Jahresrückblick 2018

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8

Glücklich gewesen?
Ja. Sehr.

Zugenommen oder abgenommen?
Weiterhin abgenommen, ich hab jetzt mein persönliches Idealgewicht.

Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auch keine Änderung

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich schätze mal gleichbleibend.

Mehr Kohle oder weniger?
Etwas mehr, dank Wiedereinstieg in den Job

Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch derselbe Job, aber er ist irgendwie besser geworden.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
Nein.

Mehr bewegt oder weniger?
Vielleicht ein bisschen mehr, da nicht schwanger.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Vielleicht so 7-8

Davon war für Dich die Schlimmste?
Tja. Der unkontrollierbare Durchfall Anfang April, mit mehreren Tagen Übelkeit vorher und nachher
oder
Die diversen -itisse im Mai (Halsentzündung mit allem was dazu gehört), da ging es mir richtig beschissen
oder
Der relativ schwere Milchstau Ende August, mit Schmerzen und Fieber allüberall?

Ich kann mich nicht entscheiden. Ich hätte gut auf alle drei verzichten mögen.

Der hirnrissigste Plan, der einfach nicht funktioniert hat?
Mir einen neuen Job zu suchen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Wahrscheinlich, mich regelmäßig abends im Dunkeln durch Hamburg zu bewegen.

Die teuerste Anschaffung?
Das Auto hatte einiges an Reparaturkosten.

Das leckerste Essen?
Da gabs eigentlich nicht viel besonderes. Einmal das Essen bei der Firmenweihnachtsfeier und einmal bracht der Chef etwas Ibericoschwein mit ins Büro, das war schon sehr sehr lecker!

Das beeindruckendste Buch?
Beeindruckend ist vielleicht das falsche Wort, aber am meisten gefesselt hat mich dieses Jahr die Clifton-Saga von Jeffrey Archer. Sehr spannend geschrieben, manchmal etwas zu konstruiert, manchmal ein bisschen arg unwahrscheinliche Wendungen, aber dennoch bin ich richtig in die Geschichte, die über mehrere Jahrzehnte geht, eingesogen worden. Insgesamt gibt es sieben Bücher, zwei hab ich noch vor mir.

Der ergreifendste beeindruckendste Film?
Ich hab kaum Filme gesehen und im Kino war ich nur einmal, in Phantastische Tierwesen 2, der war durchaus beeindruckend, aber insgesamt nur so mittel.

Das schönste Konzert?
Ich war bei unseren beiden Chorkonzerten dabei, da war das zweite schon sehr schön!

Die meiste Zeit verbracht mit…?
den Kindern

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Schatz, meiner Familie, unseren Kindern

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Mhmpf

2018 zum ersten Mal getan?
-nicht in meiner Heimat gewesen. Insgesamt werden es wohl sogar zwei Jahre werden.

2018 (nach langer Zeit) wieder getan?
-Bewerbungen geschrieben
-Ein Vorstellungsgespräch geführt
-Eine Jobzusage erhalten.
-einen Job abgesagt
-im Freibad gewesen
-Urlaub auf Rügen gemacht
-von einer Wespe gestochen worden

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
-s. meine Krankheiten
-die vielen Infekte vom kleinen Kind
-die vielen schlechten Nächte, besonders in der zweiten Jahreshälfte
-dass es bei der Jobzusage ausgerechnet am Gehalt gescheitert ist.
-die Nachricht am 1. Weihnachtsfeiertag, dass meine quasi beste Freundin, deren Tochter die quasi beste Freundin vom großen Kind in den nächsten Wochen wegziehen wird.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass Geld vielleicht doch nicht so wichtig ist bzw. dass ich mehr Gehalt möchte.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dem Mann einen neuen Rucksack. Der alte war seit ungefähr zehn Jahren reif für den Müll.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Mann hatte sich überlegt, mir ein bestimmtes Buch zu schenken, während ich mir gleichzeitig überlegt hatte, mir genau dieses von ihm zu wünschen. Solche Sachen kommen selten bei uns vor.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Dein Wort des Jahres?
Knutschbrosch!

