann nicht loszumüssen. Den Berg Lebensmittel werde ich dann heute abend in die Kirche schleppen, wir haben nämlich Karten für ein Weihnachtskonzert. Es gibt ja meines Erachtens bessere Termine für sowas als den 23.12. um 19 Uhr.

Da ich morgen den größten Teil des Tages in der Küche stehen werde, werde ich wohl nichts mehr posten.

Daher schon mal frohe Weihnachten an alle, nicht zu viel Stress und schöne besinnliche Stimmung! :)

Jahresendspurt

Ich hatte gehofft, das alte Jahr zumindest arbeitstechnische geruhsam ausklingen lassen zu können, aber nun bekam ich doch nochmal eine Präsentation aufgedrückt. Für den 23. Vernünftige Leute nehmen sich an dem Tag wahrscheinlich Urlaub. Aber dann hätte ichs Freitag machen müssen, von daher.
Das nervigste ist übrigens nicht das Halten, sondern das Erstellen der Präsentation.

Sechs Tage bis Heiligabend. Die Wetteraussichten sind genauso gruselig wie letztes Jahr. Ich brauche echt keine weißen Weihnachten, Schnee an den Feiertagen führt nur zu Chaos, aber ist denn Frost Ende Dezember zuviel verlangt?
Stattdessen Sturmböen. Wär ja auch langweilig sonst.

Mein Essensproblem hat sich nur teils gelöst.
Eigentlich war der Plan ja folgender: Heiligabend essen wir den traditionellen Fisch bei Schwiegermutter. Am ersten Weihnachtsfeiertag mache ich einen schönen Wildschweinbraten inkl. Suppe und Nachtisch und gegessen wird natürlich mit Schwiegermuttern und ihrem Lebensgefährten bei uns.
Jetzt ist besagter Lebensgefährter nicht mehr der Jüngste und zudem lungenkrank. Offenbar gehts ihm derzeit schlechter, jedenfalls sieht es so aus, dass wir unser leckeres Essen erstmal durch den halben Hamburger Osten transportieren müssen, um dann wieder bei Schwiegermutter zu essen.

Freude. Heiligabend werde ich also den ganzen Tag in der Küche stehen und bis auf die Beilagen alles vorbereiten, damit es am nächsten Tag aufgewärmt werden kann. Zum Glück haben wir die Möglichkeit, uns ein Car2go zu nehmen, mit der U-Bahn möchte ich das alles nicht transportieren.

Ich beginne zu verstehen, warum meine Mutter Weihnachten so nervig findet und hoffe sehr, dass wir nächstes Jahr Gründe haben werden, komplett zu Hause zu bleiben.

Ich finde Verwandtschaft ja grundsätzlich umso angenehmer, je weiter sie weg ist. 400km sind ne ganz gute Zahl…

Heute morgen in der U-bahn habe ich diese vielen Leute bewundert, die bei 6°C Außentemperatur mit Mütze und dicken Fäustlingen unterwegs sind.
Was machen die eigentlich, wenn es mal kalt ist?

So merkwürdige Menschen wie Frau Novemberregen sie beobachtet, sind mir dann aber doch noch nicht begegnet.

Mein aktuelles Strickprojekt ist so gut wie fertig. Es fehlen eigentlich nur noch vier Reihen plus die Abkettreihe, aber bei knapp 300 Maschen pro Reihe dauern die eben ihre Zeit. Ich denke nicht, dass ich noch mal ein Dreiecktuch stricken werde.

Nächstes Projekt: Ein Jäckchen fürs Yoga. Da brauche ich aber erst eine Maschenprobe und für die wiederum die aktuell noch vom Tuch besetzte Rundstricknadel.

Yoga fiel gestern übrigens aus. Das machte mich sehr traurig, damit war es das nämlich für dieses Jahr.
Es wäre alles besser, wenn ich schon eine Bestätigung für meine Teilnahme am dem Workshop Mitte Januar hätte, aber von den fünf geschickten Mails nur die letzte nicht zurückkam, bin ich mir nicht sicher, ob das geklappt hat…

Und sonst so?

Am Freitag ist Firmen-Weihnachtsfeier. Ich kann glücklicherweise unbedenklich Wein trinken, ich weiß nicht, wie ich das sonst hätte erklären sollen.

Nur noch acht Arbeitsstage dieses Jahr. Zwar muss ich Weihnachten von zu Hause aus arbeiten, aber das wird sich über die Feiertage wirklich in Grenzen halten.

Nach Weihnachten fliege ich ja heim, um dann Silvester vormittags zurückzukehren. Bis dahin sollte ich mir überlegen, was ich zum Silvester-Büffet unserer Freunde beitragen will.
Passend zum Kulinarischen brauche ich für den ersten Weihnachtstag auch noch eine Suppe, eine zweite Beilage und ein Dessert. Als Hauptgang gibt es übrigens Wildschweinbraten.

Nach einem längeren Brainstorming auf Twitter fiel mir dann heute auch ein Weihnachtsgeschenk für den Mann ein. Kinogutschein. Nicht sehr innovativ, aber er wünscht sich ja eh nix. von daher.

Derselbige nimmt seine Football-Karriere ziemlich ernst. In seinen Fantasy-Football-Ligen liegt er jeweils ganz weit vorne (leider kann man mit sowas nur in Amerika Geld verdienen) und im Football-Training gehts am Januar mit Pflichttrainings und theoretischem Unterricht los. Sogar von Trainingslager ist die Rede. Dass er sich in seinem ersten Aufbautraining am Fuß verletzt hat, der nach vier Wochen immer noch weh tut, ist da wohl Nebensache.

Anne Schüssler hat meine Lieblings-Tweets vom November bei sich verlinkt. Das verhalf meiner Besucherzahl zu ungeahnten Höhen. Auch mal schön. :)

Sonst ist mein Leben recht unspektakulär oder zumindest nicht so, dass ich ohne weiteres drüber bloggen wollte.

Finger- und Zehenspitzen

Gestern war ich wieder beim Yoga.
Dabei stellte sich mir folgende Frage: Hat jeder Yogalehrere nur Frauen vor Augen (diesmal waren wir zu siebt) oder nur besonders gut aussehende, so wie unser?
Es war jedenfalls eine sehr lustige und unwahrscheinlich anstrengende Stunde, während derer ich tatsächlich in der Vorbeuge zum ersten Mal mit den Fingerspitzen den Boden bzw. meine Matte berühren konnte.

Das hier konnte ich früher ja problemlos, aber beim Vorbeugen den Boden berühren, nie. Erstes Etappenziel also erreicht.

Kurzer Kopfschüttel-Moment dann am Schluss, als eine Teilnehmerin bei der Wunsch-Asana „Liegestütze?“ sagte. Und alle nur „Das ist nicht dein Ernst!?“ Ich konnte jedenfalls auf dem Rückweg in der U-Bahn kaum meine Wasserflasche heben.

Im Januar ist ein Anfänger-Workshop, ich glaube, da gehe ich mal hin, das kann auf keinen Fall schaden.

Wasser

Wässrige Tage zur Zeit.

Gestern war ich mit meiner Freundin im Hamam. Das hatten wir schon seit Jahren vor und als sie letztens ein entsprechendes Gutscheinbuch geschenkt bekam, haben wir das nun doch endlich mal in Angriff genommen. Draußen herrschte das perfekte Wetter, kalt, nass, grau, windig und meine kalten Füße waren ziemlich dankbar als wir reingehen konnten.

Drinnen wars schön warm und das ist auch gut so, denn man ist die meiste Zeit mit nicht mehr als einem Bikinihöschen und einem karierten Tuch bekleidet. Im Bad selbst ist es ziemlich saunamäßig, Wasser überall. Ich plansche ja gerne mit Wasser rum und fand es daher toll, dass wir uns erstmal mit Schalen voller Wasser übergießen sollten. Danach ruhen auf dem heißen Stein. Ich musste immer an Pizza denken, aber grundsätzlich war es einfach nur angenehm, faul auf dem Rücken zu liegen, während man so richtig schön durchgewärmt wird.

Danach wurden wir zur Massage geholt. Das karierte Tuch diente jetzt als Kopfkissen. Wieder Wasser. Die Masseurin (es war reiner Frauentag, war mir auch lieber so) übergoss mich mit heißem Wasser, das war wundervoll. Danach Peeling mit so einem Handschuh, dann der berühmte Berg aus Seifenschaum und dann die Rücken-Öl-Massage. Sie hat denn auch zielstrebig meine Schwachstellen (zwischen den Schulterblättern) gefunden und ordentlich geknetet. Aber es war viel zu schnell vorbei. Dann wieder Seifenschaum, mehr Wasser und noch mehr Wasser.

Haare waschen und noch ein bisschen auf dem heißen Stein rumgammeln. Dann gingen wir in den Ruheraum, wo wir noch den versprochenen Tee bekamen und prima quatschen konnten.

Nach ungefähr zwei Stunden haben wir uns wieder verabschiedet und beschlossen, das doch bald mal wieder zu machen. Ich kann es nur empfehlen, man sollte aber nicht wasserscheu sein, was für Massagen übrig haben und nicht allzu schamvoll sein, denn letztlich hat man eben immer nur das Bikinihöschen und später mal nen Bademantel oder Badetuch an.

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Ein ganz anderes wässriges Thema: Das für heute angekündigte Orkantief namens Xaver. Ich kann mir nicht helfen, aber den Namen Xaver finde ich für einen norddeutschen Sturm irgendwie unpassend.

Nachdem ich den Orkan Christian im Oktober ja leider verpasst habe, bin ich nun besonders gespannt. Die Fährverbindungen wurden eingestellt, viele Schulen (vor allem an der Küste) sind heute geschlossen und die Leute sollen bitte nicht so blöd sein und in flutgefährdeten Gebieten parken. Gestern titelte das Abendblatt „Wird es wieder so schlimm wie 1962?“

Nun sind die Deiche heutzutage doch ein paar Meter höher als vor 50 Jahren, ich gehe daher davon aus, dass nicht viel mehr als die üblichen Flächen überschwemmt werden. Das ist der Hamburger ja gewohnt.

Bisher ist es mittelmäßig windig, spannend wird es wohl ab Mittag. Abends soll es sogar schneien. Und das wird wahrscheinlich das größte Problem, zumindest für den Verkehr, denn wer rechnet schon mit Schnee im Dezember. ;-)

Eigentlich hatten wir heute auf den DOM gehen wollen, aber der enthob uns jeglicher Überlegungen, ob es vielleicht doch nicht so schlimm wird und bleibt heute wetterbedingt einfach zu.

Lieblings-Tweets im November 2013

Dialekte-Extra:

Weitere Lieblingstweets wie immer bei Anne.