Bücher und Filme 2016 – Auswertung

Genau 70 vollständig gelesene Bücher im Jahre 2016. Wobei ich eines doppelt gelesen habe. Was meines Wissens noch nie vorgekommen ist. Also natürlich lese ich Bücher gerne mehrfach, aber nicht innerhalb eines halben Jahres. Es handelt sich um „Ready Player One“ von Ernest Cline und ich kann es vorbehaltlos empfehlen. Trotzdem es um ein Thema geht, das mich eigentlich nicht interessiert und von dem ich auch kaum Ahnung habe, nämlich Videospiele, enthält es offenbar dennoch alles, was mir an einem Buch gefällt und ich freue mich tatsächlich schon darauf, es demnächst ein weiteres Mal zu lesen.

Von den 70 Büchern waren 23 eBooks, was einen Anteil von 32 Prozent bedeutet. Auffällig ist, dass der Anteil an eBooks zur Hälfte des Jahres abnimmt, was sich leicht damit erklären lässt, dass ich im Mai ja abgestillt hatte. Das Kind ließ sich danach zunächst nur vom Papa ins Bett bringen und ab September etwa dann im Wechsel von uns. So liege ich natürlich deutlich weniger im Bett herum und warte darauf, dass das Kind geruht einzuschlafen.

Ich habe 2016 etwas mehr (Auto-)Biografien gelesen, Fantasy und populärwissenschaftliche Bücher. Außerdem ist mir beim Durchgehen der Liste aufgefallen, dass ich viele mir bereits bekannte Bücher gelesen habe. Ich habe mir für 2017 vorgenommen, mehr unbekanntes zu zu lesen und bin immer dankbar für Buchtipps.

Zum Thema Kinofilme: Schon wieder vier Stück!
Merkwürdig, ich gehe so gerne ins Kino und möchte immer ganz viele Filme sehen, aber ich schaffe es dann nur viermal.

Es handelte sich um Zoomania, X-Men: Apokalypse, Findet Dorie und Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Letzteren fand ich eindeutig am besten, von Findet Dorie war ich enttäuscht, der Rest war gut und unterhaltsam.

Mal schauen, wieviele Filme es dieses Jahr werden. Vermutlich auch nicht mehr.

Bücher und Filme 2015 – Auswertung

Letztes Jahr habe ich 87 Bücher gelesen. Ein Rekord, den ich vermutlich erst brechen werden kann, wenn ich mal in Rente gehe.
Mit dazu beigetragen hat natürlich der Kindle, den der Mann mir vor ziemlich genau einem Jahr schenkte.

Die 87 Bücher teilen sich daher auf in 49 gedruckte Bücher und 38 eBooks (43% Anteil).

Natürlich kann ich jetzt nicht behaupten, ich hätte wer weiß was für hohe Literatur gelesen. Vor allem die eBooks setzen sich zusammen aus günstigen bzw. bei Amazon entleihbaren Romanen und das ist eher leichter Lesestoff. Aber mit Stillhirn ist einem das auch ganz recht.

Ich hatte 2015 erneut ein Faible für Thriller, Krimis und Fantasy. Außerdem hab ich viel Sherlock Holmes gelesen. Dazu zwei Bücher über Baseball, das ein oder andere populärwissenschaftliche Sachbuch, sowie den Hobbit. Von dem ich dachte, dass ihn vor ca. 15 Jahren schon mal gelesen und furchtbar langweilig gefunden hätte. Tatsächlich kann ich mich an die Story überhaupt nicht erinnern und so frage ich mich, was ich denn stattdessen damals gelesen habe. Mittlerweile habe ich auch den dritten Teil der Verfilmung gesehen und fand ich sehr überflüssig und albern.

Außerdem habe ich, wie ich mir schon mal vorgenommen habe, ein paar Biografien gelesen und auch zwei Bücher auf Englisch.

Übrigens waren die „normalen“ Bücher, bis auf drei Stück, alle aus der Bücherei ausgeliehen. Müsste mich mir meinen Lesestoff kaufen, ich wäre schon längst arm und unter Bücherlawinen begraben. Ein Hoch auf die Bücherhallen!