Dein Unwort des Jahres?
Werbeverbot (Thema Abtreibung)

2018 war mit 1 Wort…?
gut

Zum Vergleich: Verlinke deinen Rückblick vom letzten Jahr!

Jahresrückblick 2012

Jahresrückblick 2013

Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick 2017

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WMDEDGT Dezember 2018

An jedem 5. eines Monats fragt Fr. Brüllen, was wir eigentlich den ganzen Tag so machen.

Ich werde nicht stündlich sondern nur anderthalb bis zweistündlich geweckt und frage mich, als um fünf nach sechs der Wecker klingelt, wie lange ich das wohl noch durchstehen werde.
Im neuen Jahr werden wir uns definitiv mit dem Thema Abstillen beschäftigen.
Ich Messe meine Temperatur und stehe um 20 nach sechs auf.
Als ich im Bad bin, kommt das kleine Kind in ihrem Schlafsack angerobbt. Hat die nicht grade noch auf dem Bett geschlafen?
Ich befreie sie und ziehe mich dann an. Währenddessen ist sie fest entschlossen, runter zu Papa und Schwester zu gehen.
Ich fange sie schließlich ein und ziehe sie an. Dann gehen wir runter.
Der Mann hat ihr schon Frühstück gemacht.
Ich bereite mein eigenes vor, außerdem die Rucksäcke der Kinder, heute ist Mittwoch und damit Ausflugstag für beide Kinder. Zwar bezweifle ich, dass die Krippengruppe rausgeht, aber sicher ist sicher.
Frühstück. Das kleine Kind verdrückt noch einiges von meinem Brötchen und Müsli und ist dann fertig. Sie holt ein paar Bücher, die ich nebenher anschaue. Ich stelle fest, dass sie bei Fragen wie: „Wo ist der Schlüssel?“ oder „Wo ist das Auto?“ korrekt auf die entsprechenden Dinge zeigt.
Um viertel nach sieben bin ich wieder in der Küche, schmiere Brote und höre die Radiocomedy. Der Mann hat sich wie üblich um kurz vor sieben verabschiedet.
Alle Rucksäcke packen und ab nach oben, großes Kind anziehen, kleines Kind nochmal wickeln, allen die Zähne putzen und dem großen Kind die Haare machen. Wie üblich sind wir ein paar Minuten zu spät dran, ich werde hektisch und meckere die Kinder an. Als ob das was nützen würde.
Wir gehen wieder runter und ich stelle fest, dass die Glühbirne der Wandleuchte am der Treppe kaputt ist. Ich schicke den Mann ein Bild und schlage vor, dass wir die beiden Wandleuchten, die wir noch von den Vorbesitzern übernommen haben, endlich mal ersetzen.
Ab in die Kita. Immer wieder muss ich das große Kind, das ohne Roller unterwegs ist, antreiben. Um zwei Minuten nach acht sind wir endlich da. Das abgeben funktioniert zum Glück ohne Probleme.
Ich gehe zum Bahnhof, wo die U-Bahn genau passend einfährt. Die Fahrt nutze ich zum Lesen und gehe dann durch den noch geschlossenen Weihnachtsmarkt zum Büro. Ich bin nur wenig zu spät. Ein Kollege ist schon da.
Ich mache meinen Kram, lese nebenher Twitter nach und recherchiere Lampen. Alle sind hässlich, aber es besteht Hoffnung.
Gegen zehn Uhr gibt’s erstmal Kaffee.
Der Vormittag vergeht, ich diskutiere über die Arbeit und mit dem Kollegen über Spielküchen.
Außerdem bringt der Paketdienst die Weihnachtskarten, die ich in Auftrag gegeben habe. Sie sind tatsächlich sehr hübsch geworden.
Um 13:30 Uhr mache ich Feierabend und fahre zur Kita. Auf dem Weg dorthin treffe ich meine Schwiegermutter, die heute das große Kind abholt. Das ist aber noch im Essensraum. Ich gehe hoch in die Krippe und hole ein blendend gelauntes kleines Kind ab, das gut gegessen und nur eine Stunde geschlafen hat. Wir gehen wieder runter und treffen da auch auf das große Kind. Sie waren heute auf einem Spielplatz.
Wir machen die Kinder fertig und verlassen die Kita. Das große Kind geht mit Oma, ich habe einige Besorgungen zu erledigen. In den nächsten anderthalb Stunden klappern das kleine Kind und ich die Post (Briefmarken), zwei Klamottenläden (Pullover, Socken, Mütze) und Budni (diverses, unter anderem die bestellten Fotokalender ab. Ich bin am Ende Schweißgebadet, Einkaufszentrum mit Wintermantel halt und froh, dass das kleine Kind so entspannt ist. Schließlich fahren wir mit dem Bus nach Hause. Ich räume sehr viel Kram aus Buggy und Rucksack. Dann möchte das kleine Kind stillen und wir setzen und aufs Sofa. Sie pennt gar nicht überraschenderweise ein und ich nutze die Gelegenheit, um ebenfalls kurz die Augen zu schließen. Nach etwa 20 Minuten versuche ich sie zu wecken und bin schließlich auch erfolgreich. Sie darf einen kleinen Schokoladennikolaus aus dem Adventskalender essen. Ich entdecke gefüllte Paprika im Gefrierfach und taue mir diese auf.
Wir essen und zwischendurch gucken wir Bücher an und hören Weihnachtsmusik.
Das kleine Kind möchte erneut stillen, dann beschließe ich, dass die Weihnachtskarten Unterschriften brauchen. Weil das kleine Kind noch nicht schreiben kann, will ich ihren Fingerabdruck nehmen. Leider finde ich unsere Stempelkissen nicht, also nehme ich die letztens gekaufte schminke. Das funktioniert so leidlich. Nach sieben Karten hat sie keine Lust mehr. Auf der Suche nach einem vernünftigen Stift öffne ich die Schranktür. Die Stempelkissen lachen mich an.
Halb sechs. Zeit für die Badewanne. Ich wundere mich, wo der Mann samt großem Kind bleibt. Als ich das kleine Kind gerade anziehe, kommen sie aber doch an.
Das große Kind kommt in die Wanne, das kleine Kind kriegt Abendessen, das große möchte nichts mehr. Also,eigentlich schon, nämlich Süßkram, aber davon hatte sie bei Oma schon genug, wie sie mir bereitwillig aufzählt. Außerdem eine Laugenstange, das genügt offenbar.
Gegen halb sieben packe ich meinen Kram zusammen. Es ist Mittwoch und da habe ich Chorprobe. Die Kinder dürfen noch eine Runde Paw Patrol gucken, ich verabschiede mich um viertel vor sieben. Wie üblich verpasse ich den Bus, und diesmal auch die entsprechende U- und S-Bahn und komme zu spät. An der Ampel treffe ich eine Mitsängerin. Wir amüsieren uns, weil wir uns eine Woche zuvor zur selben Zeit am selben Ort getroffen hatten. Und ich beides Mal Butterbrot gegessen habe.
Die Probe ist schön und erfolgreich. Nächste Woche kann ich leider nicht. Die Woche drauf ist die letzte Probe im Jahr, wir wollen es uns dann etwas gemütlich machen. Allerdings kommen an dem Tag auch meine Eltern an. Mal sehen.
Ich bin um viertel nach zehn zu Hause. Der Abend war wohl ruhig. Ich stecke noch rasch zwei Nikoläuse in die Stiefel der Kinder und hoffe dann auf Schlaf.

Gute Nacht!