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Filmtechnisch gab es keine Änderung. Wieder habe ich vier Filme gesehen, wovon am beeindruckendsten sicherlich der neue Star Wars-Film war. Zudem gab es den zweiten Teil von Pitch Perfect, Minions und den neusten Pixarfilm Alles steht Kopf.
Für dieses Jahr stehen schon wieder ein paar Filme auf meiner Liste. Bevorzugt lustige Sachen. ;-)

Bücher und Filme 2014 – Auswertung

Letztes Jahr hab ich 61,5 Bücher gelesen. Normalerweise zähle ich halbe Bücher nicht, aber das war so ein dicker Schinken, das war im Prinzip ein ganzes Buch.

Es sind nicht viel weniger als das Jahr davor geworden, obwohl ich ab Oktober natürlich eher weniger Zeit zum Lesen hatte. Ich hab aber mal wieder eine meiner geliebten Buchreihen gelesen, die ich fast auswendig kann und so sind fünf Bücher in kürzester Zeit verschlungen. Aber gelesen ist gelesen.

Vom Genre her hab ich am häufigsten Thriller, Krimis und Fantasy bzw. Science Fiction gelesen.
Immerhin waren auch ein paar Sachbücher und (Auto-)Biografien dabei.

Dank des nichtschlafenden Kindes komme ich derzeit, wie gesagt, eher wenig zum Lesen. Allerdings schenkte mir der Mann letzten vor ein paar Tagen ein Kindle Paperwhite (ich hatte bloß müßige Überlegungen angestellt, mir evtl. einen E-Reader zu holen o_O) und nun kann ich auch abends im Bett lesen, wenn das Kind schläft. Oder zumindest so tut.

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Hatte ich letztes Jahr schon beklagt, 2013 sei mit neun Filmen ein schwaches Jahr gewesen, dann war 2014 mit 4 Kinofilmen ja wohl unterirdich.
Bis Oktober hätte ich Zeit genug gehabt, aber offenbar war die Auswahl nicht sehr toll.

Die Filme waren ok bis gut, nur zwei davon, nämlich The Wolf of Wall Street und Monsieur Claude und seine Töchter würde ich mir wieder ansehen.

Den 3. Hobbitfilm hab ich logischerweise verpasst, aber ich denke, er wird nicht enttäuschend gewesen sein. Wir holen ihn nach.

Immerhin, wir haben jetzt den letzten Teil der Blood and Icecream-Trilogie nachgeholt und der war tatsächlich enttäuschend. Merkwürdige Story und eher nicht witzig. Sehr schade!

Und da simmer Weltmeister (und andere Themen)

Also „wir“.
Schön dieser Tweet dazu:

Es hat also einen doppelten Nutzen.
Im Büro interessiert sich keiner für das Thema, dafür fahren draußen Busse mit dem Fahrtziel „Weltmeister 2014“ vorbei.

Das Spiel selbst hab ich in einer Kneipe geguckt, mit meiner Trauzeugin, unserer gemeinsamen ehemaligen Mitbewohnerin und deren Ehemann.
Besagte Mitbewohnerin ist ebenfalls schwanger, wir bekommen nun also Weltmeisterkinder. Ich habe heute eine Zeitung gekauft, zum Aufbewahren. ;-)

Ein tolles Spiel, sehr spannend und meines Erachtens mit einem gleichwertigen Gegner!

Und erfreulicherweise bin ich heute kaum müde. Wie so häufig, wenn ich wenig Schlaf gekriegt habe. Ist wohl so eine (zukünftige) Muttereigenschaft.

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Weiteres im Überblick:
– Der Mann und ich haben einen Babymarkt besucht und wir haben uns jetzt immerhin schon mal für eine Kinderwagenmarke entschieden.
– Außerdem glaubt er, das Baby müsste schon etwa anderthalb Kilo wiegen, daher war er sehr entsetzt, dass es bloß etwa 600 Gramm wiegt.
– Meine Nachfolgerin/Vertretung hat soeben ihren Arbeitsvertrag unterschrieben. Ab August ist mein Einzelkämpferdasein hier vorbei. Schade, aber es ist ja nur noch für gute drei Wochen. :)

Nebenan:
Frau Novemberregen möchte keinen Hund und ich kann das alles so gut nachvollziehen.
Frau Mierau wirbt für mehr Vertrauen ins Kind und ich kann ihr in dieser Schwangerschaft, die ich ja auch meinen Zen-Zustand nenne, nur zustimmen!

Bücher und Filme 2013 – Auswertung

Bevor ich besagte Listen anlegte, hab ich leider was vergessen, nämlich eine Schätzung abzugeben.
Zumindest bei den Büchern bin ich mir nämlich nicht sicher, ob ich 68 vollständig gelesene Bücher in einem Jahr viel oder wenig finde.
Für meine Schul- und Studiumszeiten ist es wenig, dafür, dass ich unter der Woche eigentlich nicht viel Zeit habe zum Lesen und gleichzeitig ganze Wochenenden vergehen können, an denen ich nicht lese (Schande über mich!) ist es dann doch recht viel.
Rausgerissen habens sicherlich unter anderem die Harry-Potter-Bücher, vier Bücher in fünf Tagen, das macht man ja nicht immer.
Auch Kinderbücher (z.B. Igraine Ohnefurcht) oder Bücher, die ich schonmal gelesen habe (z.B. Der Club der unsichtbaren Gelehrten von Terry Pratchett) reißen die Statistik sicher nach oben, solche Bücher lese ich einfach flotter und vor allem begeisterter.

Nicht mit reingezählt sind die Bücher, die ich nur angefangen habe, das waren dieses Jahr aber sehr weniger, unter zehn Stück, wahrscheinlich unter fünf.
Ebenfalls nicht zählen die Bücher, die ich (meist) aus Gründen der Beruhigung zwischenlese, d.h. alte Kinder- und Jugendbücher, die ich quasi auswendig kann und nur immer mal wieder rein- oder anlese, einfach weil sie auf mich so beruhigend wirken. Zusammengezählt sind das sicher ebenfalls nochmal fünf bis zehn Stück.

Mein Buchgeschmack ist erwartungsgemäß gemischt:
Zu den erwähnten Kinder- und Jugendbüchern kommen Klassiker (Anna Karenina), Fantasy (Die Scheibenwelt-Romane), Sachbücher (Das Lexikon des Unwissens), seichte Literatur (Agent Null-Null-Siebzig – Agent an Bord), Krimis (Prime Time) und Thriller (Der Federmann).

2014 gehts natürlich weiter. Idealerweise mit mehr Klassikern, Biografien und Sachbüchern.

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Zumindest was die Anzahl der gesehenen Kinofilme angeht, war 2013 eher ein schwaches Jahr für mich.
Bloß 9 Mal war ich im Kino. Immerhin, keiner der Filme war enttäuschend, ich würde sie mir wohl alle nochmal ansehen, das war auch schon anders.

Auch hier: gemischt.
Kinderfilme (Monster Uni), Musicalfilm (Les Misérables), Action-Western (Django Unchained), Komödie (Hangover 3) und Fantasy (Der Hobbit).

Völlig verpasst haben wir leider den eigentlich langerwarteten letzten Teil der Fire and Icecream-Trilogie, „The World’s End“.
Als mir einfiel, dass wir doch endlich mal reingehen könnten, lief er schon nicht mehr. Wirklich doof.

Kleine Film-Review: Django Unchained

Ich sehe in letzter Zeit oft Filme, die mich sehr beeindrucken und noch mehrere Tage beschäftigen. So ging es mir mit Skyfall, Die Hüter des Lichts und jetzt mit Django Unchained.

Einer dieser Filme, den unbedingt alle im Umkreis sehen wollten.
Wir waren dann aber doch nur zu viert.

Wer schon ein oder zwei Tarantino-Filme gesehen hat, weiß was einen erwartet: Blut, Gewalt, mehr Blut, Schießereien (naja, es ist ein Western), noch mehr Blut, außerdem beeindruckende Schauspieler. Diesmal: Christoph Waltz (wunderbar geschraubte Sprechweise), Leonardo DiCaprio (arrogant und sadistisch) und ein Jamie Foxx, der nicht viele Worte macht, aber trotzdem klar macht, was er will. In diesem Fall seine Frau zurück.

Mehr möchte ich zur Story nicht sagen, es gibt viele überraschende Wendungen und oftmals darf auch gelacht werden. Es gab aber auch ein paar Szenen, bei denen ich lieber nicht hingesehen habe. Besonders gefällt mir in dem Zusammenhang der Ausdruck „ehrliche Brutalität“ aus einer Kritik bei Wikipedia.

Dazu wirklich toll: Der Soundtrack. Ich habe aber, so im Rückblick auf meine gesehenen Filme, sowieso ein Faible für Westernmusik.

Bei Django Unchained ist dieses hier mein Lieblingsstück.
Thematisch passend, wenn auch nicht aus dem Soundtrack: The Good, the Bad and the Ugly, auf der Ukulele.

Dings

Nur zur Beruhigung: Ich werde jetzt nicht anfangen jedes Buch und jeden Kinofilm zu rezensieren. Dazu habe ich nicht den Nerv. Nur wenn mich was besonders beeindruckt hat, werde ich wohl mal was dazu schreiben.

In den Seiten oben werde ich allerdings eine Liste führen, was ich 2013 gesehen und gelesen habe. Ich brauche nämlich dringend mal eine Übersicht, was da so im Laufe eines Jahres zusammenkommt. Vor allem bei meiner Lektüre.

Kleine Film-Review: Pitch Perfect

Pitch Perfect bedeutet auf deutsch „absolutes Gehör“. Das hab ich aber auch erst erfahren, als ich gestern abend den Film auf Wikipedia nachgeschlagen habe. Das mache ich übrigens immer. Ich sehe einen Film und gehe dann auf Wikipedia. Selbst wenn ich den Film schon 5x gesehen habe.

Der Film gestern war jedenfalls wirklich toll! Im Großen und Ganzen gehts ums A capella-Singen und da hatte ich schon immer ein Faible für. Ok, ich liebe fast alles mit Gesang, aber ohne Instrumentalbegleitung isses einfach nochmal geiler.

Schauplatz: eine fiktive amerikanische Universität. Die üblichen Figuren, eine zickige Hauptdarstellerin, die geläutert wird und der gut aussehende Typ, der sie sich am Ende angelt. Außerdem eine dicke Frau mit verdammt viel Selbstbewusstsein, eine kontrollsüchtige Teamführerin, die aber auch mal loslassen kann (und dann alles vollkotzt) und der Gegner, ein Haufen singender Jungs.

Die kontrollsüchtige und ihre Freundin wollen eine neue Mädchen-a-capella-Gruppe gründen, um im furiosen Finale den ständigen Sieger (von der selben Uni, fuck logic) der letzten Jahre zu schlagen.

Man kann sich denken, wie alles ausgeht. Es gibt so einige Lacher und das Gesinge ist einfach toll!
Klar, jede Improvisation klappt auf Anhieb und muss scheinbar nie wieder geübt werden, aber das ist nun mal Film.

Den ganzen Film über habe ich mir gewünscht, ich könnte auch sowas machen. Nicht unbedingt das Tanzen (was natürlich auch vorkommt, a capella alleine reißt ja keinen vom Hocker heutzutage), aber das Gesinge. Mit anderen Leuten, einfach mal drauflos“jammen“. Wow! Ich weiß nicht, obs das wirklich so gibt, aber es wäre mein Traum.

Ich singe zwar in einem Chor, aber das ist einfach nochmal was völlig anderes. Auch wenn unsere Chorwochenenden schon ein bisschen in die Richtung gehen.

Der Film ist also durchaus zu empfehlen. Zwar eher seicht, aber wer Gesang liebt und etwas Unterhaltung sucht, der soll ihn sich ansehen.

Und unter uns gesagt, ich bin jetzt ein klein bisschen in Skylar Astin verknallt. *hm hm